Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Schwerverletzter bei Wohnungsbrand

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Donnerstag, 12. Dezember 2019 in Berlin.

Ein Rettungswagen der Feuerwehr im Einsatz. (Symbolbild)

Ein Rettungswagen der Feuerwehr im Einsatz. (Symbolbild)

Foto: Marcel Kusch / dpa

+++ Wohnungsbrand in Neukölln +++

Berlin. Die Feuerwehr ist Donnerstagabend zu einem Einsatz nach Neukölln ausgerückt. In der Donaustraße brannte eine Wohnung im zweiten Obergeschoss. Eine Person wurde schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Ein weiterer Mieter wurde von einem Notarzt vor Ort versorgt.

+++ Brennender Adventskranz setzt Wohnung in Flammen +++

Ein Adventskranz ist einem Mensch Neukölln zum Verhängnis geworden: Er oder sie ist nach einem Wohnungsbrand von der Feuerwehr gerettet und schwer verletzt in eine Spezialklinik gekommen. Vermutlich griff das Feuer am Mittwochabend von einem Adventsgesteck auf Möbel in der Heidelberger Straße über, sagte ein Feuerwehrsprecher am Donnerstagmorgen. Acht weitere Mieter wurden in Sicherheit gebracht. Weitere Details waren nicht bekannt. Die Wohnung in einem Mehrfamilienhaus sei stark in Mitleidenschaft gezogen worden, hieß es. Immer wieder werden Adventskerzen zur Brandursache. Die Berliner Feuerwehr rät, Kränze auf feuerfeste Unterlagen und in ausreichendem Abstand zu brennbaren Gegenständen aufzustellen.

+++ Lkw erfasst Radfahrer: Mehrere Zeugen unter Schock +++

An der Kiefholzstraße Ecke Südostallee in Baumschulenweg hat sich am Donnerstagmittag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Dabei wurde ein Radfahrer schwer verletzt. Die Feuerwehr rückte nach eigenen Angaben mit einem Großaufgebot aus.

Der Radfahrer wurde vom Fahrer eines Lkw erfasst. Dieser war laut Feuerwehr von der Rixdorfer Straße rechts auf die Kiefholzstraße abgebogen. Der Lkw begrub den Mann unter sich, der dabei eingeklemmt wurde. Auch der Technische Dienst der Feuerwehr rückte aus, um den Mann unter dem Lkw zu bergen.

Mehrere Augenzeugen des schweren Unfalls müssen von der Feuerwehr psychologisch betreut werden. Sie erlitten offenbar einen Schock. Einige der Zeugen haben nach Informationen der Berliner Morgenpost dem Schwerverletzten erste Hilfe geleistet.

Die Feuerwehr war gegen 12.15 Uhr zu dem Einsatz alarmiert worden. Nur 45 Minuten zuvor in etwa 200 Metern Entfernung war die Feuerwehr bereits um 11.30 Uhr bei einem Verkehrsunfall im Einsatz. Auf der Südostallee war ein Pkw aus noch unbekannten Gründen gegen einen Baum geprallt. Dabei wurde offenbar niemand verletzt.

+++ Polizisten beleidigt, angegriffen und verletzt +++

Bei einem Einsatz in Mitte hat in der Nacht zu Donnerstag ein Mann einen Polizisten angegriffen. Gegen 23.35 Uhr erhielten Einsatzkräfte des Abschnittes 31 den Auftrag, zu einer Körperverletzung in ein Lokal am Schiffbauer Damm zu fahren. Am Einsatzort sprachen die Polizistinnen und Polizisten den stark alkoholisierten, tatverdächtigen 31-Jährigen an und forderten ihn auf, das Lokal zu verlassen, um den Sachverhalt klären zu können. Dieser Aufforderung widersetzte sich der Mann, weshalb die Polizisten ihn hinausgeleiten wollten.

Dabei soll er die Einsatzkräfte lautstark beleidigt und Widerstand geleistet haben, in dessen Verlauf er einem 26-Jährigen Polizeimeister mit der Faust, um die er sich vorher eine metallene Armbanduhr gebunden haben soll, ins Gesicht schlug. Dadurch erlitt der Polizist eine Platzwunde am Kopf und musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Durch die Widerstandshandlungen des 31-Jährigen wurde zudem auch eine Polizeikommissarin leicht an einer Hand und ein weiterer Polizeimeister leicht an der Schulter verletzt.

Nur durch den Einsatz von Reizstoff gelang es den Einsatzkräften, den Mann zu Boden zu bringen und zu fesseln. Während die beiden Leichtverletzten ihren Dienst fortsetzen konnten, musste der 26-jährige Polizeimeister seinen beenden. Angeforderte Mitarbeiter im Vollzugsdienst brachten den Aggressiven in ein Gewahrsam, wo er nach einer durchgeführten Blutentnahme und einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen wurde. Er muss sich nun wegen tätlichen Angriffes auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung sowie einfacher und gefährlicher Körperverletzung verantworten.

+++ Passanten antisemitisch beleidigt +++

In Wedding hat ein Mann am Mittwochabend mehrere Passanten antisemitisch beleidigt. Gegen 18.15 beschimpfte er in der Reinickendorfer Straße mehrere vorbeilaufende Passanten, woraufhin Zeugen die Polizei riefen. Auch die mittlerweile eingetroffenen Einsatzkräfte beschimpfte der 43-Jährige und weigerte sich seine Personalien mitzuteilen. Stattdessen forderte er die Beamtinnen und Beamten auf, mit ihm zu kämpfen. Nachdem er gefesselt wurde, kam der unter Alkoholeinfluss stehende Pöbler zu einer Blutentnahme. Er muss sich nun wegen des Verdachts der Volksverhetzung verantworten.

+++ Farbschmierereien an Bankgebäude an der Mollstraße +++

Ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes rief am Donnerstagmorgen die Polizei zu einem Gebäude an der Mollstraße in Friedrichshain. Gegen 3 Uhr hatte der Angestellte Farbschmierereien im Eingangsbereich und an der Fassade einer Bank festgestellt. Die Ermittlungen zu der Sachbeschädigung hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.

+++ Mann zersticht Autoreifen - Festnahme +++

In Moabit wurde am Mittwoch gegen 12.30 Uhr ein 61-Jähriger von einem Zeugen dabei beobachtet, wie er in der Wiebestraße den Autoreifen eines dort geparkten Volvos zerstach. Alarmierte Polizisten nahmen den Mann fest und fanden bei ihm acht Messer und zehn weitere Stechwerkzeuge. Diese wurden beschlagnahmt, der Mann in einen Polizeigewahrsam gebracht. Ermittelt wird, ob der 61-Jährige für 34 weitere Taten seit November in den Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf und Mitte verantwortlich ist, bei denen Autoreifen zerstochen wurden.

+++ Polizisten löschen brennenden Kühlschrank +++

In der Teupitzer Straße in Neukölln brannte in der Nacht zu Donnerstag ein auf der Straße abgestellter Kühlschrank. Einen in der Nähe stehenden Motorroller konnten Polizisten gerade noch wegschieben, ehe er auch Feuer fing. Mit Wasserkanistern von Anwohnern löschten Polizisten den Brand ab. Verletzt wurde niemand.

+++ Brand in Kleingartenanlage in Treptow +++

Am Mittwoch gegen 23.05 Uhr brannte es in einer Kleingartenanlage " KGA Meran" in Treptow an einer Tür. Die Feuerwehr konnte den Eingangsbereich rasch löschen und eine Ausbreitung auf das Dach verhindern.

+++ Bombenentschärfung in Oranienburg - rund 5200 Menschen betroffen +++

Eine 500 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe soll am Donnerstag in Oranienburg entschärft werden. Für die Entschärfung im Uferbereich des Treidelweges wird ab 8.00 Uhr ein Sperrkreis von rund 1000 Metern um den Fundort der Bombe eingerichtet, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Bis zum Nachmittag soll der Sperrkreis voraussichtlich aufgehoben sein, davor darf er nicht betreten werden. In dem Gebiet sind nach Angaben der Stadt rund 5200 Menschen gemeldet. Anlaufstellen für Betroffene sind das Regine-Hildebrandt-Haus in der Sachsenhausener Straße sowie das Bürgerzentrum in der Albert-Buchmann-Straße.

Im Sperrkreis befinden sich auch vier Kitas, ein Hort, eine Grundschule, ein Seniorenheim und das Medizinische Versorgungszentrum. Da der S-Bahnhof Lehnitz ebenfalls im Sperrbereich liegt, wird der Nahverkehr den Planungen nach von 8.00 Uhr an eingestellt. Der Fernverkehr fährt noch bis 10.00 Uhr durch. Es besteht Schienenersatzverkehr zwischen Birkenwerder und Oranienburg.

+++ Betrunkener Autofahrer verliert Kontrolle +++

Ein betrunkener Autofahrer hat in der Nacht zu Donnerstag auf der Rennbahnallee in Hoppegarten (Kreis Märkisch Oderland) die Kontrolle über seinen Pkw verloren und ist gegen einen Baum geprallt. Dabei erlitt er schwere Verletzungen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.