Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Autofahrer flieht vor Polizei - Unfall

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Sonntag, 5. Januar 2020.

Ein Polizeiauto rammte den flüchtenden Wagen. Auch ein Jaguar wurde beschädigt.

Ein Polizeiauto rammte den flüchtenden Wagen. Auch ein Jaguar wurde beschädigt.

Foto: Reto Klar

+++ Verfolgungsjagd endet mit Unfall in Tempelhof +++

Am Sonntagabend hat sich an der Mussehlstraße Ecke Schulenburgring in Tempelhof ein Unfall ereignet. Die Polizei hatte zunächst im Bereich Alexanderplatz in Mitte ein verdächtiges Fahrzeug kontrollieren wollen. Doch dessen Fahrer gab Gas und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit davon. Der Einsatzwagen der Polizei nahm die Verfolgung auf. Der flüchtende Wagen raste über mehrere rote Ampeln. Der verfolgende Polizeiwagen rammte offenbar den Fluchtwagen und schob ihn auf ein weiteres Fahrzeug.

Laut Polizei gab es zudem „Begleitunfälle“ von Fahrzeugen, die möglicherweise dem Fluchtwagen ausweichen wollten oder von diesem touchiert wurden. Die Polizisten nahmen drei Insassen des Wagens fest. Sie sperrte die Straße während der ersten Ermittlungsarbeiten weiträumig ab. Auch ein BVG-Bus war offenbar in das Geschehen verwickelt.

+++ Mann muss nach Schlägerei reanimiert werden +++

Mit lebensbedrohlichen Kopfverletzungen endete für einen 22-Jährigen der Besuch in einer Bar in Steglitz. Nach ersten Ermittlungen der Polizei war der junge Mann gegen 7.10 Uhr am Sonnabendmorgen in einer Cocktailbar an der Schildhornstraße mit mehreren Männern in Streit geraten. Dabei wurde er offenbar von den Männern auch körperlich angegriffen. Der 22-Jährige brach in der Bar mit stark blutenden Kopfverletzungen bewusstlos zusammen. Nach Polizeiangaben reanimierten Rettungskräfte und ein Notarzt den Mann vor Ort und brachten ihn mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Nach einer Notoperation soll der Gesundheitszustand des Mann am Sonntag stabil gewesen sein.

Polizisten nahmen in der Bar einen 20 Jahre alten Mann fest. Eine bei ihm durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von etwa 0,9 Promille. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung sowie einer Blutentnahme im Polizeigewahrsam wurde der Mann für die Kriminalpolizei der Direktion 4 eingeliefert. Im Laufe des Sonnabends erschien nach Angaben der Polizei ein weiterer Tatverdächtiger in Begleitung seines Anwalts auf einem Polizeiabschnitt und stellte sich. Der 24-Jährige wurde vorläufig festgenommen und ebenfalls erkennungsdienstlich behandelt. Im Anschluss an diese Maßnahmen wurde der 24-Jährige auch der Kriminalpolizei der Direktion 4 übergeben. Gegen beide Tatverdächtigen wurde ein Strafermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Nach Auskunft der Polizei sollten beide Festgenommenen am Sonntag einem Haftrichter zum Erlass von Haftbefehlen vorgeführt werden.

+++ Verfolgungsfahrt mit Polizei - sechs Autos gerammt +++

In Kreuzberg hat ein Autofahrer Sonnabendabend gegen 23 Uhr versucht mit einem Mietwagen vor der Polizei zu flüchten. Nach einer Verfolgungsfahrt konnte der 25-Jährige, der nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war, festgenommen werden. Zuvor wollten die Beamten den Fahrer des hoch motorisierten BMW M3 an der Oranienstraße kontrollieren. Die Beamten fuhren vor den BMW und forderten den Fahrer zum Anhalten auf. Zunächst hielt der Fahrer auch an - doch als ein Polizist zur Beifahrertür ging, versuchte der Fahrer links am Funkwagen vorbeizufahren. Dies konnte verhindert werden, da der Polizist, der im Einsatzwagen geblieben war, nach links mit dem Wagen ausscherte. Der BMW-Fahrer legte den Rückwartsgang ein und fuhr weg. Der Polizist musste zur Seite gehen, um nicht erfasst zu werden.

Mit hoher Geschwindigkeit fuhr der Fahrer vorwärts auf die Luckauer Straße. In Höhe der Sebastianstraße fuhr der BMW dann rechts gegen zwei geparkte Mercedes und gegen einen geparkten Volvo. Im Anschluss fuhr der Fahrer nach links und touchierte einen Toyota und zwei geparkte BMW. Kurz hinter der Sebastianstraße kam dann der BMW stark beschädigt und quer auf der Straße zum Stehen. Der Fahrer flüchtete zu Fuß durch die Waldemarstraße zum Leuschnerdamm. Weitere Polizisten nahmen den Mann kurz darauf vorläufig fest. Auf Anordnung einer Staatsanwältin wurde der BMW durchsucht. Es wurden ein Handy, Drogen, eine Waage und Verpackungsmaterial gefunden und beschlagnahmt.

Der 25-Jährige wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht. Da der Verdacht bestand, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, wurde ihm im Gewahrsam Blut abgenommen. Dort musste er sich auch einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 25-Jährige entlassen. Die Ermittlungen wegen des verbotenen Kraftfahrzeugrennens, der Gefährdung des Straßenverkehrs, des Führens eines Autos ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss, der Verkehrsunfallflucht sowie wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln führt die Kriminalpolizei der Direktion 5. An dem Einsatz waren fünf Funkwagen und eine Zivilstreife beteiligt.

+++ Mann in Lichtenberg geschlagen und getreten +++

Ein Mann ist am Sonnabendabend gegen 21.30 Uhr in Alt-Hohenschönhausen (Lichtenberg) bei einem Überfall schwer verletzt worden. Der alkoholisierte 58-Jährige wurde vor einem Wohnhaus an der Landsberger Allee von einem Duo geschlagen und getreten. Sie entwendeten ihm Geld aus seiner Hosentasche. Der Mann erlitt Kopf- sowie Armverletzungen. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 6 ermittelt.

+++ Betrunkener versucht in Reinickendorf ein Auto aufzubrechen +++

Ein Zeuge hat in der Nacht zu Sonntag gegen 0.15 Uhr in Borsigwalde (Reinickendorf) einen mutmaßlichen Autoeinbrecher beobachtet. Als der 38 Jahre alte Anwohner des Eichborndamms den Mann ansprach, ergriff er die Flucht. Mit Polizisten suchte der Zeuge die Umgebung ab. Am S-Bahnhof Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik entdeckten sie den Tatverdächtigen. Der 23-jährige Mann wurde vorläufig festgenommen. Er wurde in ein Gewahrsam gebracht. Dort wurde ihm Blut abgenommen. Eine Atemalkoholmessung ergab vorher einen Wert von ungefähr 1,4 Promille.

+++ Getränkemarkt-Angestellter mit Schusswaffe bedroht +++

Zwei Maskierte haben Sonnabendabend gegen 18.10 Uhr an der Allee der Kosmonauten (Marzahn) ein Geschäft überfallen. Wie die Polizei Sonntag mitteilte, richtete einer der Räuber eine Schusswaffe auf den 31 Jahre alten Angestellten. Der Maskierte hielt ihm eine Tüte hin und forderte Geld. Sein Komplize beobachtete vom Eingang aus die Straße. Das Duo flüchtete mit der Beute in Richtung Poelchaustraße. Der 31-Jährige blieb unverletzt und alarmierte die Polizei. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 6 ermittelt

+++ Fahrzeuge kollidieren in Mitte +++

In Mitte sind in der Nacht zu Sonntag gegen 2.30 Uhr zwei Autos zusammengestoßen. Ein 20 Jahre alter Carsharing-Fahrer nahm einen 44 Jahre alten Uber-Fahrer beim Einfahren von der Behrestraße auf die Friedrichstraße die Vorfahrt und stieß mit ihm zusammen. In der Folge wurden der 44 Jahre alte Fahrer und der Insasse des Carsharing-Autos leicht verletzt. Der 44-Jährige kam in ein Krankenhaus. Beide Autos wurden stark beschädigt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 3 übernahm die weitere Unfallbearbeitung.

+++ Kleintransporter brennt in Hellersdorf +++

In Hellersdorf brannte in der Nacht zu Sonnabend ein Kleintransporter. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, bemerkte ein Anwohner der Eisenacher Straße gegen 1.10 Uhr die Flammen an der Front des Citroen-Transporters. Dem 26 Jahre alten Zeugen gelang es, das Feuer zu löschen und verhinderte somit, dass die Flammen auf den gesamten Transporter übergriffen. Die Ermittlungen zu der Brandstiftung führt ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt Berlin.

+++ Fünf Verletzte bei Unfall in Reinickendorf +++

In Reinickendorf ist es Freitagabend zu einem Unfall mit fünf Verletzten gekommen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, soll ein 53 Jahre alter Transporter-Fahrer bei Rot auf die Kreuzung am Eichborndamm gefahren sein. Dort stieß er mit einem von rechts kommenden VW zusammen. Bei der Kollision wurden der Transporter-Fahrer schwer und der VW-Fahrer sowie ein 28 Jahre alter Insasse des Autos leicht verletzt. Mit im VW befanden sich noch eine 32 Jahre alte Frau und ihre ein Monat alte Tochter. Beide wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die Kreuzung war bis etwa 22.35 Uhr gesperrt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 1 hat die weitere Unfallbearbeitung übernommen.

+++ Fußgängerin in Treptow-Köpenick schwer verletzt +++

Eine Fußgängerin erlitt Freitagabend bei einem Unfall in Johannisthal (Treptow-Köpenick) Kopf-, Arm- und Beinverletzungen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, erfasste ein 59 Jahre alter Busfahrer der Linie 166 beim Linksabbiegen auf dem Sterndamm die 25 Jahre alte Fußgängerin, die bei Grün die Straße überquerte. Die weitere Unfallbearbeitung übernahm der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6.

+++ Autofahrerin in Steglitz gewürgt und mit Pfefferspray besprüht +++

Ein Unbekannter hat Freitagabend gegen 22.45 Uhr in Steglitz eine Autofahrerin überfallen. Als die 58-jährige Frau auf der Fronhoferstraße aus ihren Wagen ausstieg, würgte ein Unbekannter sie von hinten und sprühte ihr Pfefferspray ins Gesicht. Zusammen mit dem Täter fiel sie zu Boden, wobei der Inhalt ihres Einkaufskorbes herausfiel. Der Räuber entriss ihr daraufhin den Korb, in dem sich noch persönliche Gegenstände befanden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, konnte der Täter flüchten. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 4 ermittelt.