Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Vater und Sohn rasten in Jugendamt aus

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Dienstag, 5. November 2019 in Berlin.

Blaulicht auf Polizei-Fahrzeug.

Blaulicht auf Polizei-Fahrzeug.

Foto: dpa

+++ Vater und Sohn rasten in Jugendamt aus - Mitarbeiter verletzt +++

Ein 18-Jähriger und sein Vater haben im Jugendamt in Brandenburg a.d. Havel randaliert, Drohungen ausgesprochen und einen Amtsmitarbeiter verletzt. Laut Polizeiangaben versuchte der 18-Jährige am Montag zusammen mit seinen Eltern, seine minderjährige Freundin und das gemeinsame Kind im Jugendamt zu besuchen. Das Amt habe ihnen jedoch keinen Zugang gewährt. Daraufhin seien beide Männer handgreiflich geworden und hätten Mitarbeiter bedroht, wie die Polizei am Dienstag weiter mitteilte. Der 37 Jahre alte Vater habe einen Jugendamtsmitarbeiter leicht im Gesicht verletzt und eine Tür beschädigt. Wegen des aggressiven Verhaltens erhielten die Männer einen Platzverweis. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung.

+++ Mann soll mit Luftgewehr aus Wohnung gefeuert haben +++

Ein 34-Jähriger soll am Montagabend mit einem Luftgewehr aus seiner Wohnung an der Wrangelstraße in Kreuzberg geschossen haben. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein 42 Jahre alter Zeuge gegen 20.10 Uhr den Schützen aus dem gegenüberliegenden Haus beobachtet und die Polizei alarmiert. Den aktuellen Ermittlungsergebnissen zur Folge sollen durch die Projektile des Gewehres Schäden an einer Dachterrassentür, der Eingangstür und der Fassade entstanden sein. Bei der Durchsuchung der Wohnung des 34-Jährigen wurden Beweismittel beschlagnahmt. Der mutmaßliche Schütze wurde erkennungsdienstlich behandelt, dann einem Arzt zur psychologischen Begutachtung überstellt und anschließend entlassen. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und unerlaubten Waffenbesitzes.

+++ Radfahrer stürzt über Motorhaube +++

Ein Radfahrer ist am Montagmittag bei einem Unfall in Steglitz-Zehlendorf schwer verletzt worden. Laut Zeugenaussagen soll der 69-Jährige gegen 12.30 Uhr, ohne auf den Verkehr zu achten, von einem Parkweg in der Wedellstraße auf die Fahrbahn gefahren sein. Ein 68 Jahre alter Suzuki-Fahrer kollidierte trotz Gefahrenbremsung mit dem Radfahrer. Der 69-Jährige stürzte über die Motorhaube. Ein Notarzt behandelte den Schwerverletzten vor Ort. Rettungskräfte brachten den Mann in ein Krankenhaus.

+++ Schaufensterscheiben eingeschlagen - Staatsschutz ermittelt +++

Unbekannte haben in der Nacht zu Dienstag in Kreuzberg acht Schaufensterscheiben einer Firma beschädigt. Wie die Polizei am Dienstagvormittag mitteilte, hörten Zeugen gegen drei Uhr in der Körtestraße ein lautes Klirren. Drei Personen flüchteten mit Fahrrädern. Der Polizeiliche Staatsschutz prüft eine politische Tatmotivation.

+++ Reifen in Pankow geklaut: Männer festgenommen +++

In der Nacht zu Dienstag haben Polizisten einen 20-Jährigen und einen 22-Jährigen in Blankenburg (Pankow) festgenommen, die zuvor Reifen geklaut haben. Nachdem ein Zeuge die Polizei informiert hatte, wurde der Transporter in der Heinersdorfer Straße Ecke Indigofinkweg gestoppt. Im Inneren fanden die Beamten drei Autoreifen. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei der Direktion 1 dauern an.

+++ Fahrzeugbrand in Charlottenburg und Friedrichsfelde +++

Ein Auto und ein Kleintransporter sind in den Berliner Ortsteilen Charlottenburg und Friedrichsfelde (Lichtenberg) in der Nacht zu Dienstag in Brand geraten. In beiden Fällen wird von Brandstiftung ausgegangen, wie die Polizei mitteilte. Verletzt wurde aber niemand.

Gegen 01.10 Uhr fing der Kleintransporter einer Baufirma am Salzufer in Charlottenburg Feuer, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Laut Polizei bemerkte ein Autofahrer die Flammen an der Fahrzeugfront des Transporters. Alarmierte Einsatzkräfte löschten den Brand. Durch die Hitzeeinwirkung wurde jedoch ein davor geparktes Auto im Heckbereich beschädigt.

Kurze Zeit später brannte ein Auto in Friedrichsfelde in der Archenholdstraße. Hier bemerkte ein Anwohner gegen 2.00 Uhr den brennenden Wagen und alarmierte die Feuerwehr. Diese konnte die Flammen zwar löschen, jedoch brannten der Motor - sowie der Innenraum des Fahrzeuges komplett aus. Auch bei diesem Brand wurde ein weiterer Wagen durch die Hitze beschädigt.

In Berlin werden nachts immer wieder Autos von Unbekannten angezündet und zerstört. Zuletzt brannten am vergangenen Wochenende mehrere Fahrzeuge in Berlin-Mitte sowie im Märkischen Viertel.

+++ Wasserrohrbruch in Britz +++

Am frühen Dienstagmorgen ist es zu einem Wasserrohrbruch in Britz (Neukölln) gekommen. Wie die Verkehrsinformationszentrale beim Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte, ist die Parchimer Allee/Fulhamer Allee in Richtung Tempelhofer Weg zwischen Onkel-Bräsig-Straße und Schloßpark Britz gesperrt.

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