Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Betrunkener Mercedes-Fahrer rammt Auto

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Mittwoch, 15. Januar 2020.

In Lichtenberg hat sich ein Auffahrunfall ereignet. Der Fahrer war betrunken.

In Lichtenberg hat sich ein Auffahrunfall ereignet. Der Fahrer war betrunken.

Foto: Thomas Peise

+++ Betrunkener Mercedes-Fahrer rammt in Lichtenberg Auto +++

An der Siegfriedstraße in Lichtenberg hat sich am Abend ein Auffahrunfall ereignet. Ein mit zwei Personen besetzter Mercedes fuhr auf einen an einer roten Ampel stehendes Auto auf. nach dem Aufprall wollte der Fahrer des Mercedes flüchten. Polizisten konnten den Mann festnehmen. Er und auch sein Beifahrer waren stark alkoholisiert. Der Unfallfahrer wurde in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand hoher Sachschaden.

+++ Unfall in Mariendorf - Motorradfahrer stirbt +++

Nach einem schweren Unfall in Mariendorf am Mittwochmorgen ist ein 19 Jahre alter Motorradfahrer verstorben. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei fuhr eine 25-Jährige gegen 6.20 Uhr mit ihrem Pkw auf der Prühß- in Richtung Ringstraße. An der Rathausstraße nahm sie dem von links kommenden Motorradfahrer die Vorfahrt und stieß mit ihm zusammen. Der 19-Jährige erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen und starb noch am Unfallort. Die Auto- und ihre 54 Jahre alte Beifahrerin erlitten einen Schock und wurden zu stationären Behandlungen in ein Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge wurden beschlagnahmt. Die Kreuzung war am Mittwochnachmittag wegen Reinigungsarbeiten noch gesperrt.Motorradfahrer stirbt bei Unfall

+++ Polizei verfolgt Raser durch Kreuzberg +++

Mit einem Raser lieferte sich die Polizei in der Nacht zu Mittwoch in Kreuzberg eine wilde Verfolgungsfahrt. Der Audi-Fahrer fuhr gegen 23.40 Uhr mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit auf der Blücher Straße, als die Beamten ihn das erste Mal bemerkten. Als sie ihn zum zweiten Mal sahen, bog er gerade aus der Johanniterstraße in die Brachvogelstraße ein und geriet dabei auf die Gegenfahrbahn, so dass die Polizisten abrupt bremsen mussten, um einen Crash zu vermeiden. Mit Blaulicht und Martinshorn verfolgten die Beamten den nun flüchtenden Autofahrer, verloren ihn aber aus den Augen. An der Gitschiner Ecke Alexandrinenstraße stellten sie das zurückgelassene Fahrzeug sicher. Der Tatverdächtige konnte unerkannt flüchten. Ein Zeuge gab an, dass der Audi-Fahrer zuvor noch eine Kreuzung bei Rot überfahren hatte. Der Audi wurde beschlagnahmt. Es wird wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt.

+++ Cannabisplantage während Löscharbeiten entdeckt +++

Feuerwehrleute haben am Dienstag während der Löscharbeiten in einem Mehrfamilienhauses an der Ackerstraße eine Cannabisplantage in Spandau entdeckt. Es brannte in einer Vierzimmerwohnung im Erdgeschoss. In zwei Zimmern wurde Zubehör zur Aufzucht von Pflanzen sowie mehrere Cannabispflanzen gefunden. Die Kriminalpolizei beschlagnahmte 514 Cannabispflanzen und die Wohnung als Tatort. Der 39 Jahre alte Mieter, der nicht zu Hause war, muss sich wegen des unerlaubten Anbaus von Betäubungsmitteln sowie des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung verantworten. Die Ackerstraße war für die Zeit der Löscharbeiten zwischen Blumenstraße und Frobenstraße gesperrt. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt Berlin und das Fachkommissariat für Drogendelikte in der Polizeidirektion 2 ermitteln.

+++ Mann fremdenfeindlich beleidigt und geschlagen +++

Ein Mann, der aus den USA stammt, ist Dienstagnachmittag gegen 15.40 Uhr bei einem Angriff in Schöneberg fremdenfeindlich beleidigt und verletzt worden. Als der Mann auf dem Parkplatz am Willmanndamm zu seinem Auto ging, wurde er von zwei unbekannten Männern wegen seiner Herkunft beleidigt. Anschließend sschlugen die Männer den 72-Jährigen ins Gesicht. Er soll kurz ohnmächtig gewesen sein. Nachdem der 72-Jährige wieder bei Bewusstsein war, ging er zu seiner Ehefrau. Diese rief Rettungskräfte. Bei dem Mann wurden Schnittverletzungen sowie ein Hämatom im Gesicht festgestellt. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt.

+++ Messerangriff: Jugendlicher erleidet lebensgefährliche Verletzungen +++

Lebensgefährliche Verletzungen erlitt am Dienstagnachmittag ein Jugendlicher in Neu-Hohenschönhausen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll es zwischen dem 16-Jährigen und einem 15 Jahre alten Jugendlichen gegen 15 Uhr eine handgreifliche Auseinandersetzung in der Prendener Straße gegeben haben. Nach einem Faustschlag des Älteren soll der 15-Jährige den 16-Jährigen mit einem Messer angegriffen und ihn damit verletzt haben. Der mutmaßliche Angreifer ließ dann von dem 16-Jährigen ab und übergab das Messer einer Passantin. Polizisten nahmen den 15-Jährigen vorläufig fest. Der 16-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht und sofort operiert. Der Festgenommene erlitt eine leichte Kopfverletzung.

+++ Keller brennt in Wohnhaus in Mitte +++

In der Nacht zu Mittwoch hat es an der Tucholskystrasse in Mitte in einem Keller gebrannt. Die Feuerwehr konnte die Flammen rasch löschen. Die Rettungskräfte betreuten mehrere Personen vor Ort. Wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte, brannte kurz nach 1 Uhr der Elektroverteiler des Hauses. Die Brandursache ist bislang unklar und wird ermittelt. Die Feuerwehr war mit vier Staffeln im Einsatz.

+++ Frau bei Überfall in Lichtenberg verletzt +++

In der Nacht zu Mittwoch ist eine Frau bei einem versuchten Überfall in Friedrichsfelde (Lichtenberg) leicht verletzt worden. Die 28-Jährige war mit ihrem 32 jahre alten Freund gegen 0.30 Uhr am Rosenfelder Ring nahe des S-Bahnhofs Friedrichsfelde Ost unterwegs, als drei Männer sie nach einer Bar in der Nähe fragten. Plötzlich umklammerte einer der Täter den Mann, während die anderen beiden versuchten, der Frau ihre Handtasche vom Körper zu reißen. Als sie sich wehrte, schlug ein Räuber ihr mehrfach mit der Faust ins Gesicht. Nachdem ihr Lebensgefährte es schaffte, sich aus der Umklammerung loszureißen, flohen die Männer. Die Frau erlitt Gesichtsverletzungen. Rettungskräfte brachten das Paar in ein Krankenhaus. Die weiteren Ermittlungen hat ein Raubkommissariat der Polizei übernommen.

+++ Motorrad brennt in Friedrichshain aus +++

In der Nacht hat ein Motorrad in Friedrichshain gebrannt. Eine Anwohnerin an der Karl-Marx-Allee hatte gegen 2.15 Uhr Brandgeruch bemerkt. Sie rief die Feuerwehr, die den Brand löschte. Da die KTM nah an einer Hauswand stand, wurde durch die Hitzeeinwirkung ein Fenster leicht beschädigt. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zur Brandursache, hat das Landeskriminalamt (LKA) übernommen.

+++ Einbruchsversuch - Polizei nimmt zwei 16-Jährige fest +++

Polizisten haben am Dienstagnachmittag zwei mutmaßliche Wohnungseinbrecher in Neukölln festgenommen. Gegen 17.40 bemerkte ein Anwohner der Neuköllnischen Allee drei Jugendliche, die versuchten eine Tür zu einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus aufzuhebeln, und rief die Polizei. Kurz darauf flüchteten die Tatverdächtigen. Den Polizisten gelang es, zwei der mutmaßlichen Täter noch in der Nähe festzunehmen. Sie brachten die beiden 16-Jährigen in ein Polizeigewahrsam, wo sie nach Aufnahme der Personalien ihren Eltern übergeben wurden. Der dritte Tatverdächtige konnte unerkannt flüchten. Ein Einbruchskommissariat führt die Ermittlungen.