Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Seniorin ausgeraubt - Becken gebrochen

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Sonnabend, 19. Oktober 2019 in Berlin.

Eine Seniorin wird ausgeraubt. (Symbolbild)

Eine Seniorin wird ausgeraubt. (Symbolbild)

Foto: pa

+++ Frau ausgeraubt: Becken gebrochen +++

Eine Passantin ist am Freitagabend gegen 22.50 Uhr in der Gotlindestraße (Lichtenberg) ausgeraubt worden. Die 62-Jährige war auf dem Heimweg, als ein Jugendlicher ihr mit einem Gegenstand gegen die linke Hüfte schlug, teilte die Polizei am Sonnabend mit. Die Frau stürzte und erlitt eine Beckenfraktur. Der Jugendliche zerrte an ihrer Handtasche bis die Trageriemen rissen. Er flüchtete mit der Beute in Richtung Dietlindestraße. Ein Zeuge fand die Tasche. Es fehlten ein kleiner Geldbetrag und das Mobiltelefon.

+++ Dieb festgenommen: Drogen gefunden +++

Die Polizei hat am Sonnabendmorgen in der Mühlenstraße (Friedrichshain) einen 19-Jährigen festgenommen, der einen Mann ausgeraubt hat. Der Mann klaute einem 52-Jährigen gegen 4.10 Uhr am Warschauer Platz Handy und Geldbörse. Die Polizei konnte den 19-Jährigen in der Nähe finden. Nach Angaben von Zeugen warf er einen Gegenstand unter ein geparktes Auto. Die Beamten fanden zwei Plastiktüten mit 25 Tabletten, vermutlich Ecstasy, und mehrere kleine Gefäße mit kokainsuspekten Inhalt. Neben der Anzeige wegen Taschendiebstahls wurde gegen den 19-Jährigen zudem ein Verfahren wegen Verdachts des unerlaubten Drogenhandels eingeleitet. Er wurde der Kriminalpolizei übergeben. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Mann beleidigt und auf Treppe gestoßen +++

Ein Mann ist am Sonnabendfrüh in Hellersdorf rassistisch beleidigt und gestoßen worden. Er erlitt Verletzungen an Stirn und Nase. Der 27-Jährige war gegen vier Uhr am U-Bahnhof Cottbusser Platz auf der Treppe in Richtung Ausgang. Ein Unbekannter beleidigte ihn und stieß ihn auf der Treppe. Durch den Stoß fiel der Mann nach vorn auf die Stufen. Der Angreifer flüchtete in unbekannte Richtung. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt.

+++ Autofahrer beleidigt – Verdacht der Volksverhetzung +++

In Halensee (Charlottenburg-Wilmersdorf) ist am Freitagabend gegen 20 Uhr ein Autofahrer beleidigt worden. Der 47 Jahre alte Mann fuhr beim Ausparken einige Meter über den Gehweg, um auf die Straße Storkwinkel zu fahren. Währenddessen kam dem Autofahrer ein Mann mit einem Hund entgegen. Auf dessen Höhe schlug dieser mit der Hundeleine mehrfach auf den Wagen und beschädigte diesen dabei. Außerdem beleidigte er den Autofahrer fremdenfeindlich. Anschließend entfernte sich der Mann. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt.

+++ AfD-Bürgerbüro mit Farbe beschmiert +++

Ein Bürgerbüro der AfD ist in Lichterfelde (Steglitz-Zehlendorf) mit Farbe beschmiert worden. Eine Streife bemerkte am Samstagmorgen großflächige Schriftzüge und Farbflecken an der Fassade, den Rollläden und dem Briefkasten des Büros, wie ein Polizeisprecher sagte. Unter anderem war das Wort „Nazis“ an dem Gebäude am Jungfernstieg erkennbar, hieß es weiter. An der Adresse befindet sich das Büro der Berliner AfD-Abgeordneten Andreas Wild und Hans-Joachim Berg. Die Polizei machte keine Angaben dazu, wessen Büro attackiert wurde. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

+++ Autofahrer prallt gegen parkenden Lkw +++

Ein Autofahrer, der am Steuer kurz eingeschlafen sein soll, hat am frühen Sonnabendmorgen einen Unfall verursacht. Er prallte auf dem Fürstenwalder Damm (Köpenick) gegen einen geparkten Lkw mit Anhänger.

Der Audi und der Lkw-Anhänger wurden stark beschädigt. Nach Informationen der Berliner Morgenpost blieb der Autofahrer unverletzt.

+++ Razzia in Shisha-Bars in Charlottenburg und Wilmersdorf +++

Die Berliner Polizei hat am Freitagabend zwei Shisha-Bars in Charlottenburg und Wilmersdorf durchsucht. Nach Informationen der Berliner Morgenpost wurde der Shisha-Betrieb in einem Cafe untersagt. Es waren zu hohe CO-Werte im Lokal. Außerdem wurde gegen das Nichtraucherschutzgesetz verstoßen.

In beiden Lokalen wurde portionsweise Tabak verkauft. In einem Cafe stellte die Steuerfahndung eine unsachgemäße Kassenführung fest. Auch die Geldspielautomaten waren nicht korrekt aufgestellt.

Nach Informationen der Berliner Morgenpost trafen die Einsatzkräfte in beiden Lokalitäten Familienmitglieder arabischer Clans an.