Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Feuer in Schöneberg - Mann wiederbelebt

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Sonntag, 15. September 2019 in Berlin.

Die Berliner Feuerwehr im Einsatz. (Archivbild)

Die Berliner Feuerwehr im Einsatz. (Archivbild)

Foto: Snapshot/Tobias Seeliger/Geisler-Fotopress / picture alliance / Geisler-Fotopress

+++ Feuer in Schöneberg – Mann lebensgefährlich verletzt +++

Bei einem Wohnungsbrand in Schöneberg ist am Sonntagmorgen ein 42-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, bemerkten Anwohner der Traunsteiner Straße gegen 5.20 Uhr dunklen Qualm vor ihrem Fenster und alarmierten die Rettungskräfte. Es brannte in einem Mehrfamilienhaus in einer Erdgeschosswohnung. Der 42-Jährige wurde in der Wohnung auf dem Boden liegend vorgefunden und war nicht mehr ansprechbar. Er musste in einem Rettungswagen wiederbelebt werden und kam anschließend zur weiteren Behandlung auf die Intensivstation eines Krankenhauses. Der Brand wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Die Brandursache ist Gegenstand der noch laufenden Ermittlungen, die ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt übernommen hat.

+++ Mann durchbeißt im Streit Bekannten ein Ohr +++

Im Streit hat ein 35-Jähriger in Kyritz (Ostprignitz-Ruppin) einem 32-jährigen Bekannten ein Ohr durchgebissen. Der Vorfall habe sich bereits am Freitag ereignet, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Den Angaben zufolge hatte es zwischen beiden Männern eine verbale Auseinandersetzung gegeben. Der 35-Jährige hatte den Bekannten über die Straße hinweg beschimpft. Daraufhin begab sich der 32-Jährige zu seinem Widersacher, es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Dabei durchbiss der 35-Jährige das Ohr des Mannes und zerriss dessen T-Shirt. Der 32-Jährige musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung.

+++ Auto brennt auf A10 aus - Bergung wegen Baustelle schwierig +++

Auf der Autobahn 10 ist in der Nacht zum Sonntag an der Anschlusstelle Oberkrämer (Kreis Oberhavel) ein Auto vollständig ausgebrannt. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand. Der polnische Fahrer des Autos konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Ursache war ersten Ermittlungen nach ein technischer Defekt. Da in diesem Bereich derzeit gebaut wird, gestaltete sich die Bergung des Fahrzeugs schwierig. Es kam zu einem Rückstau. Aufgrund der durch den Brand entstandenen Hitze wurden Teile der Autobahn in Mitleidenschaft gezogen. Die Aufräumarbeiten zogen sich bis zum frühen Sonntagmorgen hin.

+++ Überfall auf Drogeriemarkt: Räuber hält Frau Waffe an Kopf +++

Ein Mann hat am Sonnabendabend in der Bismarckstraße (Charlottenburg) kurz vor Ladenschluss einen Drogeriemarkt überfallen. Der Unbekannte zückte an der Kasse plötzlich eine Schusswaffe. Er bedrohte die Verkäuferin und gab ihr einen Beutel. Die 40-jährige Frau, die unter Schock stand, brauchte etwas, um die Einnahmen in den Beutel zu packen. Der Räuber wurde ungeduldig, lud die Waffe durch und hielt sie der Frau an den Kopf. Nachdem er die Beute hatte, flüchtete er. Die Verkäuferin blieb unverletzt.

+++ Feuer in Mülltonne greift auf Wohnhaus in Kleinmachnow über +++

Ein Feuer in einer Mülltonne hat am Samstag in Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) auf ein nahestehendes Wohnhaus übergegriffen. Bei dem Brand wurden nach Angaben der Feuerwehr Gewerberäume im Erdgeschoss und die Wohnräume im Dachgeschoss in Mitleidenschaft gezogen. Verletzt wurde niemand, da sich zum Zeitpunkt des Brandes keine Menschen in dem Einfamilienhaus aufhielten, wie die Polizei mitteilte. Wie sich das Feuer bis auf das Wohnhaus ausbreiten konnte, wird laut Polizei noch ermittelt.

+++ Wohnungsbrand in Moabit - tote Frau entdeckt +++

Bei einem Wohnungsbrand in Moabit ist in der Nacht zu Sonntag eine 46-jährige Frau ums Leben gekommen. Wie ein Polizeisprecher am Sonntag mitteilte, brach das Feuer gegen 1 Uhr im Dachgeschoss des sechsstöckigen Wohngebäudes an der Turmstraße aus. Anwohner bemerkten den Brand und alarmierten die Feuerwehr, die kurz darauf von der nur wenige 100 Meter entfernten Feuerwache Jagowstraße kommend am Brandort eintraf. Als Einsatzkräfte nach Beendigung der Löscharbeiten die Wohnung betraten, entdeckten sie die leblos am Boden liegende Frau. Für die 46-Jährige kam jede Hilfe zu spät, sie erlag trotz aller Bemühungen des Notarztes ihren schweren Verletzungen, insbesondere einer Kohlenmonoxid-Vergiftung.

Zur Ursache des Feuers hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes (LKA) inzwischen die Ermittlungen übernommen. Als sicher gilt, dass das Feuer in der Wohnung ausbrach, ob durch Absicht oder Leichtsinn der Mieterin, ist noch unklar. Auch ein technischer Defekt kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, hieß es am Sonntag bei der Polizei. Nach ersten Erkenntnissen lebte die 46-Jährige allein in der Wohnung. Über ihre Identität wurde darüber hinaus nichts bekannt. Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben mit etwa 60 Löschkräften und Spezialgerät wie Drehleiterfahrzeugen im Einsatz. So konnte ein Übergreifen auf andere Wohnungen verhindert werden.

+++Senior kommt ins Straucheln und fällt auf die Fahrbahn +++

Ein Fußgänger hat sich in der Nacht zu Sonntag bei einem Unfall in Gesundbrunnen (Mitte) Brüche an den Rippen, den Beinen und der Wirbelsäule zugezogen. Der 81-Jährige überquerte gegen 22.15 Uhr die Badstraße. Als er den Mittelstreifen betrat, kam er ins Straucheln und fiel nach hinten. Dabei kollidierte er mit einem 30 Jahre alten Autofahrer. Der Senior musste im Krankenhaus operiert werden.

+++ Männer homophob beleidigt und attackiert +++

Zwei Männer sind in Neukölln am Freitagnachmittag zunächst homophob beleidigt und dann angegriffen worden. Ein 23-Jähriger erlitt dabei einen Jochbeinbruch. Die beiden Männer sollen gegen 16.40 Uhr in der Hermannstraße unterwegs gewesen sein, als sie aus einer Gruppe von Jugendlichen heraus homophob beleidigt worden sein sollen. Die Angreifer sollen auf die Männer eingeschlagen und getreten haben. Die Täter flüchteten in Richtung Selchower Straße, nachdem ein Verletzter den Notruf wählte. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ Verpuffung bei Feuershow - drei Verletzte +++

In Mitte sind am Sonnabendabend drei Menschen bei einer Verpuffung verletzt worden. In der alten Klosterruine wurde eine Feuershow aufgeführt. Dort kam es zu einer Verpuffung. Die drei Verletzten wurden mit einem Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Nach dem Unfall wurde die Veranstaltung abgebrochen. Etwa 200 Personen befanden sich zum Zeitpunkt des Unfalls in dem Gebäude.

+++ Fahrrad an Tankstelle angezündet - Acht Autos brennen +++

Gleich zwei Fälle von schwerer Brandstiftung hat es in der Nacht zum Sonntag in Cottbus gegeben. An einer Tankstelle im Stadtteil Sachsendorf übergoss ein Mann ein Fahrrad mit Benzin aus einer Zapfpistole, zündete es an und verschwand, wie die Polizeidirektion Süd mitteilte. Das Tankstellenpersonal reagierte schnell und verhinderte, dass sich das Feuer ausbreitet. Der dunkelblonde Mann soll etwa 30 Jahre alt sein, etwa 1,80 Meter groß und von kräftiger Gestalt.

Rund drei Stunden später standen auf einem Firmengelände im Stadtteil Schmellwitz acht Autos in Flammen, zwei weitere Wagen wurden durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden wurde in einer ersten Schätzung auf mehrere Zehntausend Euro beziffert. Die Polizei ermittelt in beiden Fällen wegen schwerer Brandstiftung und sucht nach Zeugen.