Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Mann sticht in Wohnhaus auf Frau ein

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Donnerstag, 16. Januar 2020.

Blaulicht (Symbolbild)

Blaulicht (Symbolbild)

+++ Unfall auf Kreuzung in Friedrichshain - zwei Menschen verletzt +++

Bei einem Unfall in der Nacht zu Donnerstag in Friedrichshain sind zwei Menschen leicht verletzt worden. Ein 25 Jahre alter VW-Fahrer kollidierte an der Kreuzung Frankfurter Tor mit einem 33 Jahre alten Toyota-Fahrer. Der Toyota überschlug sich und blieb auf der Warschauer Straße auf dem Dach liegen. Die schwer beschädigten Fahrzeuge wurden von der Feuerwehr geborgen. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 führt die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang, zu dem es bislang unterschiedliche Angaben gibt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei fuhren beide Wagen in entgegengesetzter Richtung auf der Karl-Marx-Allee, einer der Fahrer wollte links in die Warschauer Straße abbiegen.

+++ Frau durch Messerstiche verletzt +++

In Köpenick ist am Donnerstagvormittag eine 53 Jahre alte Frau durch Messerstiche schwer verletzt worden. Nach bisherigen Ermittlungen kam die Frau gegen 10.30 Uhr mit Stichverletzungen aus ihrem Wohnhaus in der Libboldallee und bat eine Passantin um Hilfe. Als Rettungskräfte eintrafen, verwies die Verletzte auf ihr Wohnhaus, wo diese einen schwerverletzten 44-jährigen Mann feststellten. Es besteht der Verdacht, dass der Mann die Frau mit einem Messer verletzt hat. Er wurde festgenommen. Beide wurden in Krankenhäuser transportiert und notoperiert. Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags sind eingeleitet.

+++ Motorradfahrer bei Unfall in Lankwitz schwer verletzt +++

Ein 39 Jahre alter Motorradfahrer ist Mittwochnachmittag gegen 17.30 Uhr bei einem Unfall in Lankwitz (Steglitz-Zehlendorf) schwer verletzt worden. Ein 22 Jahre alter VW-Fahrer übersah beim Rechtsabbiegen auf die Birkbuschstraße den Motorradfahrer und touchierte ihn. Der Motorradfahrer versuchte noch, die Kollision mit einem Ausweichmanöver zu verhindern - dabei stieß er mit einem VW Caddy zusammen. Der Motorradfahrer stürzte. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ Betrunkener Audi-Fahrer flüchtet vor der Polizei +++

In der Nacht zu Donnerstag ist ein betrunkener Audi-Fahrer in Wedding (Mitte) gegen drei Uhr vor der Polizei geflüchtet. Beamte wollten ihn zuvor kontrollieren, weil er mit hohem Tempo Richtung Leopoldplatz unterwegs war. Doch statt anzuhalten gab er Gas. Der 27 Jahre alte Fahrer raste durch die Straßen und konnte erst durch einen zweiten Funkwagen an der Hussitenstraße/Grenzstraße gestoppt werden. Das Auto wurde beschlagnahmt. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, hatte der 27-Jährige keine Fahrerlaubnis. Im Audi waren noch ein betrunkener Beifahrer und ein weiterer Mann. Das Trio wurde vorübergehend festgenommen. Nachdem die Personalien aufgenommen wurden, wurden der Beifahrer und der weitere Insasse wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Tankstellen-Kassiererin mit Messer bedroht +++

Ein Unbekannter hat Mittwochabend eine Tankstelle am Gosener Damm in Müggelheim (Treptow-Köpenick) überfallen. Der Mann bedrohte gegen 20.20 Uhr eine Kassiererin mit einem Messer und forderte die Einnahmen. Mit dem Geld flüchtete er zu Fuß in Richtung Gosen. Die 59 Jahre alte Mitarbeiterin der Tankstelle blieb unverletzt.

+++ Tesla-Fahrer fährt gegen Ampel +++

In Prenzlauer Berg (Pankow) ist ein Autofahrer in der Nacht zu Donnerstag gegen 1.20 Uhr mit einem Tesla gegen eine Fußgängerampel gefahren. Anschließend flüchtete er zu Fuß mit seiner Beifahrerin. Laut Zeugen-Aussagen soll der Autofahrer auf der Prenzlauer Allee mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren sein. An der Kreuzung Prenzlauer Allee/Grellstraße wollte der Fahrer nach rechts abbiegen - doch er verlor die Kontrolle über den Wagen und prallte gegen eine Ampel auf der Mittelinsel der Grellstraße. Das Unfallfahrzeug wurde sichergestellt. Die Ermittlungen zu dem Fahrer dauern an.

+++ Mann im Görlitzer Park Bierflasche auf Kopf geschlagen +++

Ein 22-jähriger Mann ist Donnerstagabend gegen 20.15 Uhr in Kreuzberg von zwei Unbekannten ausgeraubt worden. Im Görlitzer Park wurde ihm in der Nähe eines Cafes mit einer gefüllten Bierflasche von hinten auf den Kopf geschlagen. Einer der beiden Angreifer umklammerte den 22-Jährigen und klaute ihn Geld aus der Hosentasche. Die Täter flüchteten zu Fuß. Der 22-Jährige erlitt Kopfverletzungen. Der Mann schätzte, dass die Angreifer zwischen 17 bis 20 Jahre alt waren. Ein Raubkommissariat in der Polizeidirektion 5 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ Verdächtiger Gegenstand sorgte für Sperrungen am Alex +++

Ein verdächtiger Gegenstand sorgte in der Nacht zu Donnerstag in der Zeit von 00.30 Uhr bis 03.00 Uhr für Straßensperrungen am Alexanderplatz in Mitte. Dort wurde unter einer Bahnbrücke an der Grunerstraße ein verdächtiges Paket gefunden. Mithilfe eines Roboters wurde der Gegenstand untersucht. Auch der Bahnverkehr oberhalb wurde eingestellt. Nach 2,5 Stunden konnte Entwarnung gegeben werden.

+++ Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg wird gesprengt +++

In einem Wald in Beelitz (Potsdam-Mittelmark) wird am Freitag gegen 11 Uhr eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt. Für die Sprengung wird ein Sperrkreis von 600 Metern um den Fundort im Ortsteil Reesdorf eingerichtet, wie die Stadt mitteilte. Eine Evakuierung sei nicht erforderlich. Allerdings wird die Autobahn A9 zwischen den Anschlussstellen Beelitz und Beelitz-Heilstätten in beide Richtungen für etwa 10 bis 15 Minuten gesperrt. Eine Umleitung wird nicht eingerichtet, da diese über die Bundesstraße B246 führen würde, die ebenfalls gesperrt sein wird. Zwischen 10 Uhr und 12 Uhr kann zu erheblichen Verkehrseinschränkungen kommen, teilte die Stadt weiter mit. Die Bewohner des Ortsteils Reesdorf sowie angrenzender Orte werden aufgerufen, zwischen 10 Uhr und 12 Uhr nicht den Wald zu betreten.

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