Kriminalität

Berlin-Mariendorf: Auto geht in Flammen auf

Eine Passantin sah das brennende Auto und alarmierte die Feuerwehr. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Ein Drehleiterwagen der Feuerwehr fährt mit Blaulicht an einer Unfallstelle vorbei.

Ein Drehleiterwagen der Feuerwehr fährt mit Blaulicht an einer Unfallstelle vorbei.

Foto: dpa

Berlin. Ein Auto ist in Berlin-Mariendorf in Brand geraten. Eine Passantin habe die Flammen am Freitagabend bemerkt und die Feuerwehr informiert. "Wir gehen vom Verdacht der Brandstiftung aus", sagte eine Polizeisprecherin am Sonnabend. Es handle sich um das Auto einer Privatperson, es gebe keine Hinweise auf ein Unternehmen. Das Auto wurde laut Polizeibericht vorne schwer beschädigt.

Weit über 300 Autos wurden in diesem Jahr in Berlin bereits angezündet oder durch Feuer beschädigt. Zuletzt hatte es etwa mehrere Brandanschläge auf Autos von Wohnungsunternehmen gegeben. Bei einem kleineren Teil der Fälle geht die Polizei von Linksextremen als Tätern mit politischen Motiven aus. Oft sind auch Pyromanen am Werk oder die Brandstifter wollen sich an jemandem rächen.

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