Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Hausboot in Oberschöneweide kentert

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Montag, 18. November 2019 in Berlin.

In Oberschöneweide hat ein Hausboot Schlagseite bekommen.

In Oberschöneweide hat ein Hausboot Schlagseite bekommen.

Foto: Morris Pudwell

+++ Hausboot in Oberschöneweide kentert +++

Gegen 17.30 Uhr ist am Montag am Anlegeplatz "Platz am Kaisersteg" in Oberschöneweide ein Hausboot gekentert. Vermutlich war das Boot einseitig beladen. An der Einsatzstelle wurden zwei Personen verletzt, darunter ein Feuerwehrmann. Er wurde an der rechten Hand verletzt und von seinen Kollegen versorgt. Er setzte seinen Dienst fort.

+++ Mindestens ein Verletzter bei Wohnungsbrand in Schmargendorf +++

Bei einem Brand in einer Wohnung im Berliner Ortsteil Schmargendorf ist mindestens ein Mensch verletzt worden. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Eine zweite Person wurde vor Ort behandelt. Allerdings war noch unklar, ob auch diese in ein Krankenhaus gebracht werden muss, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.

Am frühen Montagmorgen brannten demnach Einrichtungsgegenstände der Wohnung in der dritten Etage eines viergeschossigen Wohn- und Geschäftsgebäudes. Die Feuerwehr konnte die Flammen in der Karlsbader Straße löschen. Zeitweise mussten die Bewohner des Hauses ihre Wohnungen verlassen, konnten nach Ende der Löscharbeiten aber wieder dorthin zurück. Wie es zu dem Feuer kam, war zunächst unklar.

+++ Abgewiesener Gast greift Disko-Mitarbeiter an +++

Ein abgewiesener Gast einer Diskothek hat am Sonntagmorgen zwei Menschen mit einem Messer verletzt. Der Polizei zufolge war er gegen 8.30 Uhr des Clubs an der Dircksenstraße in Mitte verwiesen worden. Der Mann kehrte wenig später mit einem Pkw zurück und soll dann mit einem Messer zum Eingang des Clubs gegangen sein. Dort habe er sich mit einem 39 Jahre alten Mitarbeiter gestritten. Eine 30 Jahre alte Besucherin, die schlichten wollte, wurde durch das Messer an der Hand verletzt. Als die Situation eskalierte, soll der 32-Jährige den Türsteher mit dem Messer verletzt haben. Polizisten nahmen den 32-Jährigen fest. BeideVerletzte kamen in Krankenhäuser. Der Angreifer durfte nach einer Blutentnahme wieder gehen. Gegen ihn wird auch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis unter unter Einfluss von Rauschmitteln ermittelt.

+++ Festnahmen nach Geldautomaten-Sprengung +++

Nachdem in der Nacht zu Montag ein Geldautomat in Westend aufgesprengt worden war, wurden zwei Männer vorläufig festgenommen. Kurz nach 2 Uhr rief ein Anwohner die Polizei zum S-Bahnhof Heerstraße, nachdem er durch einen sehr lauten Knall aus dem Schlaf gerissen worden war. Zivilfahnder entdeckten zunächst den stark beschädigten Geldautomaten in der Eingangshalle des Bahnhofs und nahmen kurz darauf an der Heerstraße Ecke Teufelsseestraße einen Mann vorläufig fest, der einen sogenannten Kuhfuß mit sich führte.

Weitere Kräfte entdeckten fast zeitgleich einen Mann in der Böschung neben den Gleisen und nahmen ihn ebenfalls fest. Die Einsatzkräfte beschlagnahmten den Kuhfuß und brachten die festgenommenen Männer, 42 und 51 Jahre alt, zu erkennungsdienstlichen Behandlungen in ein Polizeigewahrsam. Anschließend wurde die Verdächtigen dem Fachkommissariat für Einbruchsdelikte beim Landeskriminalamt Berlin übergeben. Sie sollen am morgigen Dienstag einem Haftrichter zum Erlass von Haftbefehlen vorgeführt werden. Der Ältere wurde bereits mit einem Haftbefehl wegen Trunkenheit im Straßenverkehr gesucht.

