Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Illegales Autorennen in Tegel gestoppt

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Freitag, 10. Januar 2020.

Foto: Rene Ruprecht / dpa

+++ Illegales Autorennen in Tegel gestoppt +++

Zwei junge Männer lieferten sich in der Nacht zu Freitag gegen 2.30 Uhr in Tegel (Reinickendorf) ein verbotenes Autorennen. Ein 22 Jahre alter Mercedes-Fahrer und ein 23 Jahre alter BMW-Fahrer fuhren auf der Holzhauser Straße mit bis zu 90 km/h in Richtung Nordgraben. Während des Rennens überfuhren sie auch eine rote Ampel. Ein Funkwagen bemerkte das Rennen und verfolgte die Raser. Mit Hilfe weiterer Polizisten konnten die Raser gestoppt werden. Die Atemalkoholkontrollen der beiden verliefen negativ. Die durch einen Richter angeordnete Beschlagnahme der Führerscheine und der beiden Pkw führten die Einsatzkräfte vor Ort durch. Die weiteren Ermittlungen werden durch den Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 1 geführt.

+++ Betrunkener Bahnfahrer ohne Ticket stellt sich bewusstlos +++

Wegen eines betrunkenen Randalierers, der sich schließlich bewusstlos stellte, hat sich ein ICE von Berlin nach Hamburg um eine halbe Stunde verspätet. Wie die Bundespolizei am Freitag mitteilte, hatte sich der der Mann am Donnerstagabend geweigert, sein Ticket vorzuzeigen. Zudem soll er einen mitreisenden Polizisten und einen Bundeswehrangehörigen getreten haben. Diese brachten den 23-Jährigen den Angaben nach zu Boden, während die Polizei zum Bahnhof Ludwigslust gerufen wurde.

Doch das reichte nicht: Weil sich der Randalierer bewusstlos stellte, habe auch der Notarzt kommen müssen. Dieser enttarnte den Trick jedoch - dem Mann habe nichts gefehlt, hieß es. Eine spätere Blutentnahme ergab einen Alkoholwert von 1,91 Promille. Es wurden Ermittlungen wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und des Erschleichens von Leistungen eingeleitet.

+++ Zwei Männer bei Unfall in Mariendorf verletzt +++

Bei einem sind Donnerstagabend gegen 20.45 Uhr in Mariendorf (Tempelhof-Schöneberg) sind zwei Männer leicht verletzt worden. Ein 39 Jahre alter Autofahrer fuhr auf dem Mariendorfer Damm in Richtung Friedenstraße und soll an der Straße Alt-Mariendorf bei Rot auf die Kreuzung gefahren sein. Es kam zu einem Zusammenstoß mit einem 28 Jahre alten Toyota-Fahrer. Dieser wurde zunächst gegen einen in gleicher Richtung fahrenden Mercedes eines 72-Jährigen geschoben und prallte dann gegen einen geparkten VW, der auf einen geparkten Skoda geschoben wurde. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 hat die weitere Unfallbearbeitung übernommen.

+++ Marihuana bei Wohnungsdurchsuchung gefunden +++

Am Donnerstagmittag haben Einsatzkräfte der Polizei bei einer Wohnungsdurchsuchung in Charlottenburg Marihuana gefunden. Die Durchsuchung fand gegen 13.10 Uhr in der Pulsstraße zu einem anderen Delikt statt. Die Kräfte des Landeskriminalamtes und der 25. Einsatzhundertschaft staunten nicht schlecht, als sie einen Rucksack öffneten, den sie in der Wohnung fanden. Circa zwei Kilo Marihuana in einer Plastiktüte kamen zum Vorschein. Der in der Wohnung angetroffene 33-jährige Bruder des Wohnungsinhabers wurde wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln festgenommen und dem Rauschgiftkommissariat der Polizeidirektion 2 überstellt, das die weiteren Ermittlungen übernommen hat.

+++ Polizeiwagen kracht gegen Laternenmast - Drei Beamte verletzt +++

Ein Polizeiwagen ist in Marzahn gegen einen Laternenmast gefahren, zwei Beamte wurden leicht verletzt, ein Polizist erlitt Kopfverletzungen. Der Funkwagen, der mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs war, befand sich auf einem Weg zu einem Raub mit Schusswaffe, bei dem die Täter flüchtig waren. Als der Einsatzwagen nach rechts auf die Fichtelbergstraße abbog, kam er aus noch nicht geklärter Ursache von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Laternenmast. Das Einsatzfahrzeug musste abgeschleppt werden. Die freiwillige Atemalkoholkontrolle des Fahrers verlief negativ. Weiteren Einsatzkräften war es zwischenzeitlich gelungen, die Täter zum Raub festzunehmen. Diese überfielen zuvor gegen 21 Uhr einen Sushi-Lieferservice an der Allee der Kosmonauten. Der 18-Jährige bedrohte einen 23 Jahre alten Mitarbeiter mit einer Schusswaffe. Als der Bedrohte gesagt habe, dass es sich doch um eine Gaspistole handele, soll der 18-Jährige einen Schuss abgegeben und die Tageseinnahmen verlangt haben. Das Geld wurde ausgehändigt. Die Männer flohen mit einem Renault. Beamte nahmen die beiden auf der Fichtelbergstraße vorläufig fest, als diese zu Fuß unterwegs waren. Den Renault entdeckten die Polizisten am Althansweg und beschlagnahmten ihn. Im Wagen fanden sie eine Schreckschusswaffe. Bei der Durchsuchung der Festgenommenen wurden bei dem 18-Jährigen ein Schlagring sowie ein Messer und bei dem 16-Jährigen ein Elektroschocker entdeckt. Der 18 Jahre alte Fahrer des Fluchtautos ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und es besteht der Verdacht, dass er auch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gestanden haben könnte. Die mutmaßlichen Räuber wurden in ein Polizeigewahrsam gebracht und erkennungsdienstlich behandelt. Dem 18-Jährigen wurde in dem Gewahrsam auch Blut abgenommen. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 6 ermittelt.

