Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Mann schlägt Schwangere bei McDonalds

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Freitag, 13. September 2019 in Berlin.

Blaulicht

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Foto: Monika Skolimowska / dpa

+++ Mann schlägt Schwangere bei McDonalds +++

Am Donnerstagnachmittag hat ein 24-Jähriger eine Frau am Bahnhof Ostkreuz angegriffen. Bundespolizisten nahmen den Mann fest und leiteten ein beschleunigtes Ermittlungsverfahren gegen ihn ein. Kurz nach 14 Uhr schlug der 24-Jährige einer schwangeren Frau in dem McDonalds im Bahnhof vollkommen unvermittelt mit der flachen Hand ins Gesicht. Die 33-Jährige erlitt durch den Schlag eine Rötung an der Wange.

Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG stoppten den 24-Jährigen, der das Restaurant bereits verlassen hatte, kurz darauf am Bahnsteig und hielten ihn fest. Bundespolizisten nahmen den Mann vorläufig fest und brachten ihn zur weiteren Bearbeitung in die Dienststelle.

Die Bundespolizei leitete in Abstimmung mit der Berliner Staatsanwaltschaft ein besonders beschleunigtes Verfahren wegen Körperverletzung gegen den wohnungslosen und bereits polizeibekannten Mann ein. Nach Abschluss der Zeugenvernehmungen und weiteren polizeilichen Maßnahmen lieferten die Beamten den 24-Jährigen in den Zentralgewahrsam der Berliner Polizei ein. Ein Richter soll noch am Freitag über den weiteren Verbleib des Mannes entscheiden.

+++ Motorradfahrer bei Unfall unter Transporter eingeklemmt +++

Auf der Wartenberger Straße in Lindenberg im Landkreis Barnim ist ein Motorradfahrer beim Zusammenstoß mit einem Kleintransporter schwer verletzt worden. Der Kradfahrer wurde mit dem Arm unter dem Transporter eingeklemmt. Rettungskräfte der Feuerwehr befreiten ihn und brachten ihn ins Krankenhaus. Neben der Feuerwehr und einem Rettungswagen, war auch ein Hubschrauber im Einsatz.

+++ Frau schwer verletzt in Zelt entdeckt - Mordkommission ermittelt +++

In einer Grünanlage neben einer Bahnstrecke in Pankow ist eine schwer verletzte Frau entdeckt worden. Die 41-Jährige lag am Donnerstagvormittag in einem Zelt an der Wilhelm-Kuhr-Straße, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Demnach ermittelt die Mordkommission. Zunächst war unklar, wie die Frau verletzt wurde. Lebensgefahr soll nicht bestehen. Die Frau wurde zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Nicht weit von dem Fundort der Frau war im Mai 2018 die Leiche einer 30-Jährigen entdeckt worden. Im März wurde ein 39-Jähriger wegen des Mordes an ihr zu lebenslanger Haft verurteilt.

+++ Frau reißt Frau zu Boden und schleift sie an den Haaren über den Bahnsteig +++

Die Polizei hat am Freitagvormittag eine Frau vorläufig festgenommen, nachdem sie eine Reisende auf dem S-Bahnhof Jungfernheide angegriffen und an den Haaren über den Bahnsteig geschleift hatte. Kurz vor 8 Uhr packte die 43-Jährige ohne erkennbaren Anlass die Haare ihres Opfers, riss sie zu Boden und schleifte sie über den Bahnsteig. Dabei trat und schlug sie fortwährend auf die 27-Jährige ein. Zeugen beendeten die Übergriffe und riefen die Berliner Polizei. Die 27-Jährige erlitt keine sichtbaren Verletzungen. Sie klagte über Kopfschmerzen und wird sich zu einem späteren Zeitpunkt einem Arzt vorstellen.

Bundespolizisten übernahmen den Sachverhalt und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen die wohnungslose Angreiferin ein. Eine hinzugezogene Ärztin wies die bereits wegen verschiedener Delikte polizeibekannte Frau aufgrund ihrer psychischen Verhaltensauffälligkeiten in eine psychiatrische Klinik ein.

+++ Autofahrerin scheitert an U-Turn und baut Unfall +++

Bei einem Wendeversuch ist eine Autofahrerin mit einem Wagen im Gegenverkehr mit einem anderen Fahrzeug zusammengestoßen. Die 48-Jährige kam nach dem Unfall mit einem Schock ins Krankenhaus, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Sie hatte demnach am späten Donnerstagabend versucht, auf dem Kurfürstendamm in Halensee zu wenden und war dabei auf das andere Auto gefahren. Dessen drei Insassen wurden nach Polizeiangaben leicht verletzt ambulant behandelt. Beide Wagen waren nicht mehr fahrfähig.

+++ Auto prallt gegen Tor und überschlägt sich +++

In Prenzlauer Berg hat sich am Donnerstagnachmittag ein Auto bei einem Unfall überschlagen. Die beiden Insassen des Wagens wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, waren aber nicht verletzt. Nach angaben der Polizei war ein 32-Jähriger mit seinem Golf in der Mandelstraße unterwegs, als er in einer Linkskurve die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Der Wagen prallte zunächst gegen einen Polo und dann gegen ein Tor. In der Folge überschlug sich der Wagen und kam auf einem Grundstück an einem Baucontainer auf dem Dach zum Liegen. Am Unfallort fanden die Beamten zwei Gläser,in denen sich augenscheinlich Drogen befanden. Die Ermittlungen zum Unfall dauern an.

+++ Feuer auf dem Gelände von Schloss Dammsmühle +++

In Schönwalde im Landkreis Barnim brannte in der Nacht ein Gebäude auf dem Gelände vom Schloss Dammsmühle. Die Feuerwehr war mit mehreren Fahrzeugen stundenlang im Einsatz, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

+++ Polizei stoppt Reisebus mit Loch in der Scheibe +++

Ein zum Teil defekter und nicht mehr sicherer Reisebus ist von der Polizei aus dem Verkehr gezogen worden. In der Windschutzscheibe des Busses, der am Donnerstagnachmittag nach Riga (Lettland) fahren sollte, war ein faustgroßes Loch, wie die Polizei am Freitag twitterte. Provisorisch war die Scheibe mit Klebeband repariert, wie auf einem Foto zu sehen war. Auch der Fahrzeugrahmen wies Löcher und Rost auf, außerdem verlor der Bus Öl. Fahrgäste hatten die Polizei vor der Abfahrt alarmiert. Sie mussten abends mit einem anderen Bus ihre Reise antreten.

+++ Auto von Wohnungsunternehmen angezündet +++

Unbekannte Täter haben am Freitagmorgen an der Danziger Straße in Prenzlauer Berg einen VW Polo angezündet. Anwohner bemerkten das brennende Fahrzeug gegen 4.10 Uhr auf einem Hinterhof und alarmierten die Feuerwehr. Zwei neben dem angezündeten Wagen stehende VW gerieten ebenfalls in Brand. Es entstand ein hoher Sachschaden. Menschen wurden nicht verletzt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen zu den zu einem Wohnungsunternehmen gehörenden beschädigten Fahrzeugen übernommen.