Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Unbekannter schießt 57-Jährigem ins Gesicht

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Sonnabend, 30. November 2019 in Berlin.

Ein Rettungswagen der Feuerwehr im Einsatz. (Symbolbild)

Ein Rettungswagen der Feuerwehr im Einsatz. (Symbolbild)

Foto: Marcel Kusch / dpa

+++ Unbekannter schießt mit Waffe 57-Jährigem ins Gesicht +++

Ein Unbekannter hat am Freitagabend in Schöneberg einem 57-Jährigen mit einer Waffe aus kurzer Entfernung ins Gesicht geschossen. Der 57-Jährige wurde dabei schwer verletzt. Der Täter konnte fliehen. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich die Tat gegen 18.20 Uhr im Hausflur eines Mehrfamilienhauses an der Hauptstraße. Der Schwerverletzte konnte Passanten auf sich aufmerksam machen, die daraufhin Polizei und Rettungskräfte der Feuerwehr alarmierten. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht und wird dort medizinisch betreut. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat und dem Täter dauern an. Um was für eine Waffe es sich handelte, konnte ein Polizeisprecher zunächst nicht sagen. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.

+++ Trio schlägt 24-Jährigen +++

Drei Männer haben am Sonnabendfrüh gegen sechs Uhr in Kreuzberg versucht, einen alkoholisierten 24-Jährigen zu berauben. Einer aus der Gruppe schlug dem 24-Jährigen im Zwischendeck des U-Bahnhofs Kottbusser Tor ins Gesicht. Als der Mann am Boden lag, schlugen die Männer weiter auf ihn ein und versuchten an seine Wertsachen zu gelangen. Als Zeugen darauf aufmerksam wurden, flüchtete das Trio. Der 24-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht.

+++ Schlägerei unter Jugendlichen am Alexanderplatz: Reizgas eingesetzt +++

Zwischen zwei Gruppen von Jugendlichen und Heranwachsenden ist es am Freitagabend in der Nähe des Alexanderplatzes in Mitte zu einem gewaltsamen Streit gekommen. Wie die Polizei mitteilte, geriet eine vierköpfige Gruppe an der Dircksen- Ecke Grunerstraße gegen 22.30 Uhr mit eine fünfköpfigen Gruppe in Streit. Bei der anschließenden Schlägerei soll mindestens eine Person Reizgas eingesetzt haben und mit seinen vier Begleitern kurz darauf geflüchtet sein. Einsatzkräfte nahmen wenig später die Beteiligten im Alter zwischen 14 und 22 Jahren am S-Bahnhof Jannowitzbrücke und auf dem Ravelinplatz vorläufig fest. Ein 17-Jähriger musste von einem Rettungssanitäter wegen erlittener Augenreizungen vor Ort behandelt werden. Insgesamt drei Beteiligte erlitten bei der Auseinandersetzung leichte Kopf- und Gesichtsverletzungen. Bei acht an der Schlägerei beteiligten Jugendlichen und Heranwachsenden wurden erkennungsdienstliche Behandlungen durchgeführt und teilweise die Erziehungsberechtigten verständigt. Ein Fachkommissariat führt die Ermittlungen insbesondere zu den Hintergründen des Streits.

+++ Zwei Frauen bei Unfall mit rückwärts fahrendem Wagen schwer verletzt +++

Zwei Frauen sind in Heiligensee (Reinickendorf) schwer verletzt worden, als ihr Auto mit einem rückwärts fahrenden Wagen zusammenstieß. Ein 74-jähriger Mann sei am Freitag rückwärts über einen Supermarkt-Parkplatz in der Ruppiner Straße gefahren, um ihn zu verlassen, wie die Polizei am Sonnabend mitteilte. Dabei habe er zunächst beinahe eine 34-jährige Frau angefahren, die jedoch noch zur Seite wegspringen konnte.

Anschließend habe der Fahrer Gas gegeben und sei - weiter im Rückwärtsgang - zur Straße gefahren. Dort stieß der Wagen mit dem Auto der 45-jährigen Frau und ihrer 66-jährigen Beifahrerin zusammen. Die Frauen wollten von der Ruppiner Chaussee nach rechts auf den Parkplatz abbiegen. Beide kamen mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Der rückwärts fahrende Senior blieb unverletzt.

+++ Brand im Keller +++

In der Poelchaustraße in Marzahn hat es am Freitagabend gegen 18.20 Uhr in einem Kellerverschlag in einem 11-geschossigen Hochhaus gebrannt. Wie die Feuerwehr beim Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte, war der Brand nach einer Stunde gelöscht. Es wurden keine Personen verletzt. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.

+++ Scheune in Groß Döbbern brennt ab +++

Eine Scheune hat in Groß Döbbern (Landkreis Spree-Neiße) Feuer gefangen und ist abgebrannt. Das Feuer war am Freitagabend gemeldet worden, sagte ein Sprecher der Polizei am Sonnabend. Die Löscharbeiten dauerten bis zum Sonnabendmorgen. Die Polizei geht von einem Schaden im sechsstelligen Bereich aus. Verletzt wurde durch das Feuer niemand. Die Brandursache ist noch unklar.