Schöneberg

Mann ins Gesicht geschossen: Polizei nimmt Verdächtigen fest

In Schöneberg wurde einem Mann aus kurzer Entfernung ins Gesicht geschossen. Nun wurde ein Tatverdächtiger festgenommen.

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife.

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife.

Foto: dpa

Berlin. Polizisten haben am Donnerstagvormittag einen 48-Jährigen festgenommen, der am Freitag der vergangenen Woche einem 57-Jährigen mit einer Waffe aus kurzer Entfernung ins Gesicht geschossen haben soll.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten, hätten Ermittlungen einer Mordkommission zu dem 48-Jährigen geführt. Er wurde am Donnerstag gegen 11 Uhr in einem Wohnhaus in Zehlendorf festgenommen. Bei der Festnahme waren auch Mitglieder eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) im Einsatz.

Schöneberg: Mann ins Gesicht geschossen - Tatmotiv wohl im persönlichen Bereich

Die Hintergründe der Tat seien noch nicht abschließend geklärt, hieß es weiter. Nach derzeitigem Stand seien sie aber im persönlichen Bereich zu vermuten. Das Opfer konnte inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen werden. Der Tatverdächtige soll noch am Freitag einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls wegen versuchten Mordes vorgeführt werden.

Die Tat hatte sich am 29. November 2019 im Flur eines Mehrfamilienhauses an der Hauptstraße in Schöneberg ereignet. Der Schuss kam laut Polizei aus kurzer Entfernung. Dann sei der Täter geflüchtet. Der Schwerverletzte hatte sich bei Passanten bemerkbar gemacht, die dann die Rettungskräfte alarmierten.