Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Späti überfallen - mit Messer gedroht

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Montag, 27. Januar 2020.

+++ Späti in Moabit überfallen +++

Ein mit einem Schal maskierter Mann hat Sonntagabend gegen 21.20 Uhr einen Späti an der Perleberger Straße in Moabit (Mitte) überfallen. Der Maskierte hielt einen 52 Jahre alten Angestellten ein Messer vor und forderte ihn auf, die Kasse zu öffnen. Mit dem Geld flüchtete der Räuber in unbekannte Richtung. Der Späti-Angestellte blieb unverletzt. Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 2 übernahm die weiteren Ermittlungen.

+++ Rentnerin erstochen: Tatverdächtiger nach vier Jahren gefasst +++

Ein junger Mann, der vor mehr als vier Jahren eine Rentnerin in Erkner (Oder-Spree) erstochen haben soll, sitzt nun in Untersuchungshaft. Der inzwischen 24 Jahre alte Mann aus Berlin wurde vor einer Woche festgenommen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mitteilten. Das Amtsgericht Frankfurt (Oder) erließ demnach einen Tag später Haftbefehl. Er habe sich bislang nicht zur Tat geäußert. Weitere Details teilten die Ermittler zunächst nicht mit. Auch ob es eine vorherige Verbindung zwischen Täter und Opfer gab, blieb demnach zunächst unklar.

Die 72 Jahre alte Rentnerin wurde im Juni 2015 tot in ihrem Wohnhaus gefunden. Den Angaben nach starb sie an Stichverletzungen, die ihr der damals 19-Jährige zugefügt haben soll. Die Mordkommission startete damals einen Zeugenaufruf, die Staatsanwaltschaft setzte eine Belohnung von 2500 Euro aus.

+++ Kradfahrer bei Unfall in Neukölln schwer verletzt +++

In Neukölln hat am Montagfrüh gegen 4.50 Uhr ein Kradfahrer bei einem Unfall schwere Rumpfverletzungen erlitten. Eine 49 Jahre alte Opel-Fahrerin, die in Richtung Karl-Kunger-Straße unterwegs war, stieß an der Kreuzung Wildenbruchstraße/Harzer Straße mit einem 53 Jahre alten Kradfahrer zusammen, der auf der Harzer Straße in Richtung Elsenstraße unterwegs war. Die Opel-Fahrerin erlitt einen Schock. Beide Beteiligten gaben an Grün gehabt zu haben. Der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 5 übernahm die weiteren Ermittlungen.

+++ Bundesweite rechtsextreme Drohmails - 31-Jähriger in Berlin angeklagt +++

Nach Drohmails gegen Politiker und Behörden in ganz Deutschland hat die Berliner Generalstaatsanwaltschaft einen 31-Jährigen angeklagt. Er soll ab Dezember 2018 unter dem Absender „NationalSozialistische Offensive“ bundesweit Schreiben per E-Mail an Mitglieder des Bundestages, Gerichte, Polizeidienststellen, Behörden, Einkaufszentren und Medien verschickt und darin Sprengstoffanschläge und weitere Tötungsdelikte angedroht haben, wie die Anklagebehörde in der Hauptstadt am Montag mitteilte. Angeklagt sind 107 Taten.

Der mutmaßliche Täter war Anfang April 2019 in Schleswig-Holstein gefasst und später in eine Haftanstalt nach Berlin überführt worden. Er war laut Staatsanwaltschaft wegen Sprengstoff-, Brand- und Körperverletzungsdelikten erheblich vorbelastet. Er war demnach erst wenige Wochen nach Verbüßen einer Haftstrafe auf freiem Fuß, als die Tatserie begonnen habe.

+++ Gebäude auf Friedhof Buschkrugallee brennt +++

Die Feuerwehr ist in der Nacht zu Montag zu einem Brand nach Neukölln ausgerückt. Gegen Mitternacht brannte ein Gebäude auf dem Friedhof Buschkrugallee. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Als Grund für das Feuer wird Brandstiftung vermutet.

+++ Einbrecher in Charlottenburg festgenommen +++

Ein 47 Jahre alter Einbrecher ist am Montagfrüh in Charlottenburg festgenommen worden. Zuvor sah ein Zeuge gegen 3.30 Uhr aus einem Hotel an der Budapester Straße, wie ein Mann in ein gegenüberliegendes Friseurgeschäft einbrach. Danach flüchtete er mit einem Fahrrad. Beamte konnten ihn in der Nähe festnehmen. Das bei ihm gefundene Einbruchswerkzeug wurde beschlagnahmt. Der Mann wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht, wo er dem zuständigen Kommissariat der Kriminalpolizei der Polizeidirektion 2 überstellt wurde.

+++ Einbrecher in Lichterfelde festgenommen +++

Polizisten haben in der Nacht zu Montag einen 47 Jahre altem Einbrecher am Ostpreußendamm in Lichterfelde (Steglitz-Zehlendorf) festgenommen. Zuvor bemerkte ein 57 Jahre alter Anwohner kurz vor ein Uhr Licht und Bewegungen im Haus. Im Rucksack des Einbrechers fanden Polizisten Diebesgut. Der mutmaßliche Einbrecher wurde dem Einbruchskommissariat der Polizeidirektion 4 überstellt. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Zwei Tote und 36 Verletzte bei Unfällen am Wochenende in Brandenburg +++

Auf Brandenburgs Straßen sind bei Unfällen am Wochenende 36 Menschen verletzt worden, zwei Männer kamen ums Leben. Zwischen Freitag und Sonntag registrierte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 350 Verkehrsunfälle, wie ein Sprecher am Montag sagte. Nach Polizeiangaben ereignete sich ein tödlicher Unfall am Freitagmittag auf der Bundesstraße 2 zwischen Tantow und Geesow (Landkreis Uckermark). Ein 48 Jahre alter Mann kam mit seinem Wagen aus zunächst ungeklärter Ursache in einer Kurve von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Baum und starb. Der zweite Mann kam am Sonntagabend auf der Autobahn 9 in der Nähe von Treuenbrietzen (Landkreis Potsdam-Mittelmark) ums Leben. Vermutlich wollte der 30-jährige Fußgänger auf Höhe der Raststätte Fläming Ost über die Autobahn zum gegenüberliegenden Rastplatz laufen. Dabei wurde er von einem Auto erfasst und tödlich verletzt.