Unfälle

Feuerwehr zieht Pferd mit Kran aus dem Sumpf

So einen Einsatz hat die Feuerwehr auch nicht jeden Tag: Ein Pferd musste in Malchow aus einem Moor gerettet werden.

Feuerwehrkräfte versorgen ein erschöpftes Pferd.

Feuerwehrkräfte versorgen ein erschöpftes Pferd.

Foto: dpa

Malchow. Es war ein ungewöhnlicher Einsatz für die Berliner Feuerwehr am Montagabend. Gegen 17.20 Uhr wurden die Einsatzkräfte zum Wartenberger Weg in Malchow im Bezirk Lichtenberg alarmiert. Dort drohte ein Pferd in einem Sumpfgebiet in der Malchower Aue zu versinken. Das Tier konnte sich ohne Hilfe nicht aus der Situation befreien.

Offenbar hatte eine Reiterin mit ihrem Pferd bei Dunkelheit eine Abkürzung durch das Gebiet genommen. Dabei begaben sich die Reiterin und das Pferd in ein Moor, in dem das Pferd einsank.

Pferd kann erst mit Hilfe eines Krans aus Moor befreit werden

„Wir wurden um 17.22 Uhr alarmiert und waren dann mit knapp 20 Einsatzkräften vor Ort“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. „Zum Einsatz kam auch der Technische Dienst, der mit schwerem Gerät zur Einsatzstelle kam.“ Die herbeigerufenen Feuerwehrleute versuchten zunächst das Tier mit Muskelkraft zu befreien. Das hatte jedoch keinen Erfolg. Erst mit der Hilfe eines Krans konnte das völlig erschöpfte Tier schließlich aus seiner misslichen Lage befreit werden. „Gegen 19 Uhr haben wir das Pferd an ihre Besitzerin übergeben und konnten den Einsatz beenden.“

Tierärztin untersuchte das Pferd

Eine Tierärztin untersuchte das Pferd nach seiner Befreiung, konnte dann aber Entwarnung geben. Das Tier sei bei der Befreiungsaktion nicht verletzt worden. Die Kosten für die Rettungsaktion des Pferdes werden der Reiterin vermutlich nicht in Rechnung gestellt, erfuhr die Berliner Morgenpost aus Kreisen der Feuerwehr.