Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Verletzte bei Brand in Flüchtlingsunterkunft

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Dienstag, 10. September 2019 in Berlin.

Ein Feuerwehrmann im Einsatz. (Symbolbild)

Ein Feuerwehrmann im Einsatz. (Symbolbild)

Foto: Eibner-Pressefoto / picture alliance / Eibner-Pressefoto

+++ Drei Verletzte bei Brand in Flüchtlingsunterkunft +++

Berlin. Bei einem Brand in einer Asylbewerberunterkunft in Berlin-Köpenick sind drei Menschen verletzt worden. Sie wurden mit Rauchvergiftungen in ein Krankenhaus gebracht, wie ein Feuerwehrsprecher am Dienstagabend sagte. Es handele sich um einen Wachmann und zwei Bewohner. Der Brand sei schnell gelöscht worden.

In der Unterkunft in der Alfred-Randt-Straße leben derzeit 286 Flüchtlinge, wie der Sprecher des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten, Sascha Langenbach, der Deutschen Presse-Agentur sagte. Etwa 200 müssten in andere Unterkünfte verlegt werden, weil die Unterkunft stark verraucht sei. Sie sollen nun in Treptow-Köpenick, Neukölln und Pankow unterkommen. Für Familien sei wichtig, dass die Kinder weiter in ihre Schulen gehen könnten, sagte er. In einer ersten Schätzung war zunächst von 80 Menschen die Rede gewesen, die vorübergehend die Unterkunft wechseln müssten.

Über die Ursache des Feuers war zunächst nichts bekannt. Die Polizei war vor Ort und hat die Ermittlungen aufgenommen.

Das Feuer war um 17.20 Uhr gemeldet worden. Es war laut Feuerwehr in einer Wohnung im 2. Geschoss des Container-Baus ausgebrochen. Die Unterkunft in Köpenick war eine der ersten, die in Containerbauweise in Berlin für Flüchtlinge errichtet wurde. Sie ist laut Langenbach seit 2014 in Betrieb.

+++ Ehemalige Lebensgefährtin bedroht - Festnahme +++

In Treuenbrietzen (Potsdam-Mittelmark) ist ein 58 Jahre alter Mann festgenommen worden, der seiner ehemaligen Lebensgefährtin Gewalt angetan haben soll. Die Frau habe sich unbeteiligten Personen anvertrauen und die Polizei informieren können, teilte die Polizeidirektion West am Dienstagabend mit. Ersten Erkenntnissen zufolge war vermutet worden, dass der Mann bewaffnet sein könnte. Deshalb wurden Spezialeinsatzkräfte angefordert, die ihn in seiner Wohnung festnahmen. Der Tatverdächtige war betrunken und kam in Gewahrsam der Polizeiinspektion Brandenburg. Die Frau wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt.

+++ Unbekannter zeigt gegenüber Gedenkstättenbesuchern den Hitlergruß +++

Ein unbekannter Mann soll am Bahnhof von Oranienburg (Oberhavel) gegenüber Besuchergruppen auf dem Weg zur KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen den Hitlergruß gezeigt haben. Eine Mitarbeiterin der Gedenkstätte habe dies am Montag angezeigt, berichtete die Polizeidirektion Nord am Dienstag. Betroffen sollen vier Reisegruppen aus Amerika, Brasilien, England und Spanien gewesen sein. Die Polizei konnte den Mann, der etwa 40 Jahre alt sein soll, zunächst nicht ermitteln. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

+++ Feuer in Imbiss in Kreuzberg ausgebrochen +++

An der Körtestraße in Kreuzberg hat es in einem Imbiss gebrannt. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren die Flammen aber bereits erloschen. Polizisten hatten festgestellt, dass die Hintertür des Geschäfts geöffnet war. Die Kriminalpolizei ermittelt, es besteht der Verdacht auf Brandstiftung.

+++ Stolperstein in Schöneberg beschädigt +++

Ein Stolperstein in Schöneberg ist beschädigt worden. Unbekannte sollen versucht haben, den Stolperstein an der Crellestraße Ecke Kolonnenstraße zu entfernen. Dabei war die Messingkappe des Steins beschädigt worden. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.

+++ Maskiert Männer rauben Supermarkt aus +++

Zwei Männer haben mit einer Pistole einen Supermarkt in Prenzlauer Berg überfallen. Die maskierten Unbekannten betraten am Montagabend gegen 21 Uhr das Geschäft an der Kniprodestraße, bedrohten zwei Angestellte mit einer Waffe und forderten die Einnahmen, wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte. Die Mitarbeiter gaben den Räubern einen Bargeldbetrag in unbekannter Höhe. Diese flüchteten in unbekannte Richtung. Die 27 und 35 Jahre alten Supermarkt-Mitarbeiter blieben unverletzt.

+++ Betrunken ins Gleisbett gefahren +++

Ein alkoholisierter Mann hat am Montagabend in Pankow sein Auto ins Gleisbett der Straßenbahn gesetzt. Der 37-Jährige war gegen 21.45 Uhr auf der Breiten Straße unterwegs, folgte dann jedoch den Straßenbahnschienen und landete im Stiftsweg im Gleisbett. An der dortigen Haltestelle war Endstation. Die angeforderte Berliner Feuerwehr musste den VW wieder zurück auf die Straße bringen. Beschädigungen entstanden nicht. Ein Atemalkoholmessung ergab bei dem Mann einen Wert von 1,2 Promille. Sein Führerschein wurde einbehalten. Der Straßenbahnverkehr der Linie 50 war bis 22.45 Uhr unterbrochen.

+++ Mit Messer und Schusswaffe in den Supermarkt +++

Bewaffnet mit einem Messer und einer Schusswaffe überfielen Räuber in der vergangenen Nacht einen Supermarkt in Marzahn. Ermittlungen zufolge passten die drei Täter gegen 22.20 Uhr einen 56-jährigen Mitarbeiter des Ladens in der Marchwitzastraße ab, als dieser das Geschäft verlassen wollte. Sie drängten ihn zurück in den Markt, wo sich noch eine Mitarbeiterin befand. Das Trio forderte Geld und entkam im Anschluss mit der Beute. Die Supermarkt-Mitarbeiter kamen mit dem Schrecken davon.