Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Razzia gegen Drogendealer im Görlitzer Park

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Freitag, 6. September 2019 in Berlin.

Bundeswehrsoldat

Bundeswehrsoldat

Foto: Robert Schlesinger / dpa

+++ Razzia gegen Drogendealer im Görlitzer Park +++

Großeinsatz der Berliner Polizei im Görlitzer Park: Etwa 120 Beamte haben seit Freitagmittag die Drogenszene in der Kreuzberger Grünanlage kontrolliert. Auch Suchhunde waren im Einsatz. Es kam zu Festnahmen und Sicherstellung von Drogen.

Der Görlitzer Park gilt spätestens seit 2015 als Drogen-Hotspot der Hauptstadt. Angeworben von Banden der organisierten Kriminalität, verdingen sich seitdem vor allem Afrikaner ohne Bleiberechtsperspektive dort als Drogendealer.

Im ersten Halbjahr 2015 registrierte die Polizei hier gut 1000 Drogendelikte, 140 Körperverletzungen und knapp 50 Raubtaten. In den Folgejahren sank die Zahl der erfassten Straftaten. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres stellte die Polizei aber wieder mehr Kriminalität fest.

Die Zahl der Raubtaten stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 16 auf 28, die der Körperverletzungen von 118 auf 143, die Zahl der festgestellten Drogendelikte nahm von 453 auf 500 zu.

+++ Obdachlose in Friedrichshain angegriffen und schwer verletzt +++

Unbekannte haben drei obdachlose Männer in Friedrichshain angegriffen und zwei von ihnen schwer verletzt. Die beiden Täter sollen am Donnerstagabend zunächst einen 30-Jährigen auf der Warschauer Brücke aus dem Schlaf gerissen, geschlagen und getreten haben, wie eine Polizeisprecherin am Freitag sagte. Einer der Täter habe dann eine Flasche genommen und sie einem 54-Jährigen über den Kopf geschlagen. Anschließend soll er mit der abgebrochenen Flasche einen 35-Jährigen am Hals schwer verletzt haben.

Zuvor soll es zwischen allen Beteiligten zum Streit gekommen sein. Es sei aber unklar, ob es unmittelbar vor dem Angriff dazu kam oder bereits zu einem früheren Zeitpunkt, sagte die Sprecherin weiter. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar. Die Täter flüchteten. Die beiden Schwerverletzten kamen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der 30-Jährige wurde leicht verletzt.

+++ Raser mit Tempo 125 statt 50 unterwegs +++

Die Polizei hat in Lankwitz in Steglitz-Zehlendorf einen Raser gestoppt. Der Autofahrer war kurz vor 19 Uhr in eine Radarkontrolle geraten. In der Tautenburger Straße war er mit 125 km/h bei erlaubten 50 Stundenkilometern unterwegs. Der Tatvorwurf wird dem Mann per Post zugestellt. Ihn erwarten ein Bußgeld in Höhe von mindestens 680 €, zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot.

+++ 83-jährige Frau bei Überfall verletzt +++

Am Donnerstagabend ist eine 83-Jährige in Lichtenrade beraubt worden. Die Frau befand sich befand sich gegen 21.30 Uhr auf dem Heimweg, als ein Mann an der Barnetstraße Ecke Finchleystraße von hinten an sie herantrat und an ihrer Handtasche riss. Dabei stürzte die Seniorin, hielt die Tasche aber weiter fest. Daraufhin zerrte der Räuber so stark an der Tasche, dass der Riemen riss. Dann flüchtete er mit seiner Beute. Die 83-Jährige erlitt Arm- und Beinverletzungen. Sanitäter brachten sie zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Ein Raubkommissariat ermittelt

+++ Maskierte rauben Kneipe aus +++

Unbekannte haben in der vergangenen Nacht in Gesundbrunnen eine Kneipe überfallen. Gegen 1.40 Uhr betraten zwei maskierte Männer die Gaststätte am Vinetaplatz. Während ein Täter an der Tür aufpasste, ging sein Komplize zum Tresen. Er stieß die 56 Jahre alte Mitarbeiterin zu Boden und griff sich Geld aus der Kasse. Anschließend flüchteten die Räuber in Richtung Wolliner Straße. Die Angestellte klagte über Knie- und Nackenschmerzen. Eine ärztliche Behandlung war nicht erforderlich. Die Ermittlungen übernahm ein Raubkommissariat der Polizei.

+++ Männer homophob beleidigt +++

Zwei Männer sind am Donnerstagabend in Mitte homophob beleidigt worden. Ein 36 und 49 Jahre alter Mann waren gegen 21.30 Uhr in der Wilhelmstraße unterwegs, als zwei Männer aus einem Lkw heraus die Passanten homophob beleidigten. Anschließend fuhr der Lieferwagen weg. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.

+++ Seniorin bei Unfall schwer verletzt +++

Eine Seniorin hat sich am Donnerstagnachmittag in Wilmersdorf bei einem Unfall Arm- sowie Schulterverletzungen zugezogen. Gegen 17.15 Uhr parkte ein 52 Jahre alter Jaguar-Fahrer in der Berliner Straße rückwärts ein und erfasste die 74-jährige Frau.

+++ Auto in Tiefgarage in Flammen +++

Ein Auto ist in einer Tiefgarage in Hellersdorf in Flammen aufgegangen. Wie eine Polizeisprecherin sagte, haben Anwohner am späten Donnerstagabend in der Kastanienallee zunächst Brandgeruch wahrgenommen und später Flammen an einem parkenden Wagen festgestellt. Alarmierte Feuerwehrkräfte löschten den Brand. Verletzt wurde niemand. Ein Brandkommissariat ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.

In Berlin brennen nachts immer wieder Autos oder Transporter. Zuletzt fingen Anfang der Woche drei Fahrzeuge in Berlin-Gropiusstadt Feuer.

+++ Brand in Tiefgarage +++

In einer Tiefgarage in der Kastanienallee in Hellersdorf ist am späten Donnerstagabend ein Fahrzeug in Brand geraten. Die alarmierte Feuerwehr war so schnell, dass sie verhindern konnte, dass der Pkw komplett ausbrannte. Es wurde niemand verletzt. Die Polizei geht in dem Fall von Brandstiftung aus.

+++ Auto-Crash in Tempelhof +++

An der Kreuzung Teilestraße Ecke Komturstraße in Tempelhof sind in der Nacht zu Freitag bei einem Unfall drei Menschen verletzt worden. Nach ersten Angaben stießen die Fahrzeuge im Kreuzungsbereich zusammen. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.