Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Feuerwehr löscht Brand im Unterholz

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Sonntag, 8. September 2019 in Berlin.

Foto: Thomas Peise

+++ In Blankenburg brennt Unterholz +++

Berlin. Am Heinersdorfer Graben in Blankenburg hat am Sonntagabend Unterholz auf einer Fläche von rund 70 Quadratmetern gebrannt. Die Feuerwehr war mit mehreren Fahrzeugen am Ort im Einsatz und konnte die Flammen schnell löschen.

++++ Mann in Fensterscheibe geschubst +++

An der Berliner Straße in Pankow ist in der Nacht ein Mann von einem Bekannten in eine Schaufensterscheibe geschubst worden. Die Rettungskräfte trafen den 27-Jährigen gegen 2.25 Uhr stark blutend auf einer Treppe an. Der junge Mann erlitt schwere Schnittverletzungen im Gesicht und muss stationär im Krankenhaus behandelt werden. Er gab an, mit dem mutmaßlichen Täter vorher auf einer Party gewesen zu sein.

+++ Motorradfahrerin bei Unfall schwer verletzt +++

Eine Motorradfahrerin hat bei einem Verkehrsunfall am Sonnabendnachmittag in Hakenfelde schwere Verletzungen erlitten. Die 43-Jährige fuhr gegen 16.45 Uhr auf der Niederneuendorfer Allee in Richtung Bernkastler Weg. Weil vor ihr ein Autofahrer verkehrsbedingt bremsen musste, versuchte sie dem Fahrzeug auszuweichen, um einen Auffahrunfall zu vermeiden. Dabei stürzte die Frau mit ihrem Motorrad, geriet in den Gegenverkehr und prallte frontal gegen den entgegenkommenden Pkw eines 37Jahre alten Honda-Fahrers. Die 43-Jährige kam in ein Krankenhaus. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizei führt die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang.

+++ Rote Ampel missachtet: Unfall beim Abbiegen +++

Ein Jugendlicher ist in Britz bei einem Unfall am Sonnabendnachmittag schwer verletzt worden. Der 17-Jährige saß gegen 15.45 Uhr als Beifahrer in einem Renault, dessen 18 Jahre alter Fahrer auf dem Buckower Damm unterwegs war. An der Einmündung Buckower Damm/Gutschmidtstraße soll er bei Rot in den Kreuzungsbereich gefahren sein. Dabei stieß er mit dem Smart eines 32-Jährigen zusammen, der nach links in die Gutschmidtstraße abbiegen wollte. Der Renault wurde gegen einen BVG-Bus geschleudert, der gerade an einer Haltestelle hielt. Bei dem Unfall erlitten der 18-Jährige und der zehnjährige Sohn des Smart-Fahrers leichte Verletzungen. Der 17 Jahrre alte Beifahrer erlitt schwere Verletzungen am Kopf und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die beiden Leichtverletzten lehnten eine ärztliche Behandlung ab. Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrfähig.

+++ Fußgänger von Auto erfasst +++

Schwere Kopfverletzungen erlitt am Sonnabendabend ein Fußgänger, der gegen 20.30 Uhr bei Rot die Frankfurter Allee in Friedrichshain in Richtung Niederbarnimer Straße überqueren wollte. Ein 58 Jahre alter Autofahrer, der in Richtung U-Bahnhof Samariterstraße unterwegs war, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Der Wagen erfasste den Mann. Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr brachten den Schwerverletzten zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Kia-Fahrer erlitt bei dem Verkehrsunfall leichte Verletzungen, die in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden mussten.

+++ Männer homophob beleidigt und attackiert +++

Ein schwules Paar ist in der Nacht zu Sonntag in Kreuzberg beleidigt und angegriffen worden. Die beiden 25 und 29 Jahre alten Männer waren auf dem Gehweg der Admiralstraße zu einem Restaurant unterwegs. Vor dem Grillhaus trafen sie kurz nach Mitternacht auf drei Unbekannte, die das Paar sofort homophob beleidigten. Die beiden Männer versuchte daraufhin Abstand zu den Pöblern zu bekommen und liefen weiter. Die unbekannten Männer folgten dem Paar jedoch und attackierten es. Einer der Angreifer schlug dem 25-Jährigen mit der Faust gegen den Kopf. Dieser stürzte dadurch zu Boden, wo er getreten wurde. Beim Versuch zu fliehen, schlug einer der Täter dem Mann eine Flasche gegen den Kopf. Der 25-Jährige musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

+++ Mann antisemitisch beleidigt +++

Ein 36-Jähriger ist am Sonnabendabend an der Tramhaltestelle der M10 der Wolliner Straße in Mitte antisemitisch beleidigt worden. An seiner Kleidung befanden sich Zizit, Fäden, die etwa am jüdischen Gebetsmantel angebracht werden, woraufhin ein Mann, der ebenfalls an der Haltestelle wartete, den 36-Jährigen zunächst fragte, ob er Jude sei. Der Unbekannte beleidigte den Mann dann sogleich antisemitisch. Mehrere Zeugen bemerkten dies und alarmierten die Polizei. Die Suche nach dem Antisemiten blieb zunächst erfolglos.