Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: 29-Jährige getötet - Ehemann festgenommen

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Montag, 16. Dezember 2019 in Berlin.

Foto: jjoerns / Getty Images/iStockphoto

+++ 29-Jährige getötet - Ex-Mann gesteht Tat +++

Eine 29-Jährige ist am Montag in Spandau stark blutend in einem Hausflur gefunden worden. Die Frau erlag wenig später im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Rettungskräfte und Polizei waren in die Heerstraße gerufen worden, nachdem Anwohner am Mittag die verletzte Frau gefunden hatten. Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen von einem Fremdverschulden aus. Kurze Zeit nach dem Einsatz sei der 36-jährige Ehemann der Frau, der von dieser getrennt lebe, bei der Polizei erschienen, wie die Ermittler weiter mitteilten. Dort habe er angegeben, die Frau verletzt zu haben. Der Mann wurde vorläufig festgenommen, die Mordkommission des Landeskriminalamts (LKA) hat die Ermittlungen übernommen.

+++ Feuer in Johannisthal: Mann verletzt +++

In dem Carport eines Einfamilienhauses in Johannisthal ist am Montagabend ein Feuer ausgebrochen. Ein Bewohner des Hauses, der die Flammen im Akeleiweg löschen wollte, erlitt Brandverletzungen, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Ersten Erkenntnissen zufolge griffen die Flammen auch auf die Fassade des Einfamilienhauses über und breiteten sich bis unter das Dach aus. Der Carport und ein Geräteschuppen standen den Angaben zufolge am Abend voll in Flammen. Die Feuerwehr war mit 60 Kräften im Einsatz. Zunächst gab es Probleme mit der Wasserversorgung, die Löscharbeiten dauerten am Montagabend noch an. Die Brandursache war zunächst unklar.

+++ Verletzte bei Zusammenstoß auf Radweg +++

Bei einem Verkehrsunfall in Zehlendorf sind am Montagvormittag ein Fußgänger schwer und ein Radfahrer leicht verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, fuhr ein 16 Jahre alter Radfahrer gegen 10.30 Uhr auf dem Radweg der Potsdamer Straße in Richtung Zehlendorf-Mitte, als aus Richtung der Fahrbahnen kommend ein Fußgänger den Radweg kreuzte und von dem Jugendlichen erfasst wurde. Beide stürzten. Der Radfahrer erlitt einen Schock und leichte Verletzungen am Kopf. Der 53 Jahre alte Fußgänger wurde mit schweren Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Ein Verkehrsermittlungsdienst hat die Ermittlungen übernommen.

+++ Mann zusammengeschlagen und ausgeraubt +++

Ein 58-Jähriger ist am Sonntagabend in Lichtenberg von Unbekannten zusammengeschlagen und ausgeraubt worden. Der Mann soll mehrere Schläge ins Gesicht bekommen haben und war danach vermutlich kurz bewusslos. Ihm wurden die Geldbörse und das Handy geklaut. Eine Passantin bemerkte gegen 20.45 Uhr beim Verlassen des U-Bahnhofes Lichtenberg oben an den Treppen den verletzten, desorientierten Mann und alarmierte die Polizei. Rettungskräfte brachten den 58-Jährigen mit Gesichts- und weiteren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus. Das Raubkommissariat der Direktion 6 hat die Ermittlungen übernommen.

+++ Seniorin stirbt nach Unfall +++

Nach einem Unfall ist eine 76-Jährige am vergangenen Sonnabend in einem Krankenhaus verstorben. Am 6. Dezember überquerte sie gegen 18.45 Uhr die Paul-Schneider-Straße (Lankwitz/Steglitz-Zehlendorf) bei Grün und wurde von einem 23 Jahre alten Hyundai-Fahrer erfasst. Rettungskräfte hatten die Verletzte versorgt und mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Frau ist die 37. Verkehrstote im Jahr 2019.

+++ Autofahrer kommt von Fahrbahn ab und prallt gegen Fahrzeuge +++

Mehrere Fahrzeuge sind Sonntagabend kurz vor 18 Uhr bei einem Unfall in Rudow (Neukölln) beschädigt worden. Der 85 Jahre alte VW-Fahrer geriet auf dem Neudecker Weg nach rechts von der Fahrbahn ab, streifte einen geparkten Pkw und prallte auf einen davor parkenden Lkw.Anschließend drehte sich das Fahrzeug und blieb quer auf der Fahrbahn stehen. Ein 40 Jahre alter Mercedes-Fahrer, der hinter dem 85-Jährigen fuhr, konnte nicht mehr ausweichen und stieß gegen den Pkw des Seniors. Mit einer Rückenverletzung kam der 85-Jährige in ein Krankenhaus. Der Mercedes-Fahrer blieb unverletzt.

+++ 69-Jähriger stirbt bei Wohnhausbrand in Tempelhof +++

Bei einem Wohnhausbrand in Tempelhof ist ein 69 Jahre alter Mann gestorben. In der Wohnung in der Friedrich-Wilhelm-Straße hatte am späten Sonntagabend ein Adventsgesteck Feuer gefangen, wie die Feuerwehr auf Twitter mitteilte. „Die Wiederbelebungsmaßnahmen waren leider erfolglos“, heißt es in dem Tweet.

+++ Autofahrer fährt in den Gegenverkehr +++

Bei einem Unfall Sonntagnachmittag gegen 14.20 Uhr in Rudow (Neukölln) erlitt ein Autofahrer schwere Kopfverletzungen. Ein 86 Jahre alter Ford-Fahrer geriet beim Linksabbiegen auf die Neuhofer Straße auf die Gegenfahrbahn der Waltersdorfer Chaussee. Eine entgegenkommende 61 Jahre alte Autofahrerin konnte nicht mehr ausweichen und stieß mit dem Pkw des Seniors zusammen. Die 61-Jährige erlitt leichte Verletzungen.

+++ Brand bei Autohaus in Zehlendorf +++

In Zehlendorf haben in der Nacht zu Montag mehrere Autos an einem Autohaus gebrannt. 40 Feuerwehrleute konnten kurz nach 0.30 Uhr ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude im Hegauer Weg verhindern, wie die Feuerwehr am Montagmorgen mitteilte. Verletzt wurde dabei niemand. Die Polizei ermittelt zur Brandursache. Vor zwei Wochen hatten in Charlottenburg zwei Fahrzeuge an einer Autowerkstatt gebrannt. Dort hatte das Feuer auch das Gebäude beschädigt. Die Polizei ging von Brandstiftung aus. In Berlin werden nachts immer wieder Autos von Unbekannten angezündet und zerstört.

+++ Fahrzeug von Wohnungsbauunternehmen beschädigt +++

Unbekannte haben am vergangenen Wochenende einen Kleintransporter eines Wohnungsunternehmens in Charlottenburg-Nord beschädigt. Montag früh gegen 6.30 Uhr stellte ein Mitarbeiter der Firma an dem am Reichweindamm geparkten Opel rote, aufgesprühte Schriftzeichen fest. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen übernommen.