Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Mann mit Döner-Messer angegriffen

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr vom 24. August 2019 in Berlin.

Auf der A2 hat sich bei Wollin ein schwerer Unfall ereignet (Archivbild).

Auf der A2 hat sich bei Wollin ein schwerer Unfall ereignet (Archivbild).

Foto: Ralph Petersvia www.imago-images.de / www.imago-images.de

+++ Kleinbus rast auf der A2 unter Lkw - acht Verletzte +++

Auf der Autobahn A2 hat sich am Sonntagmorgen gegen 5.30 Uhr bei Wollin ein schwerer Unfall ereignet. Dabei fuhr ein Kleinbus offenbar ungebremst von hinten auf einen Sattelaufkieger auf. Nach ersten Erkenntnissen wurden acht Personen verletzt, einige von ihnen schwer. Einsatzkräfte mussten den Bus aufschneiden, um an die Verletzen heran zu kommen. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die Unfallursache ist noch unklar. Die A2 wurde Richtung Berlin auf zwei Spuren gesperrt.

+++ 20-Jähriger hackt mit Döner-Messer auf Mann ein +++

Aus bislang unbekannten Gründen ist es am Sonnabendnachmittag in einem Imbiss an der Ollenhauerstraße in Reinickendorf zu einer Schlägerei gekommen. Dabei soll ein 20-Jähriger einen 41-Jährigen mehrfach von hinten mit einem Dönermesser geschlagen haben. Nachdem sich der schwer verletzte Mann auf die Straße gerettet hatte, alarmierten Passanten die Polizei. Die Einsatzkräfte nahmen in dem Imbiss den Angreifer sowie einen 28-Jährigen, der ebenfalls in die Schlägerei verwickelt gewesen sein soll, fest. Der 41-Jährige kam mit schweren Schnittverletzungen am Kopf und am Handgelenk zur Behandlung in ein Krankenhaus. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

+++ Angreifer verletzt Mann mit Schere im Gesicht +++

In der vergangenen Nacht ist ein 31-Jähriger in Schöneberg verletzt worden. Ersten Ermittlungen zufolge soll es gegen 2.30 Uhr zwischen ihm und vier Männern an der Eisenacher Straße zu einem Streit gekommen sein. Ein 30-Jähriger verletzte dabei seinen Kontrahenten mit einer Schere im Gesicht, dann flüchteten die Angreifer. Alarmierte Einsatzkräfte stellten den Angreifer in der Nähe in einer Bar und brachten ihn in ein Polizeigewahrsam. Der Angegriffene wurde ambulant in einer Klinik behandelt.

+++ Mord in Moabit: Haftbefehl gegen mutmaßlichen Täter +++

Nach der Tötung eines Mannes am Kleinen Tiergarten in Moabit ist am Samstagabend Haftbefehl gegen einen 49 Jahre alten Russen wegen Mordes aus Heimtücke erlassen worden. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin mit. Das Opfer sei ein 40 Jahre alter Georgier. Lesen Sie HIER mehr zu dem Fall.

+++ Ertappte Diebe prügeln auf Ladendetektiv ein +++

Eine Frau und ein Mann sind am Samstagabend in Lichtenberg festgenommen worden, nachdem es in einem Geschäft an der Frankfurter Allee zu einer Auseinandersetzung gekommen war. Ladendetektiv hatten die Frau und ihre drei Begleiter beim Stehlen erwischt. Die 32-Jährige soll dem Ladendetektiv ins Gesicht geschlagen haben, woraufhin auch die drei Männer den 23-Jährigen angegriffen haben sollen. Im weiteren Verlauf habe einer ihrer Begleiter dem Ladendetektiv einen Blumenkübel und ein weiterer eine Glasflasche über den