Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Mann greift Rettungskräfte mit Messer an

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Freitag, 18. Oktober 2019 in Berlin.

Foto: Rene Ruprecht / dpa

+++ Psychisch Kranker sticht mit Messer auf Rettungskräfte ein +++

Ein psychisch Kranker hat am Freitagnachmittag im Krankenhaus Hedwigshöhe zwei Rettungskräfte mit einem Messer verletzt. Der Mann stach auf einen DRK-Mitarbeiter und einen Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr mehrfach ein. Beide erlitten Stichverletzungen. Zuvor waren die beiden Einsatzkräfte zu einer Erste-Hilfe-Leistung in das Krankenhaus am Höhensteig nach Treptow-Köpenick gerufen worden. Die Schwere der Verletzungen war zunächst unklar.

+++ Unfall auf Berliner Ring: Lange Staus +++

Nach dem Brand einer Brücke vom Donnerstag und der anschließenden Vollsperrung hat es auch am Freitag massive Probleme auf dem Berliner Ring gegeben. Dieses Mal betroffen war der südliche Teil der A10 Richtung Dreieck Spandau zwischen Schönefelder Kreuz und Königs Wusterhausen. Laut der VIZ bestehe Gefahr durch auslaufenden Kraftstoff. Der Stau baute sich schnell auf, die Passierdauer lag gegen 12:30 Uhr bei 90 Minuten.

+++ 13-Jähriger schießt mit Schreckschusswaffe +++

Zu einem großen Polizeieinsatz ist es am Donnerstagabend in Gesundbrunnen (Mitte) gekommen. Eine Zeugin hatte die Beamten gerufen, weil sie gesehen und gehört hatte, wie in einer Wohnung an der Hochstraße ein Schuss fiel. Die Beamten sperrten die Straße und verschafften sich Zugang zu der Wohnung. Dort trafen sie allerdings nur auf einen 13-Jährigen, der zunächst abstritt, mit der Waffe geschossen zu haben, die in der Wohnung lag. Wie die Ermittlungen ergaben, gehörte die Pistole dem 17 Jahre alten Freund der Schwester des Jungen, die dieser in der Wohnung liegen gelassen hatte. Die Polizisten beschlagnahmten die Waffe und schrieben eine Anzeige wegen Verstößen gegen das Waffengesetz.

+++ 41-Jähriger auf dem Weg zur Arbeit antisemitisch beleidigt +++

Der Mann war am Freitagvormittag gegen 9 Uhr in Neukölln auf dem weg zur Arbeit, als ihm am Siegfried-Aufhäuser-Platz ein Betrunkener entgegentorkelte. Der Alkoholisierte beleidigte den 41-Jährigen antisemitisch. Eine Atemalkoholmessung bei dem tatverdächtigen 34-Jährigen ergab einen Wert von rund 1,8 Promille. Der Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernimmt die weiteren Ermittlungen.

+++ Blinder Mann beim Einparken umgefahren +++

Ein blinder Mann ist bei einem Unfall am Donnerstagnachmittag an der Ludwig-Richter-Straße in Plänterwald verletzt worden. Ersten Erkenntnissen zufolge übersah ein 52 Jahre alter Citroen-Fahrer gegen 15.40 Uhr beim rückwärts Einparken den 34 Jahre alten Sehbehinderten, der hinter dem Auto die Fahrbahn überqueren wollte. Es kam zum Zusammenstoß. Der Fußgänger stürzte und zog sich eine Kopfverletzung. Er kam in ein Krankenhaus, der Autofahrer blieb unverletzt.

+++ Mann in Lokal ins Gesicht geschlagen +++

Ein 43-Jähriger ist in der Nacht zu Freitag in Schöneberg geschlagen worden. Der Polizei zufolge sei in einem Lokal an der Eisenacher Straße ein anderer Mann auf ihn zugekommen und habe ihm unvermittelt ins Gesicht geschlagen. Dabei soll der Unbekannte gesagt haben, er stehe nicht auf Männer und sei gegangen. Der 43-Jährige wurde leicht verletzt, der Polizeiliche Staatsschutz beim LKA hat die Ermittlungen aufgenommen.

+++ Polizist erschießt verletzten Fuchs +++

In Mariendorf (Tempelhof-Schöneberg) hat ein Polizist am Donnerstagvormittag einen Fuchs von seinen Leiden erlöst. Eine Anwohnerin entdeckte gegen elf Uhr das verletzte Tier in einem Hinterhof der Prachtstraße. Der Beamte schoss zweimal auf das Tier und beendete damit die offensichtlichen Qualen, teilte die Polizei am Freitag mit. Menschen waren nicht gefährdet.

+++ Razzia in Bars: 20 Kilogramm Shisha-Tabak beschlagnahmt +++

Die Polizei kontrollierte in Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg neun Shisha-Bars. Lesen Sie HIER mehr!

+++ Mann bei Einbruchsversuch erwischt +++

Polizisten haben in der Nacht zu Freitag in der Breitkopfstraße (Reinickendorf) einen 22-Jährigen festgenommen, der versucht hatte, in eine Hochpaterre-Wohnung einzubrechen. Der 38 Jahre alte Sohn der Mieterin wurde gegen 0.20 Uhr durch ein Geräusch in der Küche wach. Er sah eine Hand, die durch das Fenster kam und versuchte, sich an der Fensterbank festzuhalten. Der 38-Jährige schrie, danach kletterte der Einbrecher wieder nach unten. Polizisten nahmen den 22-Jährigen auf einer Rasenfläche vor dem Wohnhaus fest.

+++ Fußgänger läuft plötzlich auf die Straße – schwer verletzt +++

Ein Fußgänger ist am Donnerstagnachmittag in Mitte schwer verletzt worden. Gegen 14.40 Uhr fuhr ein 44 Jahre alter Taxifahrer am Michaelkirchplatz in Richtung Melchiorstraße, als plötzlich der 53-Jährige zwischen parkenden Autos auf die Fahrbahn gelaufen sein soll. Der Taxifahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Der Fußgänger wurde dem Toyota erfasst und an den Beinen schwer verletzt. Rettungskräfte brachten den Mann in eine Klinik.

+++ Auto stößt mit Straßenbahn zusammen +++

Am Donnerstagnachmittag hat sich in Lichtenberg Unfall mit einer Straßenbahn und einem Auto ereignet. Eine Opel-Fahrerin (49) fuhr gegen 16.30 Uhr auf der Möllendorffstraße in Richtung Frankfurter Allee. In Höhe der Straße Am Containerbahnhof wollte die Frau wenden und übrsah die links neben ihr fahrende Tram. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem die Opel-Fahrerin an Kopf und Arm verletzt wurde. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Straßenbahn-Fahrer (40) erlitt einen leichten Schock. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Während der Unfallaufnahme kam es zu Einschränkungen des Tramverkehrs.

+++ Jugendliche ausgeraubt – Zwei Täter festgenommen +++

In der vergangenen Nacht sind zwei Räuber in Friedrichshain festgenommen worden. Nach bisherigen Erkenntnissen saßen fünf junge Männer im Alter von 17 und 18 Jahren gegen 2 Uhr auf einer Bank am Annemirl-Bauer-Platz, als die beiden Täter sie in ein Gespräch verwickelten. Die beiden jungen Männer im Alter von 19 und 20 Jahren sollen dann das Handy des 18-Jährigen verlangt haben. Dann sollen sie einem anderen 18-Jährigen aus der Gruppe mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Außerdem behaupteten sie, ein Messer dabei zu haben. Das Handy wurde daraufhin herausgegeben. Nachdem die beiden Täter anschließend noch den Bluetooth-Lautsprecher eines weiteren 18-Jährigen aus der Gruppe gestohlen hatten, flüchteten sie. Alarmierte Polizisten nahmen die zwei Tatverdächtigen noch in der Nähe fest. Die Beute hatten sie noch bei sich. Die Kriminalpolizei übernahm die weiteren Ermittlungen.