Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Polizei fängt Hahn auf Berliner Schulhof

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Mittwoch, 22. Januar 2020.

Ein Beamter der Berliner Polizei mit dem eingefangenen Hahn.

Ein Beamter der Berliner Polizei mit dem eingefangenen Hahn.

Foto: Polizei Berlin

+++ Polizist fängt Hahn auf Schöneberger Schulhof ein +++

Einsatzkräfte der Berliner Polizei haben am Mittwochvormittag einen krähenden Hahn eingefangen, der auf der Schulhof der Spreewald-Grundschule in Schöneberg unterwegs war. Wie die Polizei beim Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte, kümmerten sich die Beamten gegen 9 Uhr um den ungewöhlichen Ruhestörer. Wem der Hahn gehört, war zunächst unklar. Der Besitzer kann sich nun bei den Beamten melden. Auf Nachfrage am frühen Nachmittag sagte ein Polizeisprecher, der Hahn befinde sich weiterhin auf der Polizeiwache. Da der Besitzer sich bis zum späten Nachmittag nicht meldete, wurde der Hahn an ein Tierheim übergeben.

+++ Frau in Schöneberg fremdenfeindlich beleidigt +++

Eine 50-Jährige ist Mittwochmorgen gegen 8.20 Uhr in Schöneberg von einer Person fremdenfeindlich beleidigt worden. Die Frau befand sich in ihrem Kiosk am Bayrischen Platz, als ein junger Mann kam, und sie unvermittelt fremdenfeindlich beleidigt haben soll. Danach soll er den Zeitungsaufsteller umgestoßen haben. Der Mann flüchtet in den U-Bahnhof Bayrischer Platz. Der Polizeiliche Staatsschutz übernahm die weiteren Ermittlungen.

+++ Motorradfahrer stirbt auf Flucht vor der Polizei +++

Ein Motorradfahrer ist in der Nacht zu Mittwoch in Lankwitz ums Leben gekommen. Laut Polizei war der 27-Jährige gegen 1.45 Uhr den Beamten einer Funkstreife am Kamenzer Damm Ecke Malteserstraße aufgefallen, weil er ihnen sehr langsam entgegenkam. Die Polizisten wendeten deshalb und fuhren dem Mann hinterher, um ihn zu kontrollieren. Der Motorradfahrer gab jedoch Gas, beschleunigte die Suzuki start und fuhr über die Paul-Schneider-Straße in Richtung Leonorenstraße davon. Kurz vor der Siemensstraße kam der Motorradfahrer allerdings in einer Linkskurve nach rechts ab, touchierte mehrmals den Borstein, kippte nach rechts und prallte gegen einen Baum und einen Schutzpfosten. Der Mann erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Die Beamten begannen mit der Reanimation, bis die Sanitäter eintrafen. Diese brachten den 27-Jährigen in ein Krankenhaus, wo er starb. Wie sich herausstellte, war die Suzuki nicht zugelassen, nicht versichert, und der Fahrer hatte keinen gültigen Führerschein. Die Leonorenstraße war zwischen Calandrellistraße und Siemensstraße bis gegen 6.30 Uhr gepsperrt.

+++ Feuerwehr löscht Brand in Bad +++

Die Feuerwehr ist am Mittwochnachmittag zu einem Brand nach Pankow ausgerückt. In einer Wohnung an der Prenzlauer Promenade war ein Feuer im Bad ausgebrochen. Eine Person wurde gerettet und in ein Krankenhaus gebracht. 40 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

+++ Bus sichergestellt: 1,3 Millionen Kilometer auf dem Tacho +++

Die Berliner Polizei hat einen schrottreifen Bus aus dem Verkehr gezogen. Das Vehikel mit 1,3 Millionen Kilometer auf dem Tacho war am Dienstag auf den Weg nach Serbien, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der durchrostete Rahmen des Fahrzeugs hatte Löcher, die mit Bauschaum versiegelt worden waren. Außerdem fiel es durch einen abgebrochenen Stoßdämpfer, verschobene Federbelege und verschlissene Bremsscheiben auf. Obendrein liefen Öl und Hydraulikflüssigkeiten aus und auch die Lenkung reagierte nicht sofort. Der Bus wurde am Zentralen Omnibushof sichergestellt und sollte dem TÜV für ein Gutachten übergeben werden.

+++ Mehrere Autos durch Brand beschädigt +++

Am Mittwochmorgen gegen 5 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr in den Marienhöher Weg in Tempelhof gerufen. Eine Anwohnerin hatte sie alarmiert, nachdem sie einen lauten Knall gehört und anschließend Flammen an einem Renault entdeckt hatte. Das Feuer griff auf ein weiteres Auto über. Feuerwehrleute löschten die brennenden Autos. Durch die Hitzeeinwirkung sowie Glassplitter, die durch die Luft geschleudert worden waren, wurden zudem ein Anhänger, ein BMW und ein VW beschädigt.

