Moabit

Nachbarn klingeln – Mann wirft Drogenrucksack aus Fenster

Ein 33-Jähriger warf einen Drogenrucksack aus dem Fenster, als Nachbar klingelten. Die Polizei fand kiloweise Rauschgift in der Wohnung.

Ein Blaulicht (Symbolbild)

Ein Blaulicht (Symbolbild)

Foto: Werner Scholz / imago/Werner Scholz

Die offenbar nervöse Reaktion eines 33-Jährigen in Moabit hat der Polizei einen umfangreichen Drogenfund beschert.

Wie die Polizei Berlin auf Twitter mitteilte, hatten Nachbarn wegen eines lautstarken Streits an der Wohnungstür geklingelt. Allerdings machte niemand auf, zudem roch es nach Marihuana. Fast gleichzeitig sei ein Rucksack mit einem weißen Pulver aus dem Fenster geflogen. Die Polizei: „Dann ist das selbst in Berlin ungewöhnlich.“

Drogen lagen teils offen herum oder waren versteckt

Eine Streife klingelte ebenfalls an der Tür, worauf ihnen der 33-Jährige öffnete. Die Beamten fanden in der Wohnung zahlreiche Betäubungsmittel, teilweise sogar im Kilo-Bereich, darunter Pflanzen, Medikamente, Pulver, Tabletten, Trips und Pilze.

Die Drogen hätten in praktisch jedem Raum entweder offen herumgelegen oder seien versteckt gewesen – auch im Bett. Da jeder Fund gesondert in das System eingetragen werden müsse, fülle die Strafanzeige insgesamt 21 DIN-A-4-Seiten.

Die Beamten beschlagnahmten darüber hinaus Handys, Tablets, eine PTB-Waffe, Handschellenschlüssel und einen fremden Personalausweis.