Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Lagerhalle abgebrannt - 20 Boote vernichtet

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Freitag, 15. November 2019 in Berlin.

Ein Feuerwehrmann im Einsatz. (Symbolbild)

Ein Feuerwehrmann im Einsatz. (Symbolbild)

Foto: Eibner-Pressefoto / picture alliance / Eibner-Pressefoto

+++ Lagerhalle in Birkenwerder brennt ab - 20 Boote vernichtet +++

20 Boote sind bei einem Brand in Birkenwerder (Oberhavel) zerstört worden. Das Feuer brach am Freitagnachmittag in einer Lagerhalle am Bootshafen aus, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Um welche Boote es sich handelte und wie hoch der Sachschaden war, stand zunächst nicht fest. Menschen wurden keine verletzt. Auch die Brandursache wurde noch ermittelt. 80 Feuerwehrleute löschten das Feuer.

+++ Verdächtiger nach versuchtem Totschlag in Hausflur gefasst +++

Er wurde im Treppenhaus seines Wohnhauses angegriffen und schwer am Kopf verletzt: Wenige Tage nach der Attacke auf einen 56-Jährigen in Wedding (Mitte) hat die Polizei einen Tatverdächtigen gefasst. Der 31-Jährige, wohl ein flüchtiger Bekannter des Opfers, sei am Donnerstagabend in Mitte festgenommen worden, teilte die Polizei am Freitag mit. Ein Richter sollte noch am Freitag über eine Unterbringung des Verdächtigen in einer psychiatrischen Einrichtung entscheiden. Es gebe Hinweisen darauf, dass der Mann psychisch krank sei, hieß es.

Der 56-Jährige war am Montag schwer verletzt worden - die Polizei sprach vage davon, der Mann habe „Gewalteinwirkung gegen den Kopf“ erlitten. Weil ein Zeuge in dem Treppenhaus im Tegeler Weg hinzukam und eingriff, flüchtete der Angreifer zunächst. Das Opfer kam in eine Klinik und wurde dort sofort operiert. Der Mann ist weiter im Krankenhaus, der Zustand stabil, wie es am Freitag hieß. Weiterhin ermittelt eine Mordkommission zu den Hintergründen und dem Tathergang.

+++ Intensivtäter (16) tritt Polizist gegen Kopf +++

Bei einem Polizeieinsatz in Prenzlauer Berg wurde am Donnerstag ein Polizist verletzt. Laut Polizei waren in zivil gekleidete Polizeikräfte des Abschnitts 15 gegen 15.45 Uhr an der Greifenhagener Straße unterwegs und beobachteten einen mutmaßlichen Drogenhandel. Daraufhin überprüften die Polizeikräfte zunächst den mutmaßlichen Käufer und fanden bei ihm Betäubungsmittel.

Nach der Bestätigung, dass es sich um einen Drogenverkauf gehandelt hatte, wollten die Beamten an der Gethsemanestraße den mutmaßlichen Verkäufer überprüfen. Der 16-Jährige versuchte sofort, sich der Kontrolle zu entziehen, attackierte einen Polizeibeamten und schleuderte ihn zu Boden. Anschließend trat er dem am Boden liegenden Beamten gegen den Kopf und rannte davon.

Ein weiterer Polizist nahm die Verfolgung auf und rief dem Flüchtenden mehrfach „Polizei, stehen bleiben“ hinterher. Ein 35-jähriger Passant, der darauf aufmerksam wurde, stellte sich dem Flüchtenden in den Weg und bekam von diesem daraufhin einen Schlag ins Gesicht. Weil der Flüchtende hierzu jedoch stoppen musste, gelang es dem ihn verfolgenden Polizisten, ihn zu ergreifen und mit einem Schlag zu Boden zu bringen. Gemeinsam mit dem zuvor getretenen Polizeibeamten gelang es schließlich, den heftig um sich tretenden und schlagenden Jugendlichen zu fixieren und ihm die Handfessel anzulegen. Hierbei beleidigte der bereits als Intensivtäter bei der Polizei Berlin registrierte 16-Jährige die Beamten durchgehend.

In einer mitgeführten Tasche fanden die Polizisten neun Tütchen, mutmaßlich gefüllt mit Drogen, sowie Bargeld. Die gefundenen Gegenstände wurden beschlagnahmt. Der 16-Jährige wurde seiner Mutter übergeben. Die Ermittlungen, unter anderem wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Widerstands, dauern an. Der 35-jährige Passant erlitt Verletzungen im Gesicht, lehnte eine ärztliche Behandlung aber ab. Der verletzte Polizist trat nach ambulanter Behandlung in einem Krankenhaus vom Dienst ab.