+++ Taschendiebe in Mitte festgenommen +++

Ermittler des LKA haben in Mitte zwei Taschendiebe festgenommen. Die Tatverdächtigen im Alter von 27 und 32 Jahren versuchten am Dienstagnachmittag gegen 14.15 Uhr auf der Straße Unter den Linden einer 61-jährigen Frau Wertsachen aus ihrem Rucksack zu stehlen. Der 32-Jährige deckte den Rucksack der Dame mit einem Faltplan ab, während er die Tasche öffnete und ein Kartenetui entnahm. Als die 61-Jährige das Geschehen bemerkte und sich zu dem Dieb umdrehte, ließ dieser das Etui fallen und machte sie auf ihr angeblich verlorenes Etui aufmerksam. Das Duo ließ dann von der Frau ab und ging weiter. Einsatzkräfte nahmen die Tatverdächtigen gegen 18.55 Uhr fest. Sie wurden in ein Gewahrsam gebracht und dem Fachkommissariat des LKA überstellt, welches die weiteren Ermittlungen führt.

+++ Polizist angegriffen und ausländerfeindlich beleidigt +++

Ein 21-Jähriger hat am Dienstagabend einen Polizisten bei einem Einsatz in Altglienicke erst angegriffen und dann ausländerfeindlich beleidigt. Wie die Polizei mitteilte, waren die Beamten zur Unterstützung von Ordnungsamtsmitarbeitern gegen 20.35 Uhr an der Lehmusstraße wegen Ruhestörung im Einsatz. Dabei sollte die Musikanlage des 21 Jahre alten Verursachers sichergestellt werden. "Wild gestikulierend verwies der aggressive junge Mann die Einsatzkräfte aus der Wohnung", heißt es in der Mitteilung der Polizei. Dabei sei ein Polizeimeister zunächst am Kopf getroffen worden. Der 21-Jährige sei daraufhin "mit Zwang auf ein Bett gesetzt worden". Dann habe er angefangen, den Beamten ausländerfeindlich zu beleidigen. Die Einsatzkräfte stellten die Musikanlage sicher, die Personalien fest und verließen anschließend die Wohnung. Der 21-Jährige muss sich nun wegen tätlichen Angriffs gegen den Polizisten und wegen ausländerfeindlichen Beleidigungen verantworten. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ Polizisten werden in Reinickendorf beleidigt +++

Zwei Polizisten sind Dienstagmittag gegen 12.40 Uhr auf dem U-Bahnhof Franz-Naumann-Platz in Reinickendorf beleidigt worden. Zuvor wollten die Beamten zwei rauchende Männer kontrollieren. Eine 30 Jahre alte Begleiterin der Raucher soll dann zwei Polizisten beleidigt haben - auch mit volksverhetzenden Äußerungen. Bei der Festnahme leistete die Frau Widerstand und versuchte, die Einsatzkräfte zu treten. Die Frau wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht. Nach einer angeordneten Blutentnahme wurde sie wieder entlassen. Die Frau muss sich nun wegen Widerstandes und tätlichen Angriff auf Polizeibeamte, Beleidigung sowie Volksverhetzung verantworten.

+++ Motorradfahrer kommt von Fahrbahn ab - lebensbedrohlich verletzt +++

Lebensbedrohliche Verletzungen erlitt am frühen Mittwochmorgen ein Motorradfahrer in der Leonorenstrasse in Lankwitz. Er war in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen und vermutlich gegen einen Baum geprallt. Sanitäter mussten den Mann am Ort reanimieren. Anschließend brachten sie ihn in ein Krankenhaus. Der Unfalldienst der Polizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ Tankstelle überfallen - Angestellte mit Messer bedroht +++

Eine Tankstelle in Hellersdorf ist in der Nacht zu Mittwoch überfallen worden. Nach bisherigen Erkenntnissen betrat ein Mann gegen 22 Uhr die Tankstelle in der Riesaer Straße,holte sich Getränkedosen aus dem Kühlregal und ging damit zur Kasse. Dort erkannte die 59 Jahre alte Angestellte, dass der Mann maskiert war. Der Mann soll die Mitarbeiterin mit einem Messer bedroht und Geld gefordert haben. Er flüchtete mit der Beute. Ein Raubkommissariat ermittelt.

+++ Senior bei Notbremsung einer Tram schwer verletzt +++

Bei einem Sturz in einer Straßenbahn in Mitte hat sich ein 82 Jahre alter Mann am Dienstag schwer verletzt. Der Fahrer der Tram der Linie M13 hatte eine Notbremsung eingeleitet, weil eine Fußgängerin auf die Gleise gefallen und dort liegengeblieben war. Die 64 Jahre alte Frau soll gegen 11.40 Uhr bei Rot die Straßenbahngleise in der Osloer Straße in Höhe Heinz-Galinski-Straße überquert haben und gestolpert sein. Der Senior fiel bei der Notbremsung und zog sich schwere Kopf- und Rumpfverletzungen zu. Ein Notarzt und Sanitäter versorgten den Verletzten und brachten ihn anschließend zur stationären Behandlung in eine Klinik.

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