Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Versuchte Brandstiftung im Bundesministerium

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Sonntag, 22. September 2019 in Berlin.

Ein Feuerwehrmann im Einsatz. (Symbolbild)

Ein Feuerwehrmann im Einsatz. (Symbolbild)

Foto: Eibner-Pressefoto / picture alliance / Eibner-Pressefoto

+++ Versuchte Brandstiftung am Bundesministerium für Wirtschaft und Energie +++

Die Polizei ermittelt wegen versuchter Brandstiftung im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin. Wie die Ermittler am Sonntag mitteilten, fand eine Mitarbeiterin des Ministeriums am Freitagabend vier Flaschen in dem Gebäude. Ersten Ermittlungen nach waren sie mit einer brennbaren Flüssigkeit gefüllt. „Scheinbar hatten Unbekannte versucht, diese in Brand zu setzen, was jedoch nicht gelungen war“, hieß es. Den Angaben zufolge entstand kein Schaden, niemand wurde verletzt. Nähere Angaben zum Fundort konnte die Polizei am Sonntag nicht machen. Der mögliche Hintergrund war zunächst unklar. Das Brandkommissariat stehe bei den Ermittlungen in Verbindung mit dem Staatsschutz, sagte eine Sprecherin.

+++ Junge versprüht Reizgas in Restaurant +++

Ein Junge hat in einem Schnellrestaurant in Ahrensfelde (Landkreis Barnim) Reizgas versprüht und mehrere Menschen verletzt. Bis zu 15 Kinder bekamen am Sonntagnachmittag den Sprühnebel ab, wie der Lagedienst der Polizei mitteilte. „Wir gehen von keinem Angriff auf das Restaurant aus. Es war vermutlich eher ein schlechter Scherz eines Jungen“, sagte ein Sprecher. Die Identität des Jungen und sein Motiv waren jedoch noch unklar. Die über Augenbeschwerden klagenden Kinder wurden von Rettungskräften versorgt. Auch zwei Angestellte des Lokals ließen sich untersuchen.

+++ Radfahrerin bei Unfall schwer verletzt +++

In Prenzlauer Berg ist Sonntagmittag eine Radfahrerin schwer verletzt worden. Die 30-Jährige war in der Dunckerstraße in Richtung Stargarder Straße unterwegs, als sie kurz hinter der Ahlbecker Straße von einem VW erfasst wurde. Die Frau stürzte und zog sich Verletzungen an den Beinen zu. Sie kam in ein Krankenhaus.

+++ Fahrgast raubt Taxifahrer aus +++

In Fennpfuhl (Lichtenberg) hat in der Nacht zu Sonntag ein Fahrgast, der aus einem Club an der Oberbaumbrücke kam, einen Taxifahrer im Gesicht verletzt und ihm die Geldbörse geklaut. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, soll der 23 Jahre alte betrunkene Fahrgast zuvor den Fahrer aufgefordert haben, anzuhalten. Außerdem soll er geschrien haben, dass er ein Messer habe und ihn abstechen werde. Als der Fahrgast auf ihn einschlug, rief der Taxifahrer um Hilfe. Der 23-Jährige versuchte zu flüchten. Er stürzte und wurde von Passanten festgehalten bis die Polizei kam. Im Polizeigewahrsam wurde ihm Blut abgenommen. Gegen den 23-Jährigen wird nun wegen Raubes ermittelt.

+++ Betrunkener übergibt sich in Taxi und schlägt Fahrer +++

Mit einem rabiaten Fahrgast bekam es auch ein Taxifahrer in Pankow zu tun. Laut Polizei soll ein 42-Jähriger sich gegen 4.30 Uhr in dem Fahrzeug übergeben haben. Als der Fahrer für die Reinigung einen "geringen Betrag" verlangte, kam es zum Streit, woraufhin der Fahrer stoppte. Laut dem Fahrer habe der Fahrgast ihn mit einem Gehstock geschlagen. Auch Polizeibeamte wurden Zeugen der Angriffe. Gegenüber den Beamten äußerte sich der Mann fortwährend fremdenfeindlich, streckte zudem mehrfach den rechten Arm in die Luft und sagte dabei "Heil Hitler". Er pustete 2 Promille, worauf die Polizisten ihn in Gewahrsam nahmen. Bei ihm fanden sie eine kleine Menge mutmaßlicher Drogen und ein Messer. Gegen den Mann wird jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung, Verstößen gegen das Waffenrecht sowie gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen des Verwendens verfassungswidriger Organisationen.

+++ Jugendgruppe in Biesdorf auf Raubzug +++

In Biesdorf (Marzahn-Hellersdorf) sind am Sonnabendabend eine Jugendliche, ein Jugendlicher und ein Heranwachsender nach zwei Raubtaten und einer gefährlicher Körperverletzung festgenommen worden. Sie beleidigten gegen 21.30 Uhr am Elsterwerdaer Platz eine 17-Jährige. Als sie ihr Pfefferspray herausholte und in die Jackentasche steckte, bedrohten die zwei Jugendlichen sie mit einem Messer. Ein anderer aus der Gruppe soll ihr währenddessen das Pfefferspray aus der Jackentasche genommen haben. Danach flüchteten die beiden, die in Begleitung von zwei jungen Frauen waren.

Etwa eine Stunde später bedroht sie am Elsterwerdaer Platz einen 17-Jährigen mit einem Messer und forderten sein Handy. Bevor der 17-Jährige es herausgeben konnte, griff ein Tatverdächtiger in die Jackentasche und nahm sich das Telefon. Einer der Jugendlichen soll dem 17-Jährigen ins Gesicht geschlagen und ihm einen Kniestoß in den Bauch versetzt haben. Ein 53 Jahre alter Passant kam dem Jungen zu Hilfe. Er wurde mit Reizgas besprüht. Danach flüchteten die Räuber.

Passanten hatten bereits die Polizei alarmiert und den Beamten den Fluchtweg gezeigt. Diese nahmen wenig eine 15-Jährige, einen 17-Jährigen und einen 18-Jährigen fest. Das Handy des 17-Jährigen fanden die Einsatzkräfte bei den Jugendlichen. Der Überfallene hatte leichte Kopfverletzungen und der 53-Jährige Augenreizungen erlitten. Beide wurden am Ort von Rettungskräften behandelt.

+++Streit eskaliert: Sohn sticht auf Vater ein +++

Ein Mann hat in Zossen (Kreis Teltow-Fläming) mit einem Küchenmesser auf seinen Vater eingestochen. Der 53-Jährige sei in ein Krankenhaus gebracht worden, habe aber keine lebensgefährlichen Verletzungen erlitten, teilte die Polizei mit. Zuvor war nach Angaben der Beamten ein Streit unter Alkoholeinfluss in der Nacht zum Sonntag in einer Wohnung eskaliert. Der 24 Jahre alte Sohn habe der Lebensgefährtin seines Vaters mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der Vater wollte ihr helfen, wurde aber ebenfalls von seinem Sohn angegriffen. Die Polizei nahm den 24-Jährigen vorläufig fest. Gegen ihn wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

+++ Zwei Autos in Berlin ausgebrannt +++

Wieder einmal brennen Autos in Berlin: Am Sonnabendabend ist in Tegel (Reinickendorf) ein Toyota gegen 21.30 Uhr ausgebrannt. Ein Passant entdeckte in der Straße Schwarzer Weg das brennende Auto und alarmierte die Polizei und Feuerwehr. Ein Brandkommissariat hat die Ermittlungen übernommen, teilte die Polizei am Sonntag mit.

In Marzahn ist am Sonntagfrüh ein Auto ausgebrannt. Ein Anwohner bemerkte gegen 3.30 Uhr den brennenden SUV. Brandbekämpfer löschten das Feuer. Der Mercedes brannte komplett aus. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.

+++ Beifahrerin bei Unfall in Adlershof verletzt +++

Eine Beifahrerin ist beim Zusammenstoß von zwei Autos in Berlin-Adlershof schwer verletzt worden. Ein 40-jähriger Autofahrer war mit der 35-Jährigen am Sonnabendnachmittag am Ernst-Ruska-Ufer in Richtung Köpenicker Straße unterwegs, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Als der Wagen nach links in die Wegedornstraße abbiegen wollte, kam es zum Zusammenstoß mit einem Auto, das in der Gegenrichtung am Ernst-Ruska-Ufer fuhr. Die 35-Jährige wurde dabei schwer verletzt. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus.

+++ Mann zapft Diesel aus Baustellenfass ab - Festnahme +++

Ein 24-jähriger Mann ist in der Nacht zu Sonnabend gegen 0.15 Uhr festgenommen worden, weil er versucht hat, aus einem Fass auf der Baustelle in der Sophie-Charlotten-Straße (Charlottenburg) Diesel zu abzuzapfen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurden Zeugen auf dem Vorfall aufmerksam. Sie beobachteten, wie Gegenstände in einen Transporter geladen wurden. Die Polizisten entdeckten auf dem Baustellengelände Dieselfässer, vor denen sich zwei Kraftstoffkanister befanden. In einem steckte ein Schlauch und aus einem Fass floss Diesel in den Kanister. Im Transporter fanden die Beamten einen weiteren leeren Kanister. Die Kanister wurden beschlagnahmt.