+++ Einbrecher in Pankow festgenommen +++

In der Nacht zu Freitag haben Polizisten zwei mutmaßliche Büroeinbrecher in Kreuzberg festgenommen. Ein Zeuge beobachtete gegen drei Uhr in einem benachbarten Bürogebäude zwei Männer beim Durchsuchen von Räumlichkeiten. Beamte fanden mehrere aufgebrochene Bürotüren vor. Sie nahmen in der Nacht noch zwei Tatverdächtige fest. Die 20- und 26-Jährigen wurden dem Einbruchskommissariat der Polizeidirektion 5 überstellt, das die weitere Bearbeitung übernommen hat.

+++ Kind kommt mit Fuß in Speichen - Sturz +++

Ein Vater und seine Tochter haben sich am Freitagabend gegen 18.50 Uhr bei einem Fahrradsturz in Prenzlauer Berg (Pankow) verletzt. Die Tochter saß auf der Mittelstange des Fahrrades und geriet kurz vor dem Sturz mit einem Fuß in die Speichen des Vorderrads. Die Verletzung der Hand des Vaters konnte ambulant behandelt werden. Seine Tochter musste aufgrund ihrer Kopfverletzungen im Krankenhaus verbleiben. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 1 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ Unter Drogeneinfluss: 19-Jähriger greift Rettungssanitäter an +++

Notfallsanitäter sind bei einem Einsatz in Reinickendorf von einem unter Drogeneinfluss stehenden 19 Jahre alten Mann angegriffen worden. Wie die Feuerwehr am Freitag mitteilte, waren die Rettungskräfte am Donnerstagabend gegen 19.30 Uhr zu einem Notfall in der Raschdorffstraße gerufen worden. Ein unbeteiligter Mann, der nach Polizeiangaben unter dem Einfluss von Drogen stand, habe erst ein Klappmesser gegen den Rettungswagen geworfen und dann durch das geöffnete Fenster des Wagens auf den Fahrer eingeschlagen.

Den Angaben zufolge wurde auch der Beifahrer vom Angreifer verletzt, als er diesen beruhigen wollte. Erst nach Eintreffen der Polizei konnten die leicht verletzten Rettungssanitäter ihren Einsatz fortsetzen. Der Mann unter Drogeneinfluss wurde festgenommen.

Am Freitagmorgen nahm die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Stellung zu dem Vorfall. „Dieses abscheuliche Verhalten ist durch nichts zu entschuldigen. Es ist zu hoffen, dass der Angreifer auf einen Richter trifft, der diesen tätlichen Angriff als solchen bewertet und auf ihn gemäß Paragraf 114 und 115 StGB mit einer Freiheitsstrafe reagiert", so GdP-Sprecher Benjamin Jendro.

+++ Auto fährt auf Transporter auf +++

Eine Autofahrerin und ihr mitfahrendes Kind sind am Donnerstagabend gegen 19 Uhr in Hellersdorf bei einem Auffahrunfall schwer verletzt worden. Die 37 Jahre alte Autofahrerin, die auf der Riesaer Straße unterwegs war, übersah beim Fahrstreifenwechsel einen Laster und brach den Überholvorgang ab. Sie konnte dann jedoch nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Transporter auf. Die Mutter erlitt Kopf- und Beinverletzungen.

+++ Fußgänger von Tram angefahren +++

In Neu-Hohenschönhausen ist am Donnerstagabend ein Fußgänger von einer Tram erfasst und dabei schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen überquerte ein 46-Jähriger gegen 18.10 Uhr die Gleise der Tram in der Falkenberger Chaussee und übersah hierbei offenbar eine herannahende Tram. Die Tram erfasste den Mann und schleuderte ihn auf die Gleise. Eine Notärztin versorgte den offenbar alkoholisierten Mann. Anschließend wurde er zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Tramfahrerin erlitt einen Schock und musste in einer Klinik ambulant behandelt werden.

+++ Clan-Razzia: 100 Schuss scharfe Munition griffbereit aufgefunden +++

Am Donnerstagabend fand eine Razzia im Clanmilieu in Neukölln und Kreuzberg statt. Einsatzkräfte fanden 100 Schuss scharfe Munition. Lesen Sie hier mehr.

+++ Prozess um Haus Liebigstraße: Verdächtiger Gegenstand und Sperrung +++

Vor Beginn des Prozesses um ein symbolträchtiges Haus der linksextremen Szene in Friedrichshain ist vor dem Haupteingang des Landgerichts in Charlottenburg ein verdächtiger Gegenstand gefunden worden. Mehr Informationen finden Sie hier.