Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Drogendealer in Moabit ausgeraubt

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Dienstag, 28. Januar 2020.

Die Polizei im Einsatz. (Archivbild)

Die Polizei im Einsatz. (Archivbild)

Foto: Monika Skolimowska / dpa

+++ Drogendealer in Moabit ausgeraubt +++

Ein 19-Jähriger, der Drogen bei sich hatte, ist Dienstagabend gegen 23.15 Uhr auf einem Spielplatz an der Oldenburger Straße in Moabit (Mitte) ausgeraubt worden. Vier Maskierte kamen auf ihn zu, als er auf der Bank saß und rauchte. Sie forderten ihn auf, seine Sachen auszuhändigen. Der 19-Jährige versuchte zu flüchten. Das Quartett konnte ihn einholen. Der junge Mann musste sich auf den Boden knien und seine Hände hinter dem Kopf verschränken. Danach sollen sie ihm mit einem Messer bedroht und mit Pfefferspray besprüht haben. Außerdem sollen sie ihm mit einem Schlagstock gegen den Kopf geschlagen und gegen den Körper getreten haben. Die Tatverdächtigen raubten Geld, Handys und verschiedene Drogen. Zwei von ihnen - ein 20- und ein 21-Jähriger, konnten festgenommen werden. In einem Gewahrsam wird geprüft, ob die Voraussetzungen zum Erlass von Haftbefehlen vorliegen. Der mutmaßliche 19 Jahre alte Drogendealer wurde ebenfalls festgenommen. Nachdem die Pesonalien aufgenommen wurden, wurde er wieder entlassen. Es erfolgten Durchsuchungen seiner elterlichen Wohnung und seiner Aufenthaltsanschrift, wo weitere Drogen und Geld gefunden wurden. Die Ermittlungen hat die Polizeidirektion 2 übernommen.

+++ Taxikontrollen: 59 mal Beanstandungen +++

Die Polizei hat am Sonntag insgesamt 86 Taxis im Umfeld des Flughafens Tegel kontrolliert. Dabei seien 27 Taxis ohne Beanstandungen gewesen, so die Polizei auf Twitter. Bei den restlichen 59 habe es dagegen erhebliche Mängel gegeben: Fehlende Versicherungen, farblich veränderte Taxis, ungeeichte Taxameter, fehlende Papiere und technische Mängel seien den Beamten aufgefallen. Zudem seien 20 Prozent der nahe dem Flughafen geblitzten Fahrzeuge Taxis gewesen.

+++ Falscher Polizeibeamter nach Trickbetrug festgenommen +++

Erneut hat ein falscher Polizeibeamter versucht, einen Rentner zu betrügen. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge hatte ein Unbekannter einen 77-Jährigen in Lübars mehrfach in den Abendstunden angerufen, sich als Polizeibeamter ausgegeben und ihn aufgefordert, Wertgegenstände in einer Tasche vor seiner Einfahrt abzustellen. Die Tasche würde von einem Polizisten abgeholt werden. Der 77-Jährige rief allerdings gegen 22.25 Uhr die echte Polizei an. Zivilbeamte beobachteten einen Smart, welcher langsam an dem Haus des Mannes vorbeifuhr, wendet und anhielt. Ein Mann stieg aus, griff sich die Sporttawsche in der Einfahrt des 77-Jährigen und kehrte zum Auto zurück. Die Einsatzkräfte nahmen den Mann nun fest. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung wurden Beweismittel sichergestellt.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang:

  • Bewahren Sie keine Wertgegenstände oder größeren Geldbeträge zu Hause auf!
  • Lassen Sie nie fremde Personen in Ihre Wohnung!
  • Ziehen Sie bei Bedarf Personen Ihres Vertrauens (zum Beispiel Nachbarn, Hausmeister) hinzu!
  • Lassen Sie sich von Polizistinnen und/oder Polizisten die Ausweise zeigen! Wie diese aussehen, sehen Sie hier
  • Rufen Sie im Zweifel sofort den Polizeinotruf 110 an!

+++ Falsch geparkt - Polizei nimmt Dealer fest +++

Parken in zweiter Reihe hat dazu geführt, dass die Polizei einen mutmaßlichen Dealer festgenommen und eine umfangreiche Menge an Drogen gefunden hat. Zunächst fiel Beamten einer Einsatzhundertschaft gegen 22.50 Uhr vor einem Lokal, in dessen Bereich mit Drogen gehandelt werden soll, ein Audi in der Neuenburger Straße in Kreuzberg auf, das in zweiter Reihe geparkt war. Ein Mann ging allerdings wiederholt zu dem Auto. Die Beamten ginden also in das Lokal und fragten, wer den Audi fahren würde, doch niemand meldete sich. Kurz darauf kam jedoch der Mann mit einem weiteren heraus, der indas Auto stieg und umparkte. Dort überprüften die Beamten ihn. Der 65-Jährige sagte, dass er nur den Wagen umgeparkt habe und erlaubte eine Durchsuchung. Die Beamten fanden in dem Wagen einen Beutel mit Drogen. Beamte fuhren nun zur Adresse des Halters in der Oranienstraße, wo sie den 35-Jährigen, der zuvor immer wieder zu dem Auto gegangen war, antrafen. Dieser stellte laut Polizei gerade eine Sporttasche mit Drogen und Geld im Hausflur ab. Die Polizei fand in seiner Wohnung 7 Kilogramm Marihuana, 5 Kilogramm Amphetamin, mehr als 1000 Tabletten Ecstasy und rund 400 Gramm Kokain sowie mehrere tausend Euro Bargeld und verbotene Waffen. Der Mann wurde festgenommen und wird heute eine Ermittlungsrichter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt.

+++ Mutmaßliche Taschendiebe in MItte festgenommen +++

Zivilbeamte haben am Montagnachmittag zwei mutmaßliche Taschendiebe in Mitte festgenommen. Die beiden 40 und 50 Jahre alten Atatverdächtigen fielen den Polizisten in einem Einkaufszentrum am Leipziger Platz auf, als sie einen Mann bestehlen wollten. Dabei hatte sich einer der Tatverdächtigen mit dem Rücken zu dem 31-Jährigen gesetzt, der seine Jacke über die Stuhllehne gehängt hatte. Der Verdächtige tat bei seinem Stuhl dasselbe und tat dann so, als würde er seine Taschen durchsuchen, wobei er jedoch die seines Opfers durchwühlte. Der 50-Jährige stand derweil "Schmiere". Die Beamten beobachteten das gleiche Vorgehen der beiden bei drei weiteren Kunden, bevor sie zugriffen und die beiden festnahmen. Alle vier Kunden sagten, dass ihnen nichts fehle. Die Polizisten brachten die beiden in ein Gewahrsam. Gegen den 40-Jährigen lag ein Haftbefehl vor.

+++ Raser in Wedding gestoppt +++

Ein 21 Jahre alter Raser ist in der Nacht zu Dienstag gegen 1.20 Uhr in Wedding (Mitte) gestoppt worden. Zivilkräfte fiel der Smart-Fahrer auf, weil er beim Rechtsabbiegen von der Sellerstraße auf die Chausseestraße fast den Bordstein touchierte. Auf der Invalidenstraße beschleunigte der Autofahrer. Die Polizisten stellten sich an der Kreuzung Invalidenstraße/Minna-Cauer-Straße vor den Smart und gaben sich als Beamte zu erkennen. Eine freiwillige Atemalkoholkontrolle bei dem Fahrer ergab einen Wert von rund 1,3 Promille. Das Fahrzeug wurde sichergestellt. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Der 21-Jährige wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht. Nachdem die polizeilichen Maßnahmen beendet waren, musste der Mann zu Fuß seinen Weg fortsetzen.

+++ Kontrollen in Spielstätten +++

Am Montag sind Spielstättenkontrollen zwischen elf und 18 Uhr in den Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg, Marzahn-Hellersdorf, Mitte, Neukölln, Pankow, Reinickendorf und Treptow-Köpenick durchgeführt worden. In 41 Objekten wurden 137 Spiel- und Wettautomaten überprüft. Zwei Geldspielgeräte wurden sichergestellt, da diese nicht den spielrechtlichen Bestimmungen entsprachen. Zudem wurden vier Geldspielgeräte durch Finanzamt-Mitarbeiter und der Steuerfahndung versiegelt. Weiterhin wurden drei Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des illegalen Glückspiels eingeleitet und es wurden 42 Ordnungswidrigkeiten, u.a. wegen Verstößen gegen das Spielhallengesetz, die Preisangabenverordnung, die Verordnung über Spielgeräte und gegen das Gaststättengesetz festgestellt. Die Überprüfung führten ein Fachkommissariat beim Landeskriminalamt gemeinsam mit Mitarbeitern der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, dem Finanzamt Wedding, der Steuerfahndung und den Ordnungsämtern durch.

+++ 19-Jähriger klaut aus Umkleidekabine Geld und Handy +++

Ein randalierender 19-Jähriger ist Montagmittag in Steglitz festgenommen worden. Der Heranwachsende klaute gegen 13.50 Uhr in einem Modegeschäft an der Schloßstraße einer Dame Geld und ein Smartphone, als die 56-Jährige die Umkleide verließ, um Kleidungsstücke zurückzuhängen. Als sie zurückkam, sah sie den 19-Jährigen aus der Umkleide herauskommen. Die Frau hielt den jungen Mann fest. Als er die Flucht ergriff, stellten sich ihm Kunden in den Weg. Die 56-Jährige hielt ihn wieder fest, wurde durch diesen aber zu Boden geschubst und getreten. Der 19-Jährige nahm das fallen gelassene Telefon an sich und floh ins Treppenhaus. Sicherheitsmitarbeiter stellten ihn. Beamte konnten der Frau ihr Handy sowie ein Teil ihres Geldes zurückgeben. Zur erkennungsdienstlichen Behandlung wurde der 19-Jährige in ein Gewahrsam gebracht. Bei einer weiteren Durchsuchung wurde das restliche entwendete Geld in seiner Unterwäsche gefunden. Der 19-Jährige wurde der Kriminalpolizei der Direktion 4 überstellt.

+++ Mann versucht Frau von Rolltreppe zu stoßen +++

Ein 41-jähriger Mann soll Montagmittag gegen 13 Uhr versucht haben, eine 26-jährige Frau im S-Bahnhof Warschauer Straße (Friedrichshain-Kreuzberg) mit Fußtritten von der Rolltreppe zu stoßen. Die Frau bekam den Angriff zuerst nicht mit - eine Zeugin machte sie darauf aufmerksam. Der Mann soll dann die Frau verfolgt und sie fremdenfeindlich beleidigt haben. Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes bekamen die Beschimpfungen mit und versuchten den aggressiven Mann zu beruhigen. Auch sie wurden vom 41-Jährigem rassistisch beleidigt. Sie hielten den Mann fest bis die Polizei kam. Die Beamten nahmen seine Personalien auf. Ein Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt führt die weiteren Ermittlungen.

+++ Auto in Wedding in Flammen +++

Ein Auto ist bei einem nächtlichen Feuer in Wedding (Mitte) zerstört worden. Der Wagen brannte gegen 2.50 Uhr in der Aroser Allee, wie ein Feuerwehrsprecher am Dienstag sagte. Die Flammen wurden von 15 Einsatzkräften gelöscht. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war zunächst unklar. In Berlin werden nachts immer wieder Fahrzeuge durch Brände beschädigt oder zerstört. Häufig handelt es sich dabei um Brandstiftung. Zuletzt brannten zwei Autos in Tempelhof.

+++ Sperrung auf Stadtautobahn nach Lkw-Unfall +++

Wegen eines schweren Lkw-Unfalls ist in der Nacht zum Dienstag die Berliner Stadtautobahn (A100) gesperrt worden. Ein Lastwagen mit Anhänger war nach Polizeiangaben an der Abfahrt zum Kurfürstendamm gegen die Barriere zwischen Autobahn und Abfahrt geprallt. Der Anhänger blieb nach dem Unfall schräg auf der Abzäunung hinter der Barriere liegen. Der Lkw-Fahrer wurde leicht verletzt, zur Unfallursache machte die Polizei zunächst keine Angaben.

Die Autobahn musste für die Bergungsarbeiten in Richtung Norden zwischenzeitlich gesperrt werden. Die Feuerwehr war unter anderem mit einem Bergungskran vor Ort.