+++ Fußgänger bei Unfall schwer verletzt +++

Bei einem Unfall am Sonntagnachmittag in Friedrichshain ist ein Fußgänger schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 44-Jähriger gegen 16.45 Uhr mit seinem Mercedes auf der Mühlenstraße in Richtung Warschauer Straße unterwegs und erfasste in Höhe Mercedes-Platz den 51-Jährigen, der von links aus an einer Fußgängerampel bei Rot die Straße überquert haben soll. Der Fußgänger prallte gegen die Windschutzscheibe und schleuderte dann auf die Fahrbahn, auf der er verletzt liegen blieb. Ein Notarzt und Sanitäter versorgten ihn zunächst am Ort und brachten ihn anschließend mit Kopf- sowie Rumpfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 hat die weitere Unfallbearbeitung übernommen.

+++ Fußgängerin angefahren und schwer verletzt +++

Auch in Niederschöneweide erlitt eine Fußgängerin schwere Verletzungen. Die Frau war laut Polizei am Montagmorgen gegen 8.0 Uhr mit ihrem Hund hinter einem Fahrzeug der Stadtreinigung auf die Spreestraße in Niederschöneweide gelaufen. Dort erfasste sie eine 25-Jährige die Frau mit ihrem Auto. Die 58 Jahre alte Fußgängerin erlitt eine Kopfverletzung und kam in ein Krankenhaus. Nachbarn kümmern sich um den Hund.

+++ Junge auf Silbersteinstraße von Auto erfasst - schwer verletzt +++

Ein Junge ist am Sonntagnachmittag in Neukölln von einem Auto erfasst und dabei schwer verletzt worden. Ermittlungen zufolge fuhr ein 52-Jähriger gegen 17.40 Uhr mit seinem Mercedes auf der Silbersteinstraße in Richtung Oberlandstraße und erfasste den Elfjährigen, der von rechts aus zwischen geparkten Fahrzeugen hindurch auf die Straße lief. Das Kind prallte auf die Motorhaube und rutschte anschließend auf die Fahrbahn. Rettungskräfte brachten den Jungen mit Kopf- und Beinverletzungen in eine Klinik, in der er stationär aufgenommen wurde. Die weitere Unfallbearbeitung hat der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 übernommen.

+++ Transporter in Prenzlauer Berg in Flammen +++

In der Nacht zu Montag hat ein Transporter in Prenzlauer Berg gebrannt. Gegen 0.50 Uhr bemerkte ein Anwohner Flammen an dem an der Einsteinstraße geparkten Ford Transit und rief Polizei sowie Feuerwehr. Brandbekämpfer löschten den Brand. Das Fahrzeug einer Aufzugsfirma wurde stark beschädigt. Ein vor dem Transporter geparkter Dacia wurde am Heck leicht beschädigt. Die Ermittlungen zu dem Verdacht der Brandstiftung führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.

+++ Zwei Hostels mit Buttersäure angegriffen +++

Am späten Sonntagabend soll es in zwei Hostels in Berlin-Reinickendorf zu Angriffen mit Buttersäure gekommen sein. Das berichtet die „BZ“ am Montagmorgen. Demnach sollen Unbekannte gegen 22.30 Uhr zunächst in einem Hostel-Treppenhaus an der Residenzstraße Säure verkippt haben. Die Dämpfe können zu Reizungen der Augen und Atemwege führen.

Nur 20 Minuten später soll es einen zweiten Angriff in einem Hostel an der Provinzstraße gegeben haben. Laut „BZ“ wurden zwei Personen von Sanitätern behandelt. Die Feuerwehr war im Einsatz und beseitigte die Säure. Die Polizei war ebenfalls vor Ort. Zu den Hintergründen wird nun ermittelt.

+++ Offenbar Geldautomat in Treptow manipuliert +++

In Treptow ist am Sonntag offenbar ein Geldautomat an der Karl-Kunger-Straße manipuliert worden. Gegen 21.30 Uhr wurde an dem Automat der Berliner Volksbank stiller Alarm ausgelöst. Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes begaben sich sofort zu dem Automaten, um ihn in Augenschein zu nehmen. Auch die Polizei wurde gerufen. Die Einsatzkräfte sicherten den Bereich. Unklar war zunächst, ob durch die Manipulation Bankkunden finanziell geschädigt wurden.