Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Polizist schießt versehentlich mit MP

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Donnerstag, 19. September 2019 in Berlin.

Eine Maschinenpistole.  (Symbolbild)

Eine Maschinenpistole. (Symbolbild)

Foto: Wolfgang Kumm / dpa

Am Mittwochabend hat ein Polizeibeamter in Gropiusstadt ungewollt einen Schuss aus einer Dienstwaffe (MP5) abgegeben. Der Vorfall ereignete sich gegen 18.35 Uhr in einem Polizei-Gruppenwagen, im Bereich Kerschensteinerweg Ecke Löwensteinring. Menschen wurden nicht getroffen. "Insgesamt elf im unmittelbaren Nahbereich anwesende Einsatzkräfte standen unter dem Eindruck des Geschehens", heißt es von der Polizei. Ärztliche Behandlungen seien nicht notwendig gewesen, eine Betreuung sei eingerichtet worden. Sämtliche Einsatzkräfte setzten ihren Dienst fort. Der Gruppenwagen und ein weiterer wurden durch den Schuss beschädigt. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung im Amt eingeleitet.

+++ Lkw ohne Licht und Tüv auf der Stadtautobahn sichergestellt +++

In der Nacht zu Donnertag hat die Autobahnpolizei auf der Stadtautobahn in Tempelhof einen Lkw mit zwei Anhängern aufgrund erheblicher Mängel sichergestellt. Ein 58-Jähriger fuhr kurz nach Mitternacht in einem unbeleuchteten Lastzug mit Anhängern auf der Stadtautobahn in Fahrtrichtung Nord. Hierbei fiel er den Einsatzkräften des Verkehrsdienstes auf.

Bei der anschließenden Kontrolle in Höhe der Anschlussstelle Alboinstraße stellten die Dienstkräfte Mängel der gesamten Bremsanlage und starken Ölverlust an der Zugmaschine fest. Der Lkw war nicht versichert und die Hauptuntersuchung seit zwei Jahren abgelaufen. Nach dem Abkratzen des Dienstsiegels vom Kennzeichen wurde das gesamte Gespann zur Begutachtung der Mängel sichergestellt. Den Lkw-Fahrer erwarten Verfahren wegen fehlender Haftpflichtversicherung und der Fahrzeugmängel.

+++ Flucht im Zoo - Polizei sucht Patient des Maßregelvollzugs +++

Einem Patienten des Maßregelvollzugs ist während eines Besuchs im Berliner Zoo die Flucht gelungen. „Er nutzte am Mittwoch einen Gang zur Toilette, um unbemerkt zu verschwinden“, sagte ein Sprecher der Senatsgesundheitsverwaltung am Donnerstag. Demnach sei der Flüchtige ein Jugendlicher, der seit 2015 Patient des Maßregelvollzugs ist. Dort werden Täter untergebracht, die wegen Suchtmittelmissbrauchs oder einer psychischen Erkrankung nicht oder eingeschränkt schuldfähig sind. Seit August 2019 durfte der Patient nach Angaben des Sprechers begleitete Ausgänge machen. Die Polizei schrieb umgehend eine Fahndung nach dem Patienten aus.

+++ Graffitisprayer mit Unterstützung eines Hubschraubers festgenommen +++

Vier Männer wurden in der Nacht zu Donnerstag vorläufig festgenommen, nachdem sie einen Regionalzug großflächig besprüht hatten. Zivilfahnder der Bundespolizei hatten die Männer im Bereich des Bahnhofs Wustermark (Havelland) entdeckt. Ein angeforderter Polizeihubschrauber konnte drei Männer beobachten, die eine abgestellte Regionalbahn auf mehr als 200 Quadratmetern besprühten. Danach verließ das Trio gemeinsam mit einem vierten Mann, der offenbar Schmiere stand, mit zwei Fahrzeugen den Tatort. Bundespolizisten stoppten die Autos und nahmen die Männer im Alter von 29, 31, 35 und 41 Jahren in Gewahrsam.

+++ Polizei schnappt Raser ohne Führerschein in Neukölln +++

Ein junger Raser ohne Führerschein ist nach einer kurzen Verfolgung von der Polizei in Neukölln gestoppt worden. Die Beamten wollten das Auto, das am Mittwochnachmittag mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war, in der Hermannstraße anhalten. Daraufhin fuhr der Wagen davon, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag sagte. Weil in der Delbrückstraße ein Hindernis den Wagen ausbremste, flüchteten die beiden Insassen zu Fuß weiter. Die Polizisten schnappte sie jedoch wenig später. Die Polizei ermittelt nun wegen eines verbotenen Autorennens gegen den 19-jährigen mutmaßlichen Fahrzeugführer. Der Mann hatte den Angaben zufolge keinen Führerschein und der Wagen war nicht zugelassen. Die Polizei entdeckte zudem Nummernschilder eines anderen Autos und beschlagnahmte das Fahrzeug. Der Einsatz wegen des Rasers ist kein Einzelfall: In der Hauptstadt wird im Durchschnitt jeden Tag ein neues Strafverfahren wegen gefährlicher Raserei oder illegaler Autorennen eingeleitet.

+++ Auto brennt in Gesundbrunnen +++

Erneut hat in Berlin ein Auto gebrannt: In der Nacht zu Donnerstag stand ein Audi an der Koloniestraße in Gesundbrunnen in Flammen. Das Auto brannte vollständig aus. Zwei weitere Fahrzeuge, ein Pkw und ein Kleintransporter, wurden durch die Hitze beschädigt. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt zur Brandursache. In Berlin haben in diesem Jahr schon mehr als 320 Autos gebrannt (Stand August). Vergangene Woche hatte die Kriminalpolizei einen mutmaßlichen Serienbrandstifter auf frischer Tat ertappt und festgenommen.

+++ Festnahmen nach gewalttätigem Streit in Marzahn +++

In Marzahn ist es in am Mittwochabend zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Laut ersten Informationen gerieten gegen 21.20 Uhr mehrere Personen in und vor einer Shisha-Bar an der Franz-Stenzer-Straße aneinander. Unweit des Tatorts nahmen herbeigerufene Polizisten zwei Personen in einer Kneipe fest.

+++ Betrunkene Frau bewirft Kinder mit Glasflaschen +++

Eine stark alkoholisierte Frau hat in Haselhorst mit Glasflaschen auf spielende Kinder geworfen. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, hatte die 66-Jährige am Donnerstagabend gegen 19.20 Uhr von ihrem Balkon zunächst um Ruhe auf dem angrenzenden Spielplatz gebeten. Als die Kinder weiter spielten, habe die Frau vom Balkon aus mit Glasflaschen auf sie geworfen. Glücklicherweise wurde kein Kind getroffen. Herbeigerufene Polizeibeamte stellten einen Promillewert von 1,8 bei der Frau fest. Gegen sie wird wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

+++ Betrunkene Autofahrerin verletzt 79-Jährigen +++

Eine stark alkoholisierte Autofahrerin hat in Schöneberg einen 79 Jahre alten Mann beim Abbiegen übersehen und verletzt. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, wollte die 33-Jährige am Mittwoch gegen 14.00 Uhr von der Nollendorfstraße in die Maaßenstraße abbiegen und fuhr den Mann dabei an. Der 79-Jährige stürzte und musste mit Verletzungen an Kopf und Knien ins Krankenhaus gebracht werden. Laut Polizeiangaben ergab ein Alkoholtest bei der Frau einen Promillewert von 1,9. Auch ein Drogentest sei positiv ausgefallen. Ihr Führerschein wurde beschlagnahmt.