Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Versuchter Überfall auf Postbank

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Sonnabend, 31. August 2019 in Berlin.

Ein Polizeiwagen mit Blaulicht

Ein Polizeiwagen mit Blaulicht

Foto: dpa

+++ Filiale einer Postbank überfallen +++

Unbekannte haben am Sonnabendnachmittag versucht, eine Filiale der Postbank in Britz zu überfallen. Nach erstem Erkenntnisstand drangen gegen 14 Uhr drei mit Messern bewaffnete Unbekannte in die Filiale an der Gutschmidtstraße ein und forderten Geld. Dabei wurde ein Mitarbeiter der Bankfiliale leicht verletzt. Die Räuber flüchteten anschließend ohne Beute. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Unbekannte beleidigen und bedrohen Frau mit Kopftuch +++

Zwei unbekannte Männer haben eine 19 Jahre alte Bäckereiverkäuferin in Pankow rassistisch beleidigt und ihr Schläge angedroht. Wie die Polizei am Sonnabend mitteilte, hatten die Männer am Freitagabend die Bäckerei in der Charlottenburger Straße betreten. Anschließend drohten sie der kopftuchtragenden Frau, sie nach Geschäftsschluss zu schlagen. Sie solle in das Land zurückzugehen, wo sie herkomme. Die Polizei fahndet nach den beiden Männern.

+++ Gaffer macht Unfall-Fotos von widersetzt sich Polizei +++

Nach einem Unfall in Baumschulenweg musste die Polizei am frühen Sonnabendmorgen einen Mann festnehmen, der Videos und Fotos vom Unfall und den Beteiligten gemacht hatte. Gegen 7.30 Uhr war ein Mercedes-Taxi mit zwei Insassen und das Auto einer 26-Jährigen zusammengestoßen. Mit an Bord waren die vier und sechs Jahre alten Kinder der Frau. Polizeibeamte forderten den 43 Jahre alten Gaffer auf, das Filmen der Unfallbeteiligten zu unterlassen. Der Mann wollte daraufhin flüchten und und wurde von den Beamten festgehalen. Erst mehreren Einsatzkräften gelang es, den 43-Jährigen zu Boden zu bringen und zu fesseln. Seine Kamera wurde beschlagnahmt. Er erhielt einen Platzverweis und muss sich nun wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereiches verantworten.

+++ "Heil Hitler" gerufen und mit der Faust zugeschlagen +++

Polizisten haben am frühen Sonnabendmorgen am Hanne-Sobek-Platz in Gesundbrunnen einen 35-Jährigen festgenommen. Der Mann hatte drei Männer lautstark rassistisch beleidigt und "Heil Hitler" gerufen. Anschließend soll er einen der Männer im Alter von 19 Jahren mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Deutschen Bahn bekamen den Vorfall mit und überwältigten den Pöbler. Eine Atemalkoholmessung ergab später einen Wert von über 2,2 Promille. Gegen den 35-Jährigen wird wegen des Verdachts der Körperverletzung, Beleidigung und Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.

+++ Zwei Radfahrer bei Unfällen verletzt - ein Fußgänger angefahren +++

In Mitte, Marzahn-Hellersdorf und Friedrichshain-Kreuzberg ist es am Freitag zu drei Unfällen mit Radfahrern gekommen. In Mitte wurde ein 50 Jahre alter Radfahrer, der im Kreuzungsbereich die Memhardstraße überquerte, von einem 48 Jahre alten Mercedes-Fahrer erfasst. Der Radfahrer wurde in ein Krankenhaus gebracht. Wegen der Rettungsarbeiten und Unfallaufnahme war die Memhardstraße zwischen Rosa-Luxemburg-Straße und Karl-Liebknecht-Straße bis 21.15 Uhr gesperrt.

Ein 44 Jahre alter Radfahrer hat sich gegen 23 Uhr in Marzahn schwere Kopfverletzungen zugezogen. Der Radfahrer touchierte am Kurvenausgang der Straße Alt-Friedrichsfelde mit dem Lenker ein Verkehrsschild und überschlug sich. Er wurde in eine Klinik gebracht.

Ein Fußgänger ist am Freitagnachmittag mit einem Radfahrer in Kreuzberg zusammengestoßen und verletzte sich schwer am Kopf. Der 54 Jahre alte Fußgänger lief hinter dem Mariannenplatz auf die Fahrbahn, der Rennradfahrer der in Richtung Skalitzer Straße unterwegs war, konnte nicht mehr bremsen oder ausweichen. Der Fußgänger stürzte und verletzte sich schwer. Rettungskräfte brachten ihn in eine Klinik. Der Radfahrer blieb unverletzt. Ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von ungefähr 1,0 Promille. Die weiteren Ermittlungen führt der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5.

+++ 17-Jähriger bei Raub schwer verletzt +++

Unbekannte haben in Pankow einen 15-jährigen Jungen beraubt und seinen 17 Jahre alten Begleiter schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, verließen die beiden Jugendlichen in der Nacht zu Samstag gegen 1.45 Uhr den Park am Weißen See, als sie von drei jungen Männern verfolgt wurden. Die Unbekannten forderten vom 15-Jährigen die Herausgabe seines Rucksacks. Den Angaben zufolge verweigerte der Jugendliche die Herausgabe und wurde von einem der Männer ins Gesicht geschlagen. Ein anderer Tatverdächtiger soll dem 17-Jährigen ins Gesicht getreten haben. Anschließend flüchteten die Unbekannten mit dem Rucksack, in dem sich unter anderem ein Schwerbehindertenausweis und ein Zugticket befanden. Der 15-Jährige wurde leicht verletzt, sein Begleiter kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.

+++ Container brennen - Feuer greift auf Haus über +++

In einem Wohnhaus in der Seumestraße in Friedrichshain haben in der Nacht zu Sonnabend mehrere Müllcontainer in einem Raum gebrannt. Die Flammen erfassten die Hausfassade. Der Rauch drang auch in die Wohnungen. Die Feuerwehr löschte die Flammen, woraufhin die Bewohner wenig später in ihre Wohnungen zurückkehren konnten. Diese hatten sich noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte in Sicherheit gebracht und warteten zwischenzeitlich an der Einmündung Seume- Ecke Simplonstraße. Die Ermittlungen führt ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes.

+++ Fußgänger auf Bundesstraße angefahren und tödlich verletzt +++

Ein Fußgänger ist nahe Gransee (Landkreis Oberhavel) von einem Auto erfasst und tödlich verletzt worden. Wie ein Sprecher aus dem Lagezentrum des Innenministeriums sagte, war der 48-Jährige aus bisher ungeklärten Gründen in der Nacht zu Sonnabend zu Fuß auf der Bundesstraße 96 unterwegs. Dabei wurde er von einem 60 Jahre alten Autofahrer angefahren und so schwer verletzt, dass er noch am Unfallort verstarb. Die Ermittlungen dauern an.