Feuerwehr

Wohnungsbrand: Mann in letzter Sekunde von Balkon gerettet

In Charlottenburg sprang ein Mann aus dem 5. Stock in ein Sprungkissen. Die Feuerwehr kam gerade noch rechtzeitig.

In dieser Wohnung in der Pulsstraße brannte es.

In dieser Wohnung in der Pulsstraße brannte es.

Foto: Morris Pudwell

Berlin. Bei einem Wohnungsbrand in Charlottenburg hat die Feuerwehr am Freitag einem Mann in letzter Sekunde das Leben gerettet. Der Mann hing am Geländer eines Balkons und hielt sich mit der Hand fest, als die Feuerwehr eintraf, wie ein Sprecher sagte.

Die Einsatzkräfte bliesen sofort ein Sprungpolster auf, was etwa 20 Sekunden dauerte - direkt danach ließ der Mann sich in das Polster fallen. Er kam nach Angaben der Feuerwehr schwer verletzt und mit einer Rauchvergiftung in ein Krankenhaus. Eine Frau wurde ebenfalls mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Nach Angaben der Feuerwehr war der Brand in einer Wohnung in der fünften Etage eines neungeschossigen Wohnhauses ausgebrochen. Nach etwa einer Stunde hatte die Feuerwehr den Brand gelöscht und begann damit, das Gebäude zu entrauchen. Rund 20 Bewohner wurden in einem Mannschaftswagen der Feuerwehr betreut.


Die Feuerwehr war mit 80 Kräften und 26 Fahrzeugen im Einsatz. Die Brandwohnung ist den Angaben zufolge unbewohnbar. Ersten Erkenntnissen zufolge wurden durch das Feuer keine weiteren Wohnungen beschädigt. Die Ursache des Brands war zunächst unklar.

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