Blaulicht-Blog: Busfahrer zerstört Haltestelle beim Wenden

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Sonntag, 29. September 2019 in Berlin.

Foto: Rene Ruprecht / dpa

+++ Busfahrer schafft Wendemanöver nicht: Haltestelle zerstört +++

Kleine Unaufmerksamkeit, große Wirkung: Ein Busfahrer hat in Jüterbog (Teltow-Fläming) bei einem Unfall ein Wartehäuschen vollständig zerstört. Zunächst hatte er am Freitag Kinder einer nahen Schule nach einem Ausflug abgesetzt, wie die Polizeiinspektion Brandenburg an der Havel am Sonntag mitteilte. Dann schien der Platz knapp für einen weiteren Bus, der einfahren wollte. Also wollte der Busfahrer wenden, unterschätze aber den Abstand seines Fahrzeuges zu dem Haltestellenhäuschen. Das Beton-Häuschen stürzte ein und wurde dadurch zerstört. Später wurde bekannt, dass ein zehnjähriger Junge von Glassplittern der kaputten Scheibe getroffen wurde und einen Schock erlitten hatte. Der Bus blieb fahrbereit. Es entstand nach den Angaben hoher Schachschaden.

+++ Männer rauben Prostituierte aus und stoßen sie aus fahrendem Auto +++

Unbekannte haben in der Nacht zu Sonntag eine Prostituierte in Schöneberg ausgeraubt. Nach bisherigen Ermittlungen stieg die 29-Jährige gegen 2.40 Uhr an der Bülowstraße in den Wagen zweier Freier ein und nahm im Fond Platz. Mit ihr saß dort einer der unbekannten Männer, während der andere das Auto steuerte. Der Fahrer fuhr kurz darauf auf der Bülowstraße in Richtung Nollendorfplatz weiter, als plötzlich der hinten sitzende Mann der 29-Jährigen in die Haare griff und ihr mit der Faust ins Gesicht schlug.

Gleichzeitig verlangsamte der andere Mann die Geschwindigkeit. Nun öffnete der Schläger die Beifahrertür und stieß die junge Frau aus dem Auto. Dabei entriss er ihr ihre Handtasche. Die 29-Jährige stürzte auf die Fahrbahn und verletzte sich zusätzlich an einem Arm und einem Bein. Anschließend rief sie die Polizei. Herbeigerufene Rettungskräfte brachten die Frau in eine Klinik, wo sie ambulant behandelt wurde. Die Täter flüchteten unerkannt. Die Ermittlungen führt das Raubkommissariat der Polizeidirektion 4.

+++ Drama im Einfamilienhaus: Mann verletzt Familienangehörige schwer - Not-OP +++

In der Nacht zu Sonntag hat ein Mann in Biesdorf Familienangehörige angegriffen und beide lebensgefährlich verletzt. Der Angriff auf den Mann und die Frau, beide 48 Jahre alt, erfolgte nach derzeitigem Ermittlungsstand gegen 3.40 Uhr in einem Einfamilienhaus im Hafersteig. Herbeigerufene Polizisten nahmen einen 52-jährigen dringend Tatverdächtigen fest. Die lebensgefährlich Verletzten kamen in Krankenhäuser, wo sie notoperiert wurden Die 5. Mordkommission hat die derzeit noch andauernden Ermittlungen zu dem Fall übernommen.

+++ Junge Frauen mit Glasflasche angegriffen und ausgeraubt ++

In der Nacht zu Sonntag wurden zwei Frauen in Buckow überfallen. Gegen 0.40 Uhr war eine 21-Jährige in der Ringslebenstraße Ecke Mollnerweg unterwegs, als ihr plötzlich ein Unbekannter eine Glasflasche auf den Kopf schlug. Daraufhin stürzte die junge Frau zu Boden, wo sie anschließend von dem Mann mehrmals getreten wurde. Der Räuber entriss ihr dann die Handtasche und flüchtete anschließend mit seiner Beute in Richtung Buckower Damm.

Etwa 20 Minuten später schlug ein Unbekannter am Buckower Dorfteich einer weiteren 21-Jährigen von hinten ebenfalls eine Glasflasche gegen den Kopf. Auch sie ging daraufhin zu Boden, wo ihr der Angreifer einen weiteren Schlag mit der Glasflasche gab. Danach zerrte er an der Tasche der Frau, die sie noch versuchte festzuhalten. Das gelang ihr jedoch nicht und der Täter entkam mit seiner Beute wieder in Richtung Buckower Damm.

Beide Frauen erlitten Kopfverletzungen, kamen mit Rettungswagen in ein Krankenhaus und wurden dort ambulant behandelt. Die Kriminalpolizei der Direktion 5 hat die weiteren Ermittlungen zu den beiden Überfällen übernommen.

+++ Räuber bedroht Paar mit Schusswaffe und schlägt zu +++

Nach einem Überfall auf ein Paar in Lichtenberg wurde in der Nacht zu Sonntag ein Tatverdächtiger festgenommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war ein 30-Jähriger gegen 2.20 Uhr mit seiner ein Jahr jüngeren Freundin in einer Parkanlage an der Rathausstraße unterwegs. Plötzlich kam ihnen ein Unbekannter entgegen, der eine Schusswaffe zog, sie damit bedrohte und die Herausgabe von Geld forderte. Er schlug dem 30-Jährigen mit der Waffe ins Gesicht und bekam schließlich Geld von dem Mann ausgehändigt. Als der Überfallene anschließend sein leeres Portemonnaie zeigte, flüchtete der Räuber mit seiner Beute. Polizisten nahmen noch in der Nähe einen tatverdächtigen 16-Jährigen fest, der jedoch weder eine Schusswaffe noch Geld dabei hatte. Er wurde für die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei der Direktion 6 überstellt. Der Überfallene erlitt leichte Verletzungen im Gesicht, die er jedoch zunächst nicht behandeln lassen wollte.

+++ Motorradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt +++

Schwer verletzt wurde am Sonnabendabend ein Motorradfahrer in Grunewald. Nach bisherigen Erkenntnissen war eine 35-Jährige gegen 19.30 Uhr mit einem BMW auf der Koenigsallee in Richtung Taubertstraße unterwegs. An der Kreuzung Fontanestraße wollte sie nach links in die Fontanestraße abbiegen und stieß dabei mit dem entgegenkommenden 57 Jahre alten Zweiradfahrer zusammen. Durch den Zusammenstoß zog sich der Mann schwere Bein- und Handverletzungen zu. Rettungskräfte brachten ihn zur stationären Behandlung in eine Klinik. Die 35-Jährige blieb unverletzt.

+++ Leichnam im See entdeckt - Verbrechen vermutet +++

Ein Mann hat am Sonnabendnachmittag einen Leichnam in Müggelheim entdeckt. Gegen 16.15 Uhr fand ein Sportbootfahrer auf dem Seddinsee den Leichnam eines unbekannten Mannes im Wasser treibend und rief die Polizei. Einsatzkräfte bargen den Leichnam und brachten ihn an Land. Das Verletzungsbild des Leichnams wies auf ein Kapitalverbrechen hin, sodass die 3. Mordkommission die Ermittlungen aufgenommen hatte. Eine mittlerweile durchgeführte Obduktion bestätigte das Vorliegen eines Tötungsdeliktes. Die weiteren Ermittlungen dauern an.