Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Tram kollidiert mit Auto

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Sonntag, 19. Januar 2020.

Die Tram erfasste das Auto auf der Fahrerseite.

Die Tram erfasste das Auto auf der Fahrerseite.

Foto: Thomas Peise

+++ Tram erfasst abbiegendes Auto +++

Eine Tram hat in der Nacht zu Sonntag in Pankow ein Auto erfasst. Ersten Angaben von vor Ort zufolge wollte die Fahrern des Wagen offenbar von der Wisbyer Straße nach links in die Trelleborger Straße abbiegen und übersah dabei die Straßenbahn. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Wagen in den Grünstreifen geschleudert. Die Autofahrerin wurde verletzt.

+++ Brand in Wohnanlage in Lichterfelde +++

In einem Keller einer Wohnanlage in Lichterfelde ist in der Nacht zu Sonntag ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr rückte nach Informationen von vor Ort mit drei Staffeln an und hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Die Brandursache ist noch unklar.

+++ Zwei Fußgängerinnen bei Unfall schwer verletzt +++

Zwei Fußgängerinnen haben am Sonnabend bei einem Unfall in Reinickendorf schwere Verletzungen erlitten. Der Polizei zufolge waren die 43-Jährige und ihre 16 Jahre alte Tochter gegen 17 Uhr bei Grün auf die Fahrbahn der Ollenhauerstraße gegangen, als sie von einer 45-Jährigen mit ihrem Daihatsu erfasst wurden, die gerade nach links abbog. Beide Frauen mussten mit schweren Kopf- und Rumpfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.

+++ Mit 214 km/h über die Stadtautobahn +++

Fast dreimal so schnell wie erlaubt war ein Autofahrer am Sonnabend auf der Stadtautobahn unterwegs. Der 23-Jährige raste gegen 20 Uhr in Rudow in Fahrtrichtung Schönefeld an einem zivilen Polizeifahrzeug vorbei. Die Beamten nahmen eine Tempomessung vor, die 214 Kilometer pro Stunde ergab - bei erlaubten 80. Sie stoppten den Wagen und belehrten den Fahrer, der sich zu dem Vorwurf nicht äußern wollte. Dem 23-Jährigen drohen nun mindestens 680 Euro Bußgeld, drei Monate Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg.

+++ Rassistische Beleidigung und handfestes Gerangel +++

Drei Männer haben sich am Sonnabend in Rummelsburg eine handfeste Auseinandersetzung geliefert. Laut Polizei war ein 21-Jähriger gegen 19.40 Uhr in der Leopoldstraße zu Fuß unterwegs und fühlte sich von einem 31-Jährigen verfolgt. Als der 21-Jährige, der aus Guinea stammt, den Mann aufforderte, ihm nicht weiter zu folgen, soll der andere auf ihn zugestürmt sein. Der Verfolgte warf daraufhin eine fast leere Plastikflasche in Richtung des 31-Jährigen. Ein 39 Jahre alter Zeuge versuchte, den Streit zu schlichten, bekam von dem 31-Jährigen jedoch einen Faustschlag ins Gesicht. Daraus entwickelte sich ein Gerangel, bei dem der 31-Jährige mehrfach fremdenfeindliche und rassistische Beleidigungen gerufen haben soll. Die Polizei fertigte Anzeigen wegen Körperverletzung, Gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung. Der 39-Jährige wurde leicht verletzt.

+++ Jugendlicher schwulenfeindlich beleidigt +++

Ein 15-Jähriger ist am Sonnabend schwulenfeindlich beleidigt worden. Laut Polizei sprachen mehrere Jugendliche gegen 19 Uhr Polizisten in der Hardenbergstraße in Charlottenburg an und gaben an, dass ein 15-Jähriger beleidigt worden sein soll. Schuld sei ein 16-Jähriger aus einer anderen Gruppe Jugendlicher. Der Täter habe auch versucht, den 15-Jährigen mit einem Gürtel zu schlagen, jedoch nicht getroffen. Der 16-Jährige bestritt die Vorwürfe. Die Beamten nahmen die Personalien aller Beteiligten auf.

+++ Agressiver Mann beleidigt und droht mit Messer +++

Ein aggressiver Mann soll am Sonnabendmittag in Friedrichshain andere Menschen beleidigt und mit einem Messer bedroht haben. Laut Polizei hatte der Mann zunächst gegen 12.30 Uhr an der Kreuzung Jessnerstraße und Oderstraße einen 36-Jährigen zunächst rassistisch beleidigt und auch noch Nazi-Parolen hinterhergerufen. Als ein 29-Jähriger den Mann aufforderte, nicht solche Parolen zu rufen, soll der Mann ihn mit einem Messer bedroht haben. Auf dem Weg in einen nahen Supermarkt soll er zudem den Hinterreifen eines Fahrrads zerstochen haben. Polizisten nahmen den 49-Jährigen in einem nahen Supermarkt im Kassenbereich fest. Laut Polizei solidarisierten sich dabei noch mehrere Kunden mit dem Mann gegen die polizeilichen Maßnahmen. Der 49-Jährige pustete 0,8 Promille. Er gab an, verwirrt zu sein, weshalb ihn die Beamten in eine psychiatrische Klinik brachten. Die dortige Psychiaterin lehnte eine stationäre Unterbringung nach einem Gespräch mit dem Mann allerdings ab, weshalb der 49-Jährige wieder freigelassen wurde.

+++ Polizei nimmt zwei Einbrecher fest +++

Polizisten haben am Sonnabend in Wittenau zwei mutmaßliche Einbrecher festgenommen. Ein Anwohner des Windhalmwegs hatte kurz vor 18 Uhr beobachtet, wie ein Mann versuchte, über einen Balkon in eine Wohnung im Hochparterre zu kommen. Der Anwohner rief die Polizei und sprach den Mann an, der daraufhin die Flucht ergriff. Drei weitere Personen, die bereits in der Wohnung waren, flüchteten über ein Seitenfenster. Polizisten konnten zwei der Männer aufgreifen und brachten die beiden 33- und 35-Jährigen in ein Gewahrsam, von wo aus sie der Kriminalpolizei überstellt wurden. in der Nähe der Wohnung fanden die Beamten zudem Schmuck aus der Wohnung.