Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Ein Toter bei Wohnungsbrand in Reinickendorf

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Mittwoch, 27. November 2019 in Berlin.

Foto: Karl-Josef Hildenbrand / dpa

+++ Ein Toter bei Wohnungsbrand in Reinickendorf +++

In Reinickendorf ist am Mittwoch ein Feuer in einer Einzimmerwohnung ausgebrochen, dabei ist ein Mensch gestorben. „Die Wohnung stand in Vollbrand. Wir konnten die Person nur noch leblos bergen“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am späten Nachmittag. Weitere Angaben zur Identität des Toten und zur Brandursache waren zunächst nicht bekannt.

Bewohner aus angrenzenden Wohnungen des dreigeschossigen Mehrfamilienhauses hatten sich selbstständig in Sicherheit gebracht und wurden nicht verletzt. 80 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen in der Wohnung in der obersten Etage in der General-Woyna-Straße. Die Löscharbeiten waren nach Angaben des Sprechers schwierig, weil sich die Wohnungstür nicht öffnen ließ. Die Löschkräfte erreichten das Feuer nur mittels einer Drehleiter über den Balkon.

+++ Nach Brand im Hotel müssen die Gäste ins Freie +++

Nach einem Brand in einem Hotel in Mitte haben die Gäste das Haus am Mittwochabend vorübergehend verlassen müssen. Die Feuerwehr rückte unter anderem mit zwei Löschfahrzeugen und einer Drehleiter an, wie ein Sprecher auf Anfrage am Mittwochabend mitteilte. Ihr Einsatz war jedoch nicht mehr gefragt. Der Brand wurde bereits vor ihrem Eintreffen gelöscht.

Zuvor war die Brandmeldeanlage im "The Student Hotel" in der Alexanderstraße losgegangen. Die Gäste hätten daraufhin das Hotel verlassen, sagte eine Sprecherin, anschließend aber wieder ins Gebäude zurückkommen können. Zu den Hintergründen des Brandes machte die Feuerwehr keine Angaben.

+++ Brandanschläge auf Autos: Anklage in Berlin erhoben +++

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat gegen einen mutmaßlichen Serientäter Anklage wegen Brandstiftung an mehreren Autos erhoben. Dem 30-Jährigen wird vorgeworfen, in Berlin und Hamburg bei neun Taten insgesamt 15 Kraftfahrzeuge angezündet und zerstört oder beschädigt zu haben, wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte. In einem Fall sollen auch Bewohner eines Hauses durch Rauchgase gefährdet gewesen und eine Hausfassade schwer beschädigt worden sein.

Der mutmaßliche Brandstifter war im August auf frischer Tat von der Polizei in Hamburg ertappt und festgenommen worden. Der Mann war laut Berliner Polizei bereits zuvor wegen ähnlicher Delikte verurteilt worden.

In der Hauptstadt stehen nachts immer wieder Fahrzeuge in Flammen. Häufig handelt es sich dabei um Brandstiftung. Die Gesamtzahl aller abgebrannten oder angezündeten Autos lag Anfang August bei etwa 320. 2018 hatten 446 Autos gebrannt.

+++ U-Bahnhof Moritzplatz: Fahrgäste retten Mann aus Gleisbett +++

Gegen 0.40 Uhr ist die Berliner Feuerwehr zum U-Bahnhof Moritzplatz in Kreuzberg gerufen worden. Dort wurde Mann auf dem Bahnsteig, der genau an der Kante zum Gleis lag, von bereits eingetroffenen Polizisten medizinisch erstversorgt.

Eine Notärztin begann dann direkt mit der Reanimation des Mannes. Es stellte sich heraus, dass er zuvor ins Gleisbett gestürzt und bewusstlos liegen geblieben war. Passanten, die den Sturz beobachteten, hoben ihn zurück auf den Bahnsteig. Nach ersten Erkenntnissen zog sich der Verletzte eine schwere Kopfverletzung zu und war nicht ansprechbar. Der Mann kam in ein Krankenhaus.

Nur dem beherzten Eingreifen der Passanten ist es zu verdanken, dass der Mann nicht von einem einfahrenden Zug erfasst wurde. Denn schon wenige Sekunden später kam eine U-Bahn, die von Polizisten mit Lichtsignalen an der Einfahrt gehindert wurde.

+++ Tankstelle mit Schlagstock überfallen +++

Ein Maskierter hat im Berliner Ortsteil Märkisches Viertel (Reinickendorf) eine Tankstelle mit einem Schlagstock überfallen und ausgeraubt. Der Mann bedrohte am Dienstagabend die Angestellte (42) der Tankstelle im Dannenwalder Weg und forderte die Einnahmen, wie die Polizei mitteilte. Anschließend flüchtet der Räuber mit seiner Beute in unbekannte Richtung. Die überfallene Frau blieb unverletzt.

+++ Autofahrer erfasst Jogger +++

Ein Jogger hat am Dienstagnachmittag in Steglitz bei einem Unfall schwere Verletzungen erlitten. Laut Polizei war der Mann die Grunewaldstraße Richtung Königin-Luise-Straße entlanggelaufen, als er die Straßenseite wechseln wollte. Zeugen zufolge habe er dabei offenbar nicht auf den Verkehr geachtet. Ein 40-Jähriger erfasste den 21-Jährigen gegen 16.30 Uhr mit seinem Toyota. Der Jogger prallte auf die Windschutzscheibe und wurde gegen ein geparktes Auto geschleudert. Rettungskräfte brachten den Mann mit Verletzungen an Ober- und Unterkörper in ein Krankenhaus.

+++ Fußgänger wird in Mitte von BVG-Bus angefahren +++

An der Kreuzung Hannoversche Straße Ecke Hessische Straße in Mitte ist gegen 23.45 Uhr ein 23 Jahre alter Fußgänger unter einen BVG-Bus der Linie TXL geraten und dabei schwer verletzt worden. Die Feuerwehr brachte den Schwerverletzten und den 52 Jahre alten Bus-Fahrer ins Krankenhaus. Der Unfall geschah, als der Gelenk-Bus abbiegen wollte.

+++ Großeinsatz in Hellersdorf: Polizei sucht flüchtige Räuber +++

Polizisten wollten an der Bölschestraße in Friedrichshagen einen Mercedes kontrollieren. Der Fahrer gab aber Gas und raste davon. Die Verfolgung ging bis nach Hönow im Landkreis Märkisch Oderland. Dort fuhr der Wagen über eine Grünfläche und blieb stehen. Die Insassen flüchteten zu Fuß in Richtung Hellersdorf. Der Vorfall löste einen Großeinsatz der Polizei aus, weil die Flüchtigen in einem bestimmten Gebäude vermutet wurden. Es wurden Spezialkräfte angefordert, die das Objekt durchsuchen sollten. Vermutlich sind die Flüchtigen für mehrere Überfälle am selben Abend verantwortlich.

+++ Wohnung steht in Hellersdorf in Flammen +++

In der Nacht ist es zu einem Brand in einem Haus an der Stendaler Straße in Hellersdorf gekommen. Eine Wohnung stand beim Eintreffen der Einsatzkräfte im Vollbrand. Es wurde niemand verletzt. Die Feuerwehr war mit drei Staffeln vor Ort. Die Brandursache ist bislang unklar.

+++ Polizei sprengt Munition - Polizei sperrt Avus +++

Auf dem Sprengplatz Grunewald führt die Polizei Berlin um 10 Uhr Sprengungen zur Munitionsvernichtung durch. Aufgrund der Sprengungen muss auch die Avus (BAB 115) zwischen den Anschlussstellen Hüttenweg und Nikolassee kurzzeitig in beiden Richtungen für den Fahrzeugverkehr als auch der Kronprinzessinnenweg für den Radverkehr gesperrt werden.