+++ Autofahrer kommt in Pankow von Straße ab und fährt in Gartencenter +++

Ein 74 Jahre alter Autofahrer ist Donnerstagnachmittag gegen 16.30 Uhr in Französisch Buchholz (Pankow) von der Straße abgekommen und in ein Gartencenter gefahren. Der Nissanfahrer war auf dem Kalvinistenweg in Richtung Cunistraße unterwegs, touchierte in Höhe Arnouxstraße einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Ford, fuhr weiter geradeaus und stieß dann gegen einen geparkten Transporter. Anschließend fuhr der Nissan weiter, durchbrach den Zaun zum Gartencenter, stieß gegen die Fassade sowie gegen vor dem Geschäft stehende Verkaufstische und kam dann zum Stehen. Der 74-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 1 hat die weitere Unfallbearbeitung übernommen.

+++ Auto gerät ins Tram-Gleisbett +++

Auf der Warschauer Straße in Friedrichshain ist ein Autofahrer mit seinem Pkw von der Fahrbahn abgekommen. Er geriet ins Gleisbett der Straßenbahn. Die Feuerwehr musste den Wagen aus dem Gleisbereich entfernen. Der Fahrer blieb unverletzt. Der Tramverkehr war rund 45 Minuten unterbrochen.

+++ Mann mit Messer dringt in Hausflur ein und bedroht Menschen +++

In Kreuzberg hat die Polizei einen Mann festgenommen, der zuvor bewaffnet in einen Hausflur eingedrungen war. Gegen 0.45 Uhr soll der Mann an der Kottbusser Straße den Hausflur eines Mietshauses betreten haben und dort mehrere Personen bedroht haben. Diese riefen die Polizei. Die Beamten kamen mit mehreren Einsatzfahrzeugen und überwältigten den Mann. Er wurde festgenommen und für weitere Maßnahmen abgeführt.

+++ Fünf Fahrzeuge bei Unfall beschädigt, drei Verletzte +++

In Alt-Mariendorf hat sich am Donnerstagabend ein Unfall mit fünf beteiligten Autos ereignet. Gegen 20.50 Uhr kam es an der Kreuzung Mariendorfer Damm Ecke Alt-Mariendorf zu der Kollision. Bei dieser wurden mindestens drei Menschen verletzt. Der Wagen eines Paketlieferdienstes prallte auf ein Heck eines parkenden Autos und schob es dabei nach vorn in ein weiteres, geparktes Fahrzeug. Das Lieferfahrzeug ist an beiden Seiten beschädigt. Nähere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt.

+++ Autofahrer erfasst 9-Jährigen +++

Bei einem Unfall am Donnerstagabend in Neukölln ist ein Kind schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen überquerte der Neunjährige gegen 19.50 Uhr die Ilsestraße in Richtung Ilsenhof. Dabei soll der Junge hinter einem in zweiter Reihe geparkten VW-Bus hervorgetreten sein. Er wurde von einem Smart erfasst, mit dem ein 23-Jähriger auf der Ilsestraße in Richtung Emserstraße unterwegs war. Herbeigerufene Rettungskräfte brachten den Neunjährigen mit einer Beinverletzung zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 übernahm die weiteren Ermittlungen.

+++ Kirchengebäude beschmiert +++

In der Nacht zu Freitag gegen 1.40 Uhr erhielt eine Besatzung eines Funkstreifenwagens des Polizeiabschnittes 42 den Auftrag zu einer Sachbeschädigung an der St. Elisabethkirche in der Kolonnenstraße in Schöneberg zu fahren. Dort hatten Unbekannte in der Nacht vom 8. zum 9. Januar das Gebäude mit mehreren Schriftzügen in schwarzer und weißer Farbe beschmiert. Eine der Schmierereien war ungefähr 3 Meter mal 2,50 m groß. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt.

+++ Buttersäure vermutet - Mehrfamilienhaus in Oranienburg evakuiert +++

Wegen üblen Geruchs ist ein Mehrfamilienhaus in Oranienburg evakuiert worden. Die Polizei vermute, unbekannte Täter hätten Buttersäure im Eingangsbereich verschüttet, sagte eine Sprecherin der Leitstelle am Freitagmorgen. Drei Bewohner seien wegen Übelkeit im Krankenhaus behandelt worden, mittlerweile aber wieder entlassen. Die restlichen 21 Anwohner des Hauses in der Bernauer Straße wurden den Angaben nach in Sicherheit gebracht, unter anderem übernachteten sie in einem Hotel. Das Gebäude selbst sei nicht beschädigt worden, sagte die Sprecherin. Feuerwehrleute waren noch in den frühen Morgenstunden im Einsatz, hieß es zudem von der Feuerwehr.