Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Kleinbus fängt nach Böller-Explosion Feuer

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Donnerstag, 2. Januar 2020.

Foto: Werner Scholz / imago/Werner Scholz

+++ Rettungskräfte helfen Schwerverletztem, dessen Begleiter in Mercedes Vito flüchten - dann ertönen Detonationen +++

Schwer verletzt wurde ein Mann am frühen Neujahrstag bei einer Explosion eines Sprengkörpers in Köpenick. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde die Besatzung eines Rettungswagens gegen 3.45 Uhr an der Glienicker Straße angesprochen und auf den Mann, der in Höhe eines wilden Parkplatzes kurz hinter der Bahnbrücke auf dem Gehweg lag und vermutlich bei der Explosion des bislang unbekannten Sprengkörpers schwer verletzt worden war, aufmerksam gemacht.

Als die Sanitäterin und ihr Kollege den 31-Jährigen versorgten, stiegen drei Männer und eine Frau, die offenbar den 31-Jährigen begleitet hatten, in einen Kleinbus und fuhren los. Nach Angaben der Rettungskräfte und weiterer Zeugen waren kurz darauf mehrere laute Detonationen zu hören, die von dem Mercedes Vito ausgingen. Offenbar waren verschiedene Feuerwerkskörper im Fahrzeuginneren explodiert und setzten den Kleinbus in Brand.

Daraufhin stoppte das Fahrzeug und die Frau sowie die drei Männer flüchteten zu Fuß über die Wassermannstraße in Richtung Dörpfeldstraße. Herbeigerufene Feuerwehrleute löschten den komplett in Brand stehenden Kleinbus. Während der Löscharbeiten waren immer wieder Detonationen zu hören. Der Mercedes Vito brannte vollständig aus.

Durch die Explosionen waren Fahrzeugteile des Kleinbusses durch die Luft geschleudert worden, die zwei geparkte Fahrzeuge, einen Renault Traffic und einen VW Golf, beschädigten. Der Schwerverletzte war von den Rettungskräften und einem Notarzt in ein Krankenhaus gebracht worden, in dem er sofort operiert werden musste. Lebensgefahr besteht nicht.

Während der Löscharbeiten und der polizeilichen Maßnahmen waren der Glienicker Weg zwischen Nipkowstraße und Zinsgutstraße und die Wassermannstraße ab Otto-Franke-Straße in Richtung Glienicker Straße bis 5.30 Uhr gesperrt. Es wurde eine Strafanzeige wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion gefertigt. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.

+++ Verstoß gegen Waffengesetz: Festnahme auf Breitscheidplatz +++

Auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz hat die Polizei am Donnerstagnachmittag einen Mann festgenommen. Hintergrund ist ein Verstoß gegen das Waffengesetz. Um welche Art von Waffe es sich handelt, war zunächst nicht bekannt. Der Mann sei nach seiner Festnahme in ein polizeiliches Gewahrsam gebracht worden, hieß es weiter.

+++ Polizei zu Schlägerei im Europacenter gerufen +++

Mit großem Aufgebot rückte die Polizei am Donnerstagabend am Europacenter in Charlottenburg an. Die Einsatzkräfte waren zu einer Schlägerei mit mehreren Beteiligten gerufen worden. Nähere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt.

+++ Bekennerschreiben nach Brandanschlag auf Journalisten-Auto +++

Nach dem Brandanschlag auf das Auto eines "B.Z."-Journalisten am Silvestermorgen in Wilmersdorf ist im Internet ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Dort behaupten Linksautonome, für den Anschlag verantwortlich zu sein und schreiben von einer "zweiten Abmahnung". Die unbekannten Verfasser sprechen zudem weitere Drohungen aus, auch die Kinder des Journalisten werden erwähnt. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. DJV-Chef Frank Überall sprach auf Twitter von einem "widerlichen Angriff auf die Pressefreiheit". Das sei mit nichts zu rechtfertigen.

+++ Mann bei Überfall im Tiergarten schwer verletzt +++

Bei einem Überfall in den frühen Stunden des Neujahrstages ist ein Mann in Tiergarten schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen war der 45-Jährige gegen 3.30 Uhr an der Fasanerieallee im Großen Tiergarten unterwegs, als er plötzlich von zwei Männern zu Boden gerissen und mit Tritten attackiert wurde. Die Täter raubten das Handy des Mannes und flüchteten anschließend. Der Überfallene erlitt bei dem Raub schwere Beinverletzungen und wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Ein Raubkommissariat ermittelt.

+++ Kohlenmonoxid aus Heizung entwichen - Feuerwehr rettet drei Menschen +++

Wegen eines Kohlenmonoxidaustritts hat die Berliner Feuerwehr drei Menschen aus einem Haus gerettet. Wie ein Sprecher der Rettungskräfte am Donnerstagmorgen sagte, hatte sich das giftige Gas aufgrund eines Defekts der Heizungsanlage in dem Einfamilienhaus in Mahlsdorf verteilt. Der Mann und die zwei Frauen, die in dem Haus lebten, wurden in der Nacht in Sicherheit gebracht und ärztlich behandelt. Angaben zum Alter der Menschen sowie zu möglichen Verletzungen machte die Polizei zunächst nicht.

+++ Schwerer Unfall mit Uber-Fahrzeug in Neukölln +++

Autos schleudern gegen Laterne - Zwei Schwerverletzte

Zwei Autos sind in Neukölln am Donnerstagmorgen zusammengestoßen und gegen eine Laterne geschleudert worden. Die beiden Autofahrer, ein 29-Jähriger und ein 55-Jähriger, wurden bei dem Unfall an der Kreuzung Hermannstraße/Flughafenstraße schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Demnach war zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes die Ampel außer Betrieb. Für den 29-Jährigen habe ein Stop-Schild gegolten. Der Mann wurde in seinem Wagen eingeklemmt und musste befreit werden. Der 55-Jährige war den Angaben zufolge für den Fahrdienstanbieter "Uber" im Einsatz. Seine beiden Fahrgäste blieben unverletzt.

+++ Wohnung brennt in Kreuzberg +++

An der Jahnstraße in Kreuzberg hat es gegen 0.20 Uhr in einer Wohnung gebrannt. Mehrere Personen wurden von der Feuerwehr gesichtet. Der Brand war rasch gelöscht.

+++ Scheibe von Restaurant in Neukölln eingeschlagen +++

Gegen 21 Uhr hat eine bisher unbekannte Person mit einen Feuerlöscher die Scheibe eines Restaurants an der Okerstraße in Neukölln eingeschlagen. Die Polizei war zwar rasch am Ort, der Täter konnte aber unerkannt flüchten.

+++ Polizist erschießt schwer verletzten Fuchs +++

Ein Polizist hat am Mittwochabend einen Fuchs in Britz von seinen Qualen erlöst. Gegen 21 Uhr war eine 53-Jährige mit ihrem Mercedes an der Blaschkoallee unterwegs und erfasste zwei Füchse, die plötzlich auf die Fahrbahn gelaufen waren. Ein Fuchs war sofort tot, der zweite erlitt schwere Verletzungen. Ein Polizist tötete den Fuchs mit einem Schuss aus seiner Dienstpistole. Eine Gefährdung Dritter konnte ausgeschlossen werden.

+++ VW-Bus brennt in Gesundbrunnen aus +++

In der vergangenen Nacht hat ein VW-Bus in Gesundbrunnen gebrannt. Gegen 23.40 Uhr entdeckten Anwohner Flammen an dem an der Stettiner Straße geparkten Fahrzeug und alarmierten Polizei und Feuerwehr. Brandbekämpfer löschten das Feuer. Drei weitere geparkte Fahrzeuge, ein Transporter, ein VW Passat und ein Mercedes, wurden durch das Feuer beschädigt. Ein Brandkommissariat beim Landeskrimianalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.

+++ Mopedfahrer bei Unfall schwer verletzt +++

Bei einem Unfall am frühen Mittwochabend in Lichtenberg ist ein Mopedfahrer schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 52-Jähriger gegen 18 Uhr mit einem Toyota auf der Storkower unterwegs und bog links in die Alfred-Jung-Straße ab. Dabei erfasste er den 28-Jährigen, der ihm mit einem Kleinkraftrad entgegenkam. Der Mann erlitt Arm-, Bein- und Rumpfverletzungen. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizei übernahm die weitere Unfallbearbeitung.

+++ Jobcenter in der Silvester-Nacht beschädigt +++

Unbekannte haben in der Silvester-Nacht ein das Jobcenter in Wedding beschädigt. Ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes entdeckte gegen 1 Uhr an der Gebäudeseite zum Max-Josef-Metzger-Platz mehrere Beschädigungen der Fassade, einiger Fenster sowie zweier Türen und alarmierte die Polizei. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.

+++ Schlägerei auf Silvesterparty in Hellersdorf eskaliert +++

Unbekannte haben in der Silvesternacht Gäste einer Party in Hellersdorf angegriffen und verletzt. Gegen 2.50 Uhr kehrte eine Gruppe Männer zu einer privaten Silvesterfeier zurück, die in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Schönburger Straße stattfand und bei der sie zuvor abgewiesen worden waren. Im Treppenhaus versuchten mehrere Gäste der Feier, den Unbekannten den Zutritt zum Haus zu verwehren. Daraufhin wurden die Feiernden aus der Gruppe heraus mit einer Schreckschusswaffe und Pyrotechnik beschossen. Im Verlauf einer sich anschließenden Schlägerei wurden drei Partygäste, ein 21-Jähriger und zwei 24-Jährige, durch Stiche sowie eine Frau im Alter von 21 Jahren von einem Flaschenwurf verletzt. Rettungskräfte brachten die Verletzten zur ambulanten Behandlung in Kliniken. Die unbekannten Angreifer flüchteten. Die Kriminalpolizei ermittelt.