Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Rasierklinge gefunden - Spielplatz gesperrt

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Sonntag, 24. November 2019 in Berlin.

Foto: Karl-Josef Hildenbrand / dpa

+++ Vater entdeckt Rasierklinge - Spielplatz gesperrt +++

Die Polizei hat in Prenzlauer Berg einen Spielplatz gesperrt, nachdem ein Vater dort eine Rasierklinge gefunden hatte. Der Polizei zufolge hatte der 39-Jährige, der mit seiner drei Jahre alten Tochter auf dem Gelände am Arnswalder Platz war, die Rasierklinge gegen 11.50 Uhr entdeckt und in einem Mülleimer entsorgt. Anschließend verständigte er die Polizei. Die fand zwar keine weiteren gefährlichen Gegenstände, sperrte den Platz aber vorsichtshalber und verständigte das Bezirksamt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung.

+++ Polizist erschießt schwer verletztes Wildschwein +++

Bei einem Verkehrsunfall ist ein Wildschwein so schwer verletzt worden, dass ein Polizist es erschießen musste. Der Polizei zufolge hatte ein 80-Jähriger mit seinem Honda am Sonntag gegen 12.10 Uhr das Wildschwein auf der Bernauer Straße in Tegel erfasst, als es von links aus dem Wald auf die Straße lief. Nach dem Unfall habe sich das Tier verletzt in den Wald geschleppt und sei dort liegen geblieben. Ein Polizeibeamter erschoss das Tier mit seiner Dienstwaffe.

+++ Rigaer Straße: Scheiben von Carsharing-Autos eingeschlagen +++

An der Rigaer Straße in Friedrichshain sind zwei Carsharing-Autos beschädigt worden. Polizisten stellten am Sonnabend gegen 19 Uhr eine eingeschlagene Scheibe auf der Beifahrerseite eines VW Polo fest. Am Sonntag um 10.15 Uhr wurden Polizisten zudem auf eine beschädigte Scheibe hinten links an einem Fiat Tipo fest. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

+++ Kind Drogen angeboten - Festnahmen +++

Die Polizei hat am Sonnabend zwei Männer festgenommen, die zuvor Kindern Drogen angeboten haben sollen. Ein 28-Jähriger hatte gegen 20.20 Uhr auf dem Zwischendeck am U-Bahnhof Schönleinstraße in Kreuzberg zwei Männer in einer größeren Gruppe beobachtet, die einem etwa zehnjährigen Mädchen mutmaßliche Rauschmittel entgegen hielten. Ein Zeuge schickte das Kind, das dort mit anderen spielte, auf die Straßenebene. Polizisten nahmen zwei Männer im Alter von 31 und 33 Jahren fest. Der 31-Jährige soll nach Angaben des Zeugen eine kleine Kugel aus dem Mund genommen und das Mädchen herangewinkt haben. Der 33-Jährige soll dem Kind eine Spritze entgegengehalten haben. Die Männer wurden an das Fachkommissariat überstellt.

+++ Vermummte Radfahrer bewerfen Weihnachtsbasar mit Farbkugeln +++

Eine Gruppe von vermummten Fahrradfahrern hat am Sonnabend in Tegel einen Weihnachtsbasar mit Farbkugeln beworfen. Zeugen zufolge seien mehrere Maskierte auf Fahrrädern gegen 13.15 Uhr an dem Basar auf dem Vorplatz der JVA Tegel an der Seidelstraße vorbeigefahren und hätten mehrere mit rosafarbenem Lack gefüllte Weihnachtsbaumkugeln in Richtung des Eingangstores geschleudert. Dabei wurde eine 29 Jahre alte Besucherin des Marktes an der Kleidung und an den Haaren getroffen. Zudem wurden Fahrräder, Schilder, ein Zaun und der Gehweg mit Farbe bespritzt. Die vermummte Fahrradgruppe floh in Richtung Otisstraße.

+++ Fünfjähriger angefahren und schwer verletzt +++

Ein Fünfjähriger ist am Sonnabend bei einem Unfall in Marzahn schwer verletzt worden. Der Junge soll am Abend an der Tramhaltestelle Brodowiner Ring mit seinen Eltern bei Grün die Landsberger Allee überquert haben. Dabei erfasst ihn ein 19-Jähriger mit seinem VW. Das Kind erlitt Verletzungen an Arm, Bein, Kopf und Rumpf und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

+++ Mann überfällt Paar mit Schusswaffe +++

Mit einer Schusswaffe hat ein Mann in der Nacht zu Sonntag in Friedrichsfelde ein Paar überfallen. Laut Polizei war ein 49-Jähriger mit seiner 36 Jahre alten Lebensgefährtin gegen 0.45 Uhr in der Lincolnstraße unterwegs, als ein Mann hinter ihnen zweimal in die Luft schoss. Er bedrohte die beiden und forderte Geld und Handy. Der 49-Jährige habe erwidert, er habe nichts dabei und wollte weitergehen. Daraufhin habe der Unbekannte ihm auf den Hinterkopf geschlagen und weitere Schüsse abgefeuert. Durch die Schüsse aufmerksam geworden, machten sich Anwohner bemerkbar, woraufhin der Täter die Flucht ergriff. Der 49-Jährige erlitt eine Platzwunde am Hinterkopf.

+++ Fünf Verletzte bei Unfall +++

Fünf Menschen haben bei einem Unfall in Lichterfelde Verletzungen erlitten. Wie die Polizei mitteilte, war eine 58-Jährige gegen 20.25 Uhr auf dem Ostpreußendamm kurz hinter der Schillerstraße aus noch unbekannten Gründen in den Gegenverkehr geraten. Dort kollidierte ihr Hyundai mit einem entgegenkommenden Renault einer 28-Jährigen. Beide Frauen wurden schwer verletzt. Ein 16-Jähriger in dem Renault wurde ebenfalls schwer verletzt, eine 44-Jährige und ein 47-Jähriger erlitten leichte Verletzungen.

+++ Jugendlicher nach Taschendiebstahl festgenommen +++

Die Polizei hat einen 16-Jährigen festgenommen, nachdem er einer Frau in der U-Bahn ein Handy gestohlen haben soll. Laut Polizei hatte eine 23-Jährige den Jugendlichen gegen 19.30 Uhr in der U3 kurz vor der Station Görlitzer Bahnhof in Kreuzberg bemerkt, weil er offenbar das Handy ihrer 24 Jahre alten Freundin in der Hand hielt. Die schaute nach und stellte fest, dass ihr Handy aus ihrer Jackentasche verschwunden war. Die Frauen und ihre beiden Begleiter im Alter von 21 und 25 Jahren sprachen den Verdächtigen an, der das Handy fallen ließ und im Bahnhof dann zu fliehen versuchte. Beide Männer hielten den Jugendlichen allerdings fest. Der riss sich jedoch los und schlug dem 23-Jährigen dabei mit dem Ellenbogen ins Gesicht. Der Jugendliche floh über die Skalitzer Straße, die vier konnten ihn aber einholen und bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Der 16-Jährige wurde erkennungsdienstlich behandelt und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft entlassen.

+++ Polizei nimmt U-Bahn-Sprayer fest +++

Die Polizei hat vier mutmaßliche Graffiti-Sprayer festgenommen. Sicherheitsdienst-MItarbeiter der BVG hatten die Beamten gegen 23.30 Uhr zum U-Bahnhof Kurt-Schumacher-Platz in Reinickendorf gerufen, weil sie vier Männer beobachtet hatten, die einen Zug besprühten. Als die Polizisten eintrfafen, flüchteten die Männer in den Tunnel Richtung U-Bahnhof Scharnweberstraße. Ein 21-Jähriger und ein 27-Jähriger konnten noch im Tunnel festgenommen werden. Weitere Beamte stiegen durch einen offen stehenden Zugang nahe dem U-Bahnhof Scharnweberstraße in den Tunnel und nahmen einen 23-Jährigen sowie einen 34-Jährigen fest. Zudem wurde im Tunnel eine Tasche mit Spraydosen sichergestellt. Die Beamten beschlagnahmten darüber hinaus die Handys und zwei Kameras von drei Verdächtigen.