Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: 46 Kilogramm Cannabis entdeckt

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Freitag, 6. Dezember 2019 in Berlin.

Bei einer Trauerfeier bekamen die Gäste plötzlich „Haschkuchen“ serviert.

Bei einer Trauerfeier bekamen die Gäste plötzlich „Haschkuchen“ serviert.

Foto: Gareth Fuller / dpa

+++ 46 Kilogramm Cannabis entdeckt - Haftbefehl erlassen +++

Mehrere Kilogramm Drogen sind am 4. Dezember in Alt-Hohenschönhausen (Lichtenberg) gefunden worden. Gegen 20.30 Uhr fiel Fahndern ein Mann auf einem Grundstück an der Wassergrundstraße auf. Dort standen mehrere Mietcontainer. Aus einem Container holte der Mann eine Tasche. Als er das Grundstück verließ, sprachen die Polizisten ihn an. Im Rahmen der Klärung, ob der 21-jährige Mann berechtigterweise auf den Container hätte zugreifen dürfen, zeigte er einen Schlüssel vor und gewährte den Einsatzkräften Einblick in den Aufbewahrungsraum. Dort fielen den Beamten mehrere Behältnisse mit Drogen auf. Insgesamt stellten sie dort ungefähr 46 Kilogramm Cannabis fest. Den 21-Jährigen brachten die Einsatzkräfte in ein Gewahrsam, wo er erkennungsdienstlich behandelt und dem zuständigen Fachkommissariat der Polizeidirektion 6 überstellt wurde. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ ein Ermittlungsrichter Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen. Die Drogen und weitere Beweismittel wurden beschlagnahmt.

+++ Person bei Verkehrsunfall in Zehlendorf gestorben +++

Bei einem Unfall in Zehlendorf ist am Freitagabend ein Mensch gestorben. Ein Auto sei in den Unfall verwickelt gewesen, sagte ein Sprecher der Polizei. Näheres konnte er zunächst nicht sagen. Auch zur Identität des oder der Toten gab es noch keine Angaben. Der Unfall habe sich um kurz vor 18 Uhr in der Argentinischen Allee, Ecke Onkel-Tom-Straße, ereignet, hieß es.

+++ Auto kracht in Bundesfinanzministerium +++

Bei einem Verkehrsunfall am Bundesfinanzministerium in Mitte ist eine Sportlimousine durch Poller gebrochen und erst unmittelbar vor dem Gebäude zum Stehen gekommen. Der 25-jährige Fahrer des hochmotorisierten Autos war in der Nacht zu Freitag gegen 4.00 Uhr zu schnell unterwegs, wie die Polizei mitteilte. Er bog von der Wilhelmstraße nach links in die Niederkirchner Straße ein und verlor die Kontrolle über den BMW. Der Wagen geriet ins Schleudern und rammte vier Absperrpoller sowie eine Straßenlaterne. Auch ein Denkmal nahe der Hauswand wurde beschädigt. Der Fahrer blieb unverletzt.

Der Mann gab laut Polizei an, er habe die Möglichkeiten des Wagens „getestet“. Einen Führerschein konnte er nicht vorweisen. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen des Verdachts auf ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen. Nach dem Gesetz muss dazu kein zweites Auto im Spiel sein, sondern es reicht bereits, wenn der Fahrer eines Autos rücksichtslos und so schnell wie möglich fährt.

+++ Hakenkreuz in S-Bahn geschmiert +++

Ein Mann hat am Donnerstagnachmittag in der S-Bahn ein Hakenkreuz gemalt. Der 50-Jährige stieg gegen 14 Uhr am S-Bahnhof Herrmannstraße (Neukölln) in die S41. Nach dem Einsteigen soll er sich auf die gegenüberliegende Seite des Waggons begeben haben und dort über einer Tür mit einem Stift ein Hakenkreuz gemalt haben. Ein zufällig anwesender Polizist in Zivil auf dem Weg zum Dienst sah dies, sprach den Mann an und überprüfte ihn. Nach Feststellung seiner Personalien konnte der 50-Jährige seinen Weg fortsetzen. Er muss sich nun wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten. Dazu ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

+++ Transporter und ein Kfz-Anhänger brannten in Hohenschönhausen +++

In Hohenschönhausen (Lichtenberg) haben am Donnerstagabend ein Transporter und ein Kfz-Anhänger gebrannt. Zu beiden Bränden ermittelt ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes.

Gegen 20 Uhr bemerkte ein Anwohner der Seehausener Straße Rauch am Heckbereich eines geparkten Mercedes-Benz-Transporters. Er löschte den Brand mit einem Eimer Wasser. Gegen 20.10 Uhr stellte ein Zeuge auf dem Orankeweg fest, dass die Plane an einem dort abgestellten Anhänger in Brand stand. Der Mann konnte das Feuer selbst löschen.

+++ Mutmaßlicher Räuber festgenommen +++

Polizisten haben in der Nacht zu Freitag einen 27 Jahre alten Mann in Mitte festgenommen. Er soll zuvor einem 48-Jährigen am Engeldamm gegen 23.15 Uhr unvermittelt ins Gesicht geschlagen haben. Als der 48-Jährige zu Boden ging, soll der 27-Jährige ihm seine Umhängetasche, welche der Mann um die Schulter trug, entrissen haben und geflüchtet sein. Polizisten konnten den mutmaßlichen Täter in der Köpenicker Straße festnehmen. Der 48-Jährige erlitt leichte Gesichtsverletzungen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

+++ Neunjähriger Junge von Auto erfasst und schwer verletzt +++

Ein neunjähriger Junge ist am Donnerstagnachmittag bei einem Verkehrsunfall in Oberschöneweide schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, soll das Kind gegen 14.30 Uhr zu Fuß die Siemensstraße vom linken Fahrbahnrand durch die verkehrsbedingt haltenden Autos hindurch überquert haben. Zeitgleich bog ein 48 Jahre alter Mercedes-Fahrer von der Edisonstraße rechts in die Siemensstraße ab. Der Autofahrer konnte einen Zusammenstoß mit dem Jungen nicht mehr verhindern, als dieser auf den rechten Fahrstreifen lief. Das Kind kam mit schweren Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt.

+++ Kollision zweier Autos bei Glätte - zwei Schwerverletzte +++

Zwei Menschen sind bei einem Frontalzusammenstoß ihrer Autos auf der Bundesstraße 1 zwischen Müncheberg und Hoppegarten (Märkisch-Oderland) schwer verletzt worden. Die beiden Wagen prallten am Freitagmorgen auf spiegelglatter Straße zusammen, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Die Fahrer wurden jeweils eingeklemmt und mussten befreit werden. Nähere Details etwa zur Unfallursache sowie der Identität der Schwerverletzten waren zunächst nicht bekannt.

+++ Motorradfahrer rutscht bei Unfall 60 Meter über die Straße +++

Ein Motorradfahrer ist am Donnerstagabend auf der Gneisenaustraße in Kreuzberg verunglückt. Der Mann wurde dabei schwer verletzt. Laut ersten Informationen von vor Ort war der Fahrer einer Ducati mit stark überhöhter Geschwindigkeit unterwegs, als er stürzte. Er rutschte mit seiner Maschine über 60 Meter über die Straße. Der Fahrer trug weder Helm noch Schutzkleidung. Die Polizei stellte das Motorrad sicher und ermittelt auch wegen des Verdachts einer Profillierungsfahrt.

+++ Wasserrohrbruch in Wedding - Feuerwehr sichert Baum +++

In der Kameruner Straße in Wedding ist in der Nacht zu Freitag unter dem Gehweg ein Wasserrohr gebrochen. In dem Bereich befand sich auch ein Baum. Aus Angst vor einem Unterspülen des Baumes wurde dieser durch die Berliner Feuerwehr abgetragen. Die Arbeiten dauerten rund zwei Stunden.

+++ Person von Carsharing-Auto angefahren +++

Gegen 0.40 Uhr wurde in der Nacht zu Freitag auf der Sonnenallee in Neukölln, direkt vor dem S-Bahnhof Sonnenallee, eine Person von einem Carsharing-Smart angefahren und schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich im Bereich einer Ampel an der Saalestraße Ecke Sonnenallee. Die Person wurde noch am Unfallort rund 20 Minuten erstversorgt, ehe sie mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden konnte.

+++ Auto brennt in Kladow - Polizei löscht Flammen +++

Im Berliner Ortsteil Kladow hat am frühen Freitagmorgen ein Auto gebrannt. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr löschte die Polizei die Flammen mit einem Feuerlöscher, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Verletzt wurde niemand. Wie es zu dem Brand kam, war zunächst unklar. In der Hauptstadt werden immer wieder Fahrzeuge durch nächtliche Brände beschädigt oder zerstört. Häufig handelt es sich um Brandstiftung. Zuletzt fingen drei Lastwagen auf einem Firmengelände in Tempelhof Feuer.