Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Sperrung der Wilmersdorfer Straße aufgehoben

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Freitag, 30. August 2019 in Berlin.

Polizei (Symbolbild)

Polizei (Symbolbild)

Foto: imago stock&people / imago/Eibner

+++ Wilmersdorfer Straße wegen herrenlosen Koffers kurzzeitig gesperrt +++

Ein herrenloser Trolley-Koffer hat am Freitag in der Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg einen Polizeieinsatz ausgelöst. Wie eine Polizeisprecherin sagte, sei der Koffer am Abend vor den Arcaden entdeckt worden. Die Einkaufsstraße im Westen der Hauptstadt wurde daraufhin auf dem Abschnitt gesperrt. Experten untersuchten den Koffer, der sich als harmlos erwies. Gegen 21 Uhr wurde die Sperrung wieder aufgehoben.

+++ Flughafen Schönefeld: Schüsse lösen sich aus Polizeipistole +++

Am Flughafen Schönefeld haben sich aus der Maschinenpistole eines Polizeibeamten drei Schüsse gelöst. Der Polizist wurde bei dem Vorfall am Freitagvormittag auf dem Parkplatz vor dem Flughafengebäude leicht verletzt, wie die Polizei Brandenburg mitteilte. Die Ursache für die Schussabgabe war zunächst unklar. Laut Polizei lösten sich die Schüsse bei Objektschutzmaßnahmen.

+++ Verdächtiges Gepäckstück am Flughafen Tegel - Polizeieinsatz +++

Ein verdächtiges Gepäckstück hat am Flughafen Tegel zu Einschränkungen geführt. Der Flugverkehr war wegen des Polizeieinsatzes am Freitagmittag nicht betroffen, wie Flughafensprecher Daniel Tolksdorf berichtete. Demnach sei der Gegenstand gegen 13.15 Uhr vor dem S-Bahn-Imbiss vor der Haupthalle des Terminals A entdeckt worden. Einige Zugänge zu dem Terminal und zu dem Terminal D seien gesperrt. Die Besucherterrasse geschlossen. Die Busse der Linie TXL hielten auf dem Busvorhalteplatz. Fahrgäste wurden gebeten, Geduld mitzubringen. Laut Polizei waren Kriminaltechniker im Einsatz. Gegen 15 Uhr wurde der Polizeieinsatz beendet.

+++ Unfall vor der Notaufnahme: Rettungswagenfahrer muss ins Krankenhaus +++

Vor dem Eingang zur Notaufnahme in Perleberg (Landkreis Prignitz in Brandenburg) ist es zu einem Unfall mit einem Krankenwagen mitsamt Patienten gekommen. Der Wagen habe angehalten, sei eine Böschung heruntergerutscht und dann gegen einen Metallcontainer geprallt, teilte die Polizei am Freitag mit. Der Patient, der in dem Rettungswagen transportiert wurde, sei durch den Unfall nicht verletzt worden. Der Fahrer erlitt einen Schock und wurde im Krankenhaus behandelt, die Rettungsassistentin und der Notarzt wurden leicht verletzt. Bei dem Unfall am Donnerstagabend sei ein Schaden von rund 50.000 Euro entstanden. Die Gründe waren zunächst nicht bekannt.

+++ Mann mit Flasche attackiert - Zeugen gesucht +++

Ein Unbekannter hat am Donnerstag gegen 17.10 Uhr in Marzahn-Hellersdorf einen 40-Jährigen am S-Bahnhof Mehrower Allee so schwer verletzt, dass er in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Gegen 17.10 Uhr schlug der Unbekannte dem 40-Jährigen aus bislang ungeklärter Ursache mehrfach mit der Faust ins Gesicht. Anschließend soll er ihn vom Bahnsteig aus die Treppe einer Unterführung hinabgezogen und eine Bierflasche auf seinem Kopf zerschlagen haben. Reisende, die auf den Vorfall aufmerksam wurden, informierten die Polizei. Der Angreifer flüchtete vom Bahnhof. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

Zeugen, die sachdienliche Angaben zur Tat oder der Identität des Angreifers machen können, werden gebeten, sich bei der Bundespolizei zu melden. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter der Rufnummer 030 / 2977790 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Zudem kann auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei (0800 / 6 888 000) genutzt werden.

+++ Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen - Haftbefehl erlassen +++

Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen sowie wegen des Besitzes, der Herstellung und Verbreitung von Kinder- und Jugendpornografie haben Ermittler des LKA am 28. August 2019 mehrere Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Drei der Beschlüsse vollstreckten die Polizeibeamten in Berlin, zwei in Duisburg sowie einen in Gelsenkirchen.

Vier Männer im Alter von 51, 55, 64 und 68 Jahren sind dringend verdächtig. Zwei sind in Berlin und zwei in Duisburg ansässig. Es wurden Wohn- und Geschäftsräume durchsucht. In Berlin waren zwei Wohnungen in Charlottenburg-Wilmersdorf sowie eine Geschäftsadresse in Neukölln betroffen. Es wurden sowohl in Berlin als auch in Duisburg umfangreiche Beweismittel sichergestellt. Der 55-jährige Tatverdächtige aus Berlin wurde am 29. August 2019 einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin Haftbefehl. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Mann im Kleinen Tiergarten mit Messer bedroht +++

Räuber haben am Donnerstagabend einen Mann in Moabit in Mitte verletzt. Der 29-Jährige war gegen 21.30 Uhr im Kleinen Tiergarten unterwegs. Dort wurde er von drei Männern angesprochen. Sie sollen ihm mit einem Messer bedroht und ihn aufgefordert haben, sein Geld herauszugeben. Der Mann weigerte sich, worauf ihn einer der Täter mit dem Messer am Arm verletzte. Die anderen beiden schlugen mit Fäusten und Flaschen auf ihn ein, wodurch dieser das Bewusstsein verloren haben soll. Mit dessen Handy und Portemonnaie flüchtete das Räubertrio anschließend in unbekannte Richtung. Der 29-Jährige erlitt leichte Verletzungen an einem Arm und am Kopf, lehnte eine ärztliche Behandlung jedoch ab. Die Ermittlungen führt das Raubkommissariat der Polizeidirektion 3.

+++ Motorradfahrer stürzt beim Abbiegen +++

Ein Motorradfahrer ist am Donnerstabend in Neu-Hohenschönhausen in Lichtenberg gestürzt. Als ein 63 Jahre alter Honda-Fahrer kurz vor 19 Uhr auf die Grevesmühlener Straße einbog, kam er dabei nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen parkenden VW. Der Honda-Fahrer zog sich beim Sturz schwere Verletzungen an Kopf, Rumpf und Becken zu. Das Krad rutschte gegen den geparkten Mazda. Zur Erstversorgung des Verletzten landete ein Rettungshubschrauber. Weitere alarmierte Rettungskräfte brachten ihn zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus.

+++ Erst beleidigt, dann Tretboot gerammt +++

In Rahnsdorf in Treptow-Köpenick ist Donnerstagnachmittag ein Tretboot gerammt worden. Laut Zeugenaussagen fuhren gegen 16.45 Uhr zwei 19-Jährige und ein 24-Jähriger mit einem Tretboot auf dem Großen Müggelsee. Zwei Unbekannte mit einem Jetski sollen das Boot umkreist und die Tretbootfahrer fremdenfeindlich beleidigt und danach gerammt haben. Das Trio fiel aus dem Tretboot und verletzt sich leicht. Die beiden Unbekannten flüchteten über den Großen Müggelsee. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

+++ Auf Stauende geprallt – Zwei Schwerverletzte +++

Bei einem Unfall am Donnerstagmittag hat es in Tempelhof zwei Schwerverletzte gegeben. Ein Fahrer prallte mit seinem Lkw auf ein Stauende. Der 20 Jahre alte LKW-Fahrer war gegen 12.20 Uhr auf der Autobahn BAB 10 zwischen den Anschlussstellen Alboinstraße und Tempelhofer Damm in Richtung Süden unterwegs. Ein vorausfahrender Mazdafahrer bremste ab, weil sich ein Stau bildete. Als er zum Stehen kam, prallte der Lkw-Fahrer in ihn hinein. Die Wucht war so groß, dass der Mazda in einen davorstehenden Mercedes geschoben wurde. Dieser krachte wiederum in einen Volvo. Der 58 Jahre alte Beifahrer des Lkw-Fahrers wurde durch den Aufprall schwer an Kopf und Rumpf verletzt. Ebenfalls schwere Verletzungen des Rumpfes erlitt ein 77-Jähriger. Die anderen Unfallbeteiligten blieben unverletzt.

+++ Mercedes brennt aus +++

In der Dossestraße in Friedrichshain hat ein hochwertiger Mercedes am Freitagfrüh in Flammen gestanden. Das Feuer griff auf einen davor geparkten Pkw über. Beide Fahrzeuge brannten vollständig aus. Es wurden keine Personen verletzt . Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

+++ Schwangere Radfahrerin streift Taxi-Tür und stürzt +++

Eine schwangere Radfahrerin ist bei einem Verkehrsunfall in Lichterfelde verletzt worden. Wie die Polizei am Freitagmorgen mitteilte, war die 28-Jährige am Donnerstag auf ihrem Rad in der Klingsorstraße unterwegs und fuhr an einem Taxistand vorbei. Ein Taxifahrer soll die Fahrertür geöffnet haben, die Frau versuchte auszuweichen, streifte die Tür und stürzte auf die Straße. Auf Grund ihrer Schwangerschaft brachte der Taxifahrer die Frau zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Er entfernte sich aber anschließend unerkannt.

+++ Tödlicher Alpinunfall: Junge Berlinerin verunglückt in Tirol +++

Bei einer Wandertour mit ihrem Vater ist eine Frau aus Berlin in den österreichischen Alpen in den Tod gestürzt. Wie die Polizei im Matrei am Freitag bekanntgab, waren die 28-Jährige und der Vater in Osttirol auf einer mehrtägigen Route zu verschiedenen Berghütten unterwegs.

Am Donnerstag wanderten die beiden im Gebiet von Prägraten am Großvenediger, als die Frau auf einem Pfad ausrutschte und über einen steilen und felsigen Hang rund 50 Meter in die Tiefe stürzte. Zum Unfallzeitpunkt habe es leicht geregnet, sagte eine Polizistin der Deutschen Presse-Agentur.

Der Vater alarmierte sofort die Rettungskräfte. Diese bargen die Frau mit einem Hubschrauber, doch der Notarzt konnte nur noch ihren Tod feststellen.