Brände

Drei Verletzte bei Brand in Flüchtlingsunterkunft

Die drei verletzten Personen, ein Wachmann und zwei Bewohner, wurden mit Rauchvergiftungen in ein Krankenhaus gebracht.

Ein Rettungswagen der Feuerwehr fährt mit Blaulicht durch eine Straße (Aufnahme mit langer Belichtungszeit). 

Ein Rettungswagen der Feuerwehr fährt mit Blaulicht durch eine Straße (Aufnahme mit langer Belichtungszeit). 

Foto: dpa

Berlin. Bei einem Brand in einer Asylbewerberunterkunft in Köpenick sind drei Menschen verletzt worden. Sie wurden mit Rauchvergiftungen in ein Krankenhaus gebracht, wie ein Feuerwehrsprecher am Dienstagabend sagte. Es handele sich um einen Wachmann und zwei Bewohner. Der Brand sei schnell gelöscht worden. Über die Ursache des Feuers war zunächst nichts bekannt. Die Polizei war vor Ort und hat die Ermittlungen aufgenommen.

200 Personen müssen in andere Unterkünfte verlegt werden

In der Unterkunft in der Alfred-Randt-Straße leben derzeit 286 Flüchtlinge, wie der Sprecher des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten, Sascha Langenbach, der Deutschen Presse-Agentur sagte. Etwa 200 müssten in andere Unterkünfte verlegt werden, weil die Unterkunft stark verraucht sei. Sie sollen nun in Treptow-Köpenick, Neukölln und Pankow unterkommen. Für Familien sei wichtig, dass die Kinder weiter in ihre Schulen gehen könnten, sagte er. In einer ersten Schätzung war zunächst von 80 Menschen die Rede gewesen, die vorübergehend die Unterkunft wechseln müssten.

Das Feuer war um 17.20 Uhr gemeldet worden. Es war laut Feuerwehr in einer Wohnung im 2. Geschoss des Container-Baus ausgebrochen. Die Unterkunft in Köpenick war eine der ersten, die in Containerbauweise in Berlin für Flüchtlinge errichtet wurde. Sie ist laut Langenbach seit 2014 in Betrieb.