Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Baby bei Unfall in Spandau schwer verletzt

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Mittwoch, 18. September 2019 in Berlin.

Bei einem Unfall ist am Mittwochmorgen in Spandau ein Säugling schwer verletzt worden (Archivbild).

Bei einem Unfall ist am Mittwochmorgen in Spandau ein Säugling schwer verletzt worden (Archivbild).

Foto: Nicolas Armer / dpa

+++ Säugling bei Unfall in Spandau schwer verletzt +++

Ein Säugling ist am Mittwochmorgen in Spandau bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, kam es gegen 9.20 Uhr an der Kreuzung Kloster-/Ruhlebener Straße zu einem Unfall zwischen einem Bus der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und dem Dacia einer 36 Jahre alten Frau. Die 26 Jahre alte Mutter befand sich als Fahrgast in dem Bus der Linie 134. Durch die Notbremsung und den Zusammenprall fiel der Mutter das neun Monate alte Mädchen aus dem Arm und auf den Boden. Das Baby erlitt dabei schwere Kopfverletzungen. Rettungskräfte brachten den Säugling in eine Klinik. Die Autofahrerin, der Busfahrer und die weiteren Fahrgäste blieben unverletzt. Der genaue Unfallhergang wird nun von der Polizei ermittelt.

+++ Gewaltbereiten Fußballfans wurde Einreise verweigert +++

Drei russischen Staatsangehörigen, die am Dienstagabend in Tegel landeten, ist die Einreise verweigert worden. Wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte, stellte sich bei der Überprüfung der Einreisevoraussetzungen heraus, dass es sich bei den Männern im Alter von 24, 29 und 32 Jahren um einschlägig bekannte Gewalttäter handelte. Die Fußballfans waren auf dem Weg nach Nordrhein-Westfalen. Dort wollten sie am Mittwochabend ein Spiel besuchen. Nach Austausch mit szenekundigen Beamten wurde entschieden, das Trio am Dienstagabend um 20.05 Uhr nach Moskau zurückzuweisen.

+++ 3,6 Tonnen zu viel: Überladener Transporter auf der Autobahn +++

Mit viel zu schwerer Last ist am Mittwoch ein Kleintransporter auf der Autobahn 24 bei Walsleben (Ostprignitz-Ruppin) unterwegs gewesen. Polizisten hatten das Fahrzeug kontrolliert, weil ihnen der niedrige Reifendruck aufgefallen war, wie die Polizei mitteilte. Dabei stellten die Beamten fest, dass der 56-jährige Fahrer 3,6 Tonnen zu viel Ladung an Bord hatte - zugelassen waren für den Transporter 3,5 Tonnen. Da der Mann außerdem keine Nachweise über die Fahrzeit vorlegen konnte, untersagten ihm die Polizisten die Weiterfahrt. Ein Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten wurde eingeleitet.

+++ Zwei Personen bei Auseinandersetzung in Park verletzt +++

Bei einer heftigen Auseinandersetzung in einem Park an der Möllendorffstraße in Lichtenberg sind in der Nacht zu Mittwoch nach ersten Erkenntnissen zwei Personen durch Stiche bzw. Schnitte verletzt worden, einer davon schwer. Die Polizisten konnten einen blutverschmierten Tatverdächtigen noch am Ort festnehmen. Zeugen hatten gegen 22 Uhr die Polizei alarmiert, nachdem sie dort einen lautstarken Streit mitbekommen hatten. Die Polizisten trafen wenig später auf einen 25-Jährigen, der Schnittwunden an den Händen aufwies und fanden zudem einen schwer verletzten 19-Jährigen. Aufgrund der Angaben der beiden Verletzten wurde noch vor Ort ein 17-jähriger Tatverdächtiger festgenommen. Derzeit wird davon ausgegangen, dass mindestens sechs Personen an der Auseinandersetzung beteiligt waren.

+++ Mann drückt Zugbegleiterin gegen Toilettentür +++

Ein Mann hat in einem Regionalexpress in Neuruppin eine Zugbegleiterin an den Haaren gezogen und gegen eine Toilettentür gedrückt. Die Frau hatte den 47-Jährigen zuvor nach seiner Fahrkarte gefragt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der Mann wurde am Dienstag am Bahnhof Rheinsberger Tor von einem Rettungswagen abgeholt und zur psychiatrischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Beamten nahmen eine Anzeige wegen Körperverletzung auf. Die Zugbegleiterin wurde vor Ort medizinisch versorgt.

+++ Bewaffneter Mann bestiehlt Reisende +++

Am Dienstagnachmittag haben Bundespolizisten einen Mann am Bahnhof Frankfurter Allee festgenommen, der eine junge Frau bestohlen hatte und dabei mehrere Waffen mit sich führte. Gegen 14 Uhr sprach ein unbekannt gebliebener Mann die 18-Jährige am S-Bahnsteig an, um sie abzulenken. Währenddessen griff sein 51 Jahre alter Komplize nach dem abgestellten Rucksack der jungen Frau und flüchtete in eine abfahrbereite S-Bahn. Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn AG bemerkten den Vorfall, hielten den 51-Jährigen fest und riefen die Bundespolizei. Der andere Mann konnte unerkannt flüchten.

Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen den 51-Jährigen fest. Bei seiner Durchsuchung fanden sie "ein zugriffsbereites Taschenmesser", eine Rasierklinge sowie eine Kneifzange, wie die Polizei mitteilte.

Die Bundespolizei leitete gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen des Diebstahls mit Waffen ein. In Abstimmung mit der zuständigen Staatsanwaltschaft wird am noch Mittwoch geprüft, ob gegen den wohnungslosen Mann ein Untersuchungshaftbefehl erwirkt werden kann.

+++ Zwei Kinder bei Verkehrsunfall verletzt +++

Bei einem Verkehrsunfall in Prenzlauer Berg sind am Dienstagabend zwei Kinder verletzt worden. Nach Zeugenaussagen war die Schülergruppe mit einer Aufsichtsperson gegen 19.10 in der Michelangelostraße unterwegs. Als die Gruppe auf der Mittelinsel wartete, stoppte der Fahrzeugverkehr auf dem linken Fahrstreifen. Ein 45-Jähriger, der mit seinem Ford auf dem rechten Fahrstreifen fuhr, verlangsamte zwar seine Geschwindigkeit, hielt jedoch nicht an und erfasste zwei von drei Kindern, die losgerannt waren, um die Straße zu überqueren. Ein Neunjähriger erlitt leichte Verletzungen an Armen und Beinen, die ambulant behandelt wurden. Ein Zehnjähriger wurde gemäß Zeugen durch die Luft geschleudert und zog sich bei dem Aufprall Kopfverletzungen zu. Rettungskräfte brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

+++ Jugendliche nach Raub festgenommen +++

Polizisten haben am Dienstagabend in Rudow zwei 16 und 17 Jahre alte Jugendliche festgenommen. Sie sollen gegen 21.30 Uhr in der Neuköllner Straße einen anderen 17-Jährigen zunächst am Rucksack gepackt und zu einer Baustelle gezerrt haben. Anschließend sollen sie ihr Opfer mit einem Messer bedroht, gewürgt und geschlagen sowie ihm diverse Gegenstände gewaltsam entwendet haben. Danach flüchteten die beiden Angreifer. Sie konnten jedoch aufgrund der Personenbeschreibung noch in der Nähe festgenommen werden.

+++ Einbruch vereitelt - vier Festnahmen +++

In Prenzlauer Berg haben Polizisten in der vergangenen Nacht vier junge Männer im Alter zwischen 16 und 22 Jahren festgenommen. Gegen 1.30 Uhr hörte eine Anwohnerin der Wörther Straße Geräusche, schaute daraufhin aus dem Fenster und sah vier Personen, die ein Werkzeug bei sich hatten und von einem Bekleidungsgeschäft zu einem auf der gegenüberliegenden Seite stehenden Fahrzeug rannten. Alarmierte Polizisten konnten den beschriebenen VW noch in der Nähe stoppen und die vier Insassen vorläufig festnehmen. An zwei Geschäften stellten die Polizisten frische Hebelspuren fest, ein Eindringen war offenbar nicht gelungen. In dem genutzten Fahrzeug fanden sie mutmaßliches Tatwerkzeug. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung kam das Quartett wieder auf freien Fuß.

+++ Vermisster Mann tot aus der Havel geborgen +++

Ein seit Freitag vermisster Mann ist vermutlich tot. Einsatzkräfte haben einen toten Mann aus der Havel geborgen, wie ein Sprecher der Polizei am Mittwoch in Potsdam sagte. Aussehen und Fundort des Toten legten nahe, dass es sich dabei um den Vermissten handelt. Passanten entdeckten den leblosen Körper am Dienstagmorgen. Wer der Tote ist und woran er gestorben ist, müsse noch abschließend festgestellt werden, sagte der Sprecher.

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