Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Intensivtäter (16) in Britz verhaftet

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Dienstag, 14. Januar 2020.

Foto: Werner Scholz / imago/Werner Scholz

+++ Nach Kopftritt gegen Polizisten: Jugendlicher Intensivtäter verhaftet +++

Ein jugendlicher Intensivtäter, der vor zwei Monaten einem Polizisten gegen den Kopf getreten haben soll, ist verhaftet worden. Zwei Zivilpolizisten nahmen den 16-Jährigen am Dienstagmorgen in Britz (Neukölln) fest, wie die Polizei mitteilte. Gegen den Jugendlichen war demnach ein Untersuchungshaftbefehl ergangen. Noch am Dienstag sollte er dem Haftrichter vorgeführt werden. Im November hatte er sich laut Polizei gegen seine Festnahme gewehrt und einen Beamten verletzt, nachdem er im Prenzlauer Berg beim Drogendealen beobachtet worden war. Zudem soll er einem Passanten ins Gesicht geschlagen haben.

+++ Berliner Raser versucht bayerischer Polizei zu entkommen +++

Nach einer 120 Kilometer langen Verfolgungsfahrt durch Ober- und Niederbayern ist ein 60 Jahre alter Raser aus Berlin mit einem Streifenwagen kollidiert. Bei dem Unfall am Dienstagnachmittag seien zwei Beamte und der vor einer Polizeikontrolle geflüchtete Autofahrer mittelschwer verletzt worden, berichtete ein Polizeisprecher. Die beiden Fahrzeuge hatten sich bei dem Unfall überschlagen. Die Polizei wollte den Mann zuvor auf der Autobahn 92 in der Nähe des Münchner Flughafens anhalten und kontrollieren. Der Mann gab jedoch Gas und floh. Bei Wallersdorf fuhr der 60-Jährige von der Fernstraße ab, um dann auf der Gegenspur in Richtung München zu rasen. Der Mann beschleunigte bis auf 180 Stundenkilometer, ehe es bei Wörth an der Isar zum Unfall kam.

Nach ersten Ermittlungen hatte der Mann keinen Führerschein und sein Auto war nicht versichert. Außerdem lag ein Haftbefehl gegen den 60-Jährigen vor, weswegen er vorläufig festgenommen wurde. An der Verfolgung waren etwa ein Dutzend Streifenwagen sowie ein Polizeihubschrauber beteiligt.

+++ Betrunkener Smart-Fahrer baut Unfall und schlägt nach Polizisten +++

Ein 45 Jahre alter Smart-Fahrer hat in der Nacht zu Dienstag an der Neuköllner Sonnenallee einen Unfall verursacht und anschließend nach einem Polizisten geschlagen. Der Mann war laut Polizei auf der Sonnenallee Richtung Dammweg unterwegs, als er nach Aussagen von Zeugen seinen Wagen mehrmals beschleunigt und abgebremst haben soll. An der Ecke Krebsgang durchbrach der Mann mit seinem Smart eine Farbahnabtrennung und blieb auf dem Gehweg stehen. In dem Wagen saß zudem seine elfjährige Tochter. Die Polizei stellte fest, dass der Mann alkoholisiert war, im Auto fand sie zudem ein Tütchen mit Drogen. Während der Unfallaufnahme beleidigte der Mann die Einsatzkräfte und schlug nach der Hand und dem Kopf eines Beamten, worauf er gefesselt wurde. Im Polizeigewahrsam wurde dem Mann Blut abgenommen, die Polizei brachte das Kind zu der Mutter.

+++ Feuerwehr löscht Fassadenbrand in Spandau +++

Die Feuerwehr ist am Dienstagnachmittag zu einem Brand nach Spandau ausgerückt. Am Elsflether Weg Ecke Seeburger Straße brannte die Fassade eines Hauses. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Es wurden keine Personen verletzt. Die Feuerwehr hatte eine Drehleiter im Einsatz. So konnte überprüft werden, ob sich das Feuer schon ins Dach ausgebreitet hatte. Die Feuerwehr war mit etwa 50 Kräften im Einsatz.

+++ Betrunkener Randalierer in Tempelhof festgenommen +++

Ein betrunkener 40 Jahre alter Mann hat am Dienstagmorgen gegen 7.10 Uhr in Tempelhof mehrere Scheiben einer U-Bahn und einer Bushaltestelle am Tempelhofer Damm zerstört. Als der Mann im Hausflur eines Mehrfamilienhaues an der Ringbahnstraße eine Glastür mit einem Stift beschmierte, rief eine Passantin die Polizei. Beim Eintreffen der Beamten schrie der Mann polizeifeindliche Parolen. Statt es zu unterlassen, schubste er einen Polizisten und ging mit erhobener Faust auf ihn zu. Unter Einsatz von Pfefferspray konnte der 40-Jährige zu Boden gebracht und festgenommen werden. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er einem Psychiater vorgestellt wurde. Danach wurde er entlassen. Der 40-Jährige muss sich nun unter anderem wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

+++ Betrunken und ohne Führerschein über rote Ampel +++

Polizisten haben am Montagabend in Neukölln einen betrunkenen Autofahrer gestellt. Der 50-jährige war den Beamten auf der Sonnenallee wegen seiner Fahrweise gegen 19.05 Uhr aufgefallen. Als er in höhe der Fuldastraße eine rote Ampel überfuhr, folgten ihm die Beamten mit Blaulicht und Martinshorn und stoppten ihn an der Ecke Elbe- und Laubestraße. Der Mann wirkte betrunken und gab an, keinen Führerschein zu haben. Der Mann soll bereits in der Vergangenheit mehrfach wegen Fahrens ohne Führerschein verurteilt worden sein. Es wurde eine Blutentnahme durchgeführt, das Fahrzeug sichergestellt.

+++ Randalierer verletzt Polizisten +++

Ein randalierender Mann hat am Montagabend in Rummelsburg einen Polizisten verletzt. Laut Polizei hatte ein 35-Jähriger den Beamten gegen 17.50 auf den Mann aufmerksam gemacht, der auf dem Parkplatz eines Supermarkts an der Hauptstraße gegen Autos getreten haben soll. Der Polizist sprach den Mann an, der daraufhin versuchte, dem 58 Jahre alten Beamten mit der Faust ins Gesicht zu schlagen, allerdings nur den Arm traf. Ein Zeuge kam dem Polizisten zu Hilfe, gemeinsam verhinderten sie die Flucht des 35 Jahre alten Angreifers. Der Mann "pustete" 0,8 Promille. Er wurde zur Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam gebracht und anschließend wieder entlassen. Der Beamte erlitt leichte Arm- und Beinverletzungen und beendete seinen Dienst.

+++ Autofahrer rast durch Berlin - Führerschein und Auto beschlagnahmt +++

Ein Autofahrer ist am Montagabend über die Stadtautobahn und durch Spandau gerast, bis die Polizei ihn schließlich stellen konnte. Der Mann war gegen 18 Uhr aufgefallen, weil er mit einem Mercedes in Neukölln von der Bergiusstraße aus auf die Stadtautobahn Richtung Schöneberg gefahren war und dabei mit hoher Geschwindigkeit ein ziviles Polizeifahrzeug überholt hatte. Die Beamten starteten daraufhin die Videoaufzeichnung und nahmen die Verfolgung auf. Der Mann fuhr vor dem Tunnel Ortskern Britz mit mehr als 100 Kilometern pro Stunde, bremste im Tunnel dann aber stark ab, um nicht von den stationären Blitzern erfasst zu werden. Der Mann fuhr weiter nach Norden, verringerte seine Geschwindigkeit mehrfach wegen anderer Fahrzeuge, beschleunigte dann jedoch wieder stark und wechselte mehrfach die Spuren, ohne zu blinken. An der Ausfahrt Siemensamm fuhr der Mann ab, raste dann aber weiter den Siemensdamm entlang. Am Letterhausweg überfuhr er eine rote Ampel. Die Beamten stoppten den Mann schließlich. Im Auto des 43-Jährigen fanden sie einen griffbereiten Baseballschläger. Die Polizisten beschlagnahmten Auto und führerschein des Mannes und schrieben eine Strafanzeige wegen der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen.

+++ Mann stirbt nach Wohnungsbrand +++

Nach einem Wohnungsbrand am Montagnachmittag in Wilmersdorf ist ein Senior verstorben. Nach bisherigen Erkenntnissen rief ein Anwohner gegen 17.40 Uhr Polizei und Feuerwehr zur Schaperstraße, nachdem er Brandgeruch und Qualm im Erdgeschoss bemerkt hatte. Feuerwehrleute bargen den 73 Jahre alten Wohnungsmieter aus seiner Wohnung, brachten ihn mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus und löschten den Brand. In den frühen Nachtstunden verstarb der Mann in der Klinik. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an und werden von einem Brandkommissariat beim Landeskriminalamt Berlin geführt.

+++ Maskierter Räuber überfällt Café in Lichtenrade +++

Nach einem Überfall am Montagabend in Lichtenrade ist ein Räuber mit seiner Beute geflüchtet. Nach bisherigen Erkenntnissen betrat der maskierte Mann gegen 18.30 Uhr ein Café an der Straße Alt-Lichtenrade. Er bedrohte eine 23 Jahre alte Mitarbeiterin mit einer Schusswaffe und forderte Geld. Nachdem die Angestellte das Geld übergeben hatte, ergriff der Räuber die Flucht. Ein Raubkommissariat ermittelt.

+++ Verdacht des Drogenhandels: Lokal in Neukölln geschlossen +++

Ein Lokal in Neukölln ist am Montagabend wegen des Verdachts des Drogenhandels geschlossen worden. Laut Polizei waren Beamten einer Einsatzhundertschaft gegen 21 Uhr mehrere Drogengeschäfte aufgefallen. Die Beamten überprüften zwei mutamßliche Käufer und fanden bei ihnen Drogen. Mit einem richterlichen Beschluss durchsuchten die Polizisten das Lokal. Dabei wurde mehr als 20 mutamßlich mit Drogen gefüllte "Reaktionsgefäße" gefunden. Das Lokal wurde verschlossen und versiegelt.

+++ Spätkauf in Friedrichshain überfallen +++

Unbekannte haben am Montagabend einen Spätkauf in Friedrichshain überfallen. Ersten Ermittlungen zufolge hätten zwei Jugendliche kurz vor 19 Uhr den Laden an der Glatzer Straße Ecke Weserstraße betreten und die 64 Jahre alte Mitarbeiterin mit Reizgas besprüht, teilte die Polizei mit. Anschließen griffen sie in die Kasse und flüchteten. Die Frau musste mit Reizungen im Gesicht zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.