Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Bahnhof Plänterwald vorübergehend geräumt

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Mittwoch, 4. September 2019 in Berlin.

Die Substanz wurde auch an Wänden verschmiert.

Die Substanz wurde auch an Wänden verschmiert.

Foto: Pudwell

+++ Bahnhof Plänterwald wegen unbekannter Substanz vorübergehend geräumt +++

Wegen des Verdachts auf eine gefährliche Substanz auf dem Bahnsteig ist der Berliner S-Bahnhof Plänterwald am Mittwochnachmittag vorübergehend geräumt worden. Wie die Bundespolizei mitteilte, fuhren Züge ohne Halt durch, während Spezialisten der Feuerwehr die Substanz untersuchten. Den Angaben zufolge war die chemische Reaktion bereits beendet, als die Einsatzkräfte eintrafen, so dass die Substanz mit Wasser entfernt werden konnte.

Genauere Angaben zur Substanz, die auf Wänden und dem Boden verschmiert worden sein soll, konnte die Polizei am Nachmittag nicht machen. Gegen 16.00 Uhr hielten die Züge wieder am Bahnhof.

+++ Erst auf Straße uriniert, dann Mann angegriffen +++

In Kreuzberg ist ein 37-Jähriger am Dienstagnachmittag ausgerastet und hat einen 18-Jährigen im Gesicht verletzt sowie zwei Polizisten leicht verletzt. Der 18-Jährige sprach den 37-Jährigen an, weil er in der Öffentlichkeit urinierte und bat ihn, eine Toilette aufzusuchen. Der Mann drohte dem Jugendlichen Schläge an. Als der 18-Jährige ins Auto stieg, schlug der Mann mit einem Schlagverstärker in der Faust mehrfach zu. Polizisten gingen dazwischen. Der Angreifer blieb aber aggressiv - er schlug um sich. Den Beamten gelang es, ihn zu Boden zu bringen. Mit weiteren Polizisten konnte dem 37-Jährigen schließlich die Handfessel angelegt werden. Neben dem Schlagverstärker fanden die Beamten auch noch ein Einhandmesser. Im Polizeigewahrsein wurde ihm aufgrund seiner Alkoholisierung und des Verdachts des zusätzlichen Betäubungsmittelkonsums Blut abgenommen. Gegen den 37-Jährigen wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstands und Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

+++ Bettdecke von Obdachlosem Angriff +++

Unbekannte haben am Mittwochmorgen die Schlafdecke eines auf einer Parkbank schlafenden Obdachlosen in Mitte angezündet. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge wurde der 35-Jährige gegen 4.45 Uhr im Volkspark am Weinbergsweg wegen des Feuers an seiner Decke aus dem Schlaf gerissen. Der Mann warf seine Schlafutensilien auf den Boden und löschte selbst das Kleinfeuer. Hierbei verletzte sich der 35-Jährige an der linken Hand, lehnte eine Behandlung durch einen Arzt zunächst jedoch ab. Die Ermittlungen wegen Körperverletzung laufen.

+++ Polizei beschlagnahmt Protz-Auto nach Rennen +++

Wegen illegalen Autorennens in Neukölln ist ein 22-Jähriger fürs erste seinen Führerschein und auch sein 450 PS starkes Auto los. Wie die Polizei mitteilte, war der Mann in der Nacht zu Mittwoch auf der Sonnenallee deutlich zu schnell unterwegs und wurde von Beamten gestoppt. Die Polizisten beschlagnahmten Fahrerlaubnis und Fahrzeug. Obwohl kein anderes Auto beteiligt war, wird wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt. Darunter fallen laut Polizei auch Beschleunigungsfahrten zwischen Ampelstopps.

In Berlin wird im Durchschnitt jeden Tag ein neues Strafverfahren wegen gefährlicher Raserei oder illegaler Autorennen eingeleitet. Seit Einführung des neuen Paragrafen 315d im Oktober 2017 wurden bis Mai 2019 rund 600 derartige Verfahren registriert, wie der Senat damals mitteilte. 200 Fälle wurden demnach angeklagt. Es gab rund 60 Verurteilungen, meist Geldstrafen, aber auch Gefängnisstrafen mit und ohne Bewährung. Rund 150 Verfahren wurden eingestellt. In rund 90 Prozent aller Fälle waren die Raser mit Mietwagen gefahren.

+++ Motorrad prallt gegen Auto +++

Auf der Oranienburger Straße in Wittenau kam es am Dienstagabend zu einem schweren Unfall zwischen einem Motorrad und einem Volkswagen. Nach ersten Informationen von vor Ort hatte der VW dem Motorradfahrer die Vorfahrt genommen, woraufhin dieser ungebremst in die Seite des Autos prallte. Der 30 Jahre alte Biker erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Sein 16-jähriger Sozius wurde schwer verletzt.

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+++ Fußgänger von Auto angefahren und schwer verletzt +++

Ein 78 Jahre alter Mann ist in Spandau von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Der Senior betrat am Dienstagabend die Fahrbahn der Seegefelder Straße, wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch sagte. Demnach konnte ein 77-jähriger Autofahrer mit seinem Wagen nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste den Fußgänger. Dieser kam mit schweren Verletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt.

+++ Wettbüro in Wedding überfallen +++

In Wedding ist am Dienstagabend ein Wettbüro überfallen worden. Der Räuber bedrohte den 25 Jahre alten Mitarbeiter des Geschäfts in der Luxemburger Straße mit einem Messer und forderte die Einnahmen, wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch sagte. Der Täter ergriff am Dienstagabend mit seiner Beute die Flucht. Am Morgen war er zunächst noch nicht gefasst.