Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Jugendliche halten Jungen Messer an Hals

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Sonnabend, 14. Dezember 2019 in Berlin.

Foto: Rene Ruprecht / dpa

+++ Jugendliche halten Jungen (12) Messer an Hals +++

In Hellersdorf sind Freitagnachmittag gegen 17.30 Uhr drei Kinder von Jugendlichen beraubt worden. Ein Zwölfjähriger, der mit zwei Mädchen (11 und 12 Jahre alt) am Teterower Ring unterwegs war, wurde von zwei Jugendlichen angesprochen. Er sollte seine Bluetooth-Kopfhörer herausgeben. Als der Zwölfjährige sich weigerte, soll einer der beiden Jugendlichen ein Messer gezogen und dem Jungen an den Hals gehalten haben. Währenddessen zogen sie ihm die Kopfhörer aus den Ohren. Die mutmaßlichen Räuber waren anschließend geflüchtet. Die Kinder blieben unverletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen schweren Raubes.

+++ Angetrunkener BMW-Fahrer versucht, vor Polizei zu flüchten +++

In Charlottenburg hat Freitagabend gegen 21.40 Uhr ein 21-Jähriger versucht, vor der Polizei zu flüchten. Wegen seiner unsicheren Fahrweise wollten die Beamten ihm auf dem Kaiserdamm kontrollieren. Der BMW-Fahrer ignorierte die Anhaltesignale. Auf der Flucht vor den Beamten missachtete er eine rote Ampel, woraufhin ein anderer Autofahrer stark bremsen musste, um einen Unfall zu vermeiden. Auf der Bismarckstraße konnte er gestoppt werden. Als die Beamten auf dem Weg zum Fahrzeug waren, konnten sie erkennen, wie der Fahrer und die Beifahrerin die Plätze tauschten. Bei dem 21-Jährigen ergab eine Atemalkoholmessung einen Wert von rund 0,5 Promille. Ihm wurde in einem Polizeigewahrsam Blut abgenommen, sein Führerschein und auch der BMW wurden beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Jugendlicher verletzt Polizisten in Kreuzberg +++

Ein Jugendlicher soll bei seiner Festnahme in Kreuzberg Polizisten geschlagen, bepöbelt und angespuckt haben. Zuvor habe er am Freitag in der Nähe Ermittlungen gestört, teilten die Beamten am Sonnabend mit. Bei seiner Festnahme seien die Sicherheitskräfte von rund 20 Menschen bedrängt worden, die sich mit dem 17-Jährigen solidarisiert hätten. Darunter sei auch seine Mutter gewesen.

Der junge Mann hatte nach der Polizeimitteilung die Beamten zunächst gestört, als sie die Personalien eines anderen 18-Jährigen an der Friedrichstraße Ecke Kochstraße notierten. Dieser soll an der Oranienstraße das Fahrrad einer Frau beschädigt haben. Während die Beamten mit ihm sprachen, sei der 17-Jährige um sie herum gelaufen und habe die Polizisten beleidigt.

Als der Jugendliche daraufhin selber überprüft werden sollte, lief er in einen Hinterhof an der Rudi-Dutschke-Straße, wo er dann festgenommen wurde. Die Beamten legten ihm Handfesseln an, weil er sie den Angaben zufolge schlug, trat und bepöbelte. Er soll zudem einen Polizisten bespuckt haben. Unterdessen versammelten sich nach Polizeiangaben rund 20 Menschen in dem Hof. Sie sollen lautstark gegen die Festnahme protestiert haben und erhielten Platzverweise. Drei Polizisten wurden verletzt, unter anderem an Kopf, Arm und Beinen. Sie brachen ihren Dienst ab und wollten selber einen Arzt aufsuchen.

+++ Mann stürzt in Hellersdorf aus Fenster +++

Tödliche Verletzungen hat ein Mann nach einem Sturz aus einem Fenster eines Wohnhauses an der Stollberger Straße (Hellersdorf) in der Nacht zu Sonnabend erlitten. Nach Morgenpost-Informationen stürzte der Mann gegen 0.10 Uhr aus dem Fenster. Der Mann verlor an der Unfallstelle eine Menge Blut und verstarb im Rettungswagen. Es soll sich um einen Unfall handeln. Die Polizei ermittelt.

+++ SEK stürmt Wohnung in Niederschöneweide +++

Ein Mann soll ein Paar Freitagabend in Niederschöneweide gegen 21.45 Uhr bedroht haben. Der Mann gab an, dass er Waffen besitzen würde. Das SEK stürmte die Wohnung an der Spreestraße. Als die Beamten die Tür aufstießen, wehrte sich der Mann. Er wurde leicht verletzt. Nachdem er überwältigt werden konnte, teilte er mit, dass er keine Waffen besitzt. Bei der Durchsuchung wurden auch keine Waffen gefunden. Die Polizei übernimmt die Ermittlungen.

+++ Schwerverletzter meldet sich bei der Polizei +++

Ein schwer verletzter Mann hat sich Sonnabendfrüh bei der Polizeidirektion an der Nöldener Straße in Lichtenberg gemeldet. Er bat die Beamten um Hilfe. Der Mann wurde behandelt und in ein Krankenhaus gebracht. Nach Morgenpost-Informationen könnte es sich bei den Verletzungen um Schnittwunden handeln. Die Hintergründe sind bislang unklar. Die Polizei ermittelt.

+++ Müllcontainer an Rigaer Straße angezündet +++

Polizeieinsatz an der Rigaer Straße 94 in Friedrichshain: Unbekannte haben in der Nacht zu Sonnabend auf der Straße einen Müllcontainer angezündet. Die Feuerwehr löschte die Flammen, kurze Zeit später kam es zu einem Gerangel zwischen der Polizei und einigen Bewohnern der besetzten Häuser. Es wurden keine Personen festgenommen.

+++ Razzia in Marzahn und Hellersdorf +++

In Marzahn und Hellersdorf haben Polizisten zusammen mit dem LKA und dem Ordnungsamt in der Nacht zu Sonnabend Shishabars und ein Wettbüro kontrolliert.

Nach Morgenpost-Informationen wurden in einem Lokal in der Havemannstraße acht Kilogramm unversteuerter Shisha-Tabak gefunden. Außerdem war der CO2-Wert um das achtfache des Grenzwertes überschritten. Das Lokal wurde geräumt. In Hellersdorf wurden insgesamt 22 Kilogramm unversteuerter Shisha-Tabak in zwei Läden gefunden.