Berlin

Lkw-Unfall: Sperrung der A100 wieder aufgehoben

Seit 2.30 Uhr war die Stadtautobahn A100 nach einem Lkw-Unfall in Richtung Norden gesperrt. Erst am Nachmittag war sie wieder frei.

Berlin. Die Berliner Stadtautobahn A100 ist wieder frei. Wie die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) um 16 Uhr twitterte, sei die Fahrbahn Richtung Wedding wieder freigegeben worden. Dennoch gab es noch lange Staus in der City West.

Grund für die Sperrung Richtung Wedding zwischen Hohenzollerndamm und Tunnel Rathenauplatz war ein Lkw-Unfall, der sich in der Nacht ereignet hatte.

Ein DHL-Lastwagen mit Anhänger war nach Angaben der Berliner Polizei kurz nach 2 Uhr an der Abfahrt zum Kurfürstendamm gegen die Barriere zwischen Autobahn und Abfahrt geprallt. Der Lkw und der Anhänger sollen dabei laut Polizei abgehoben sein. Sie verkeilten sich auf der Leitplanke.

Unfall auf der A100: Sperrung dauerte bis zum Nachmittag

Der Anhänger blieb nach dem Unfall schräg auf der Abzäunung hinter der Barriere liegen. Der 39 Jahre alte Lkw-Fahrer wurde laut Polizei schwer verletzt; er kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Zur Unfallursache machte die Polizei zunächst keine Angaben.

Neben der Räumung des Lastwagen-Anhängers musste die Fahrbahn von Öl gereinigt und Pakete umgeladen werden, hieß es von der Polizei weiter. Die Berliner Feuerwehr war mit 24 Einsatzkräften vor Ort. Zwischenzeitlich bildete sich ein Rückstau bis zur Autobahnabfahrt Alboinstraße in Tempelhof.

Die Feuerwehr war unter anderem mit einem Bergungskran vor Ort. Die VIZ bat ortskundige Autofahrer, das Gebiet weiträumig zu umfahren. Weiter hieß es, die Aufräumarbeiten würden noch einige Stunden andauern. Im Anschluss komme es zu Reinigungsarbeiten, so die Verkehrsinformationszentrale. Diese waren schließlich am Nachmittag abgeschlossen.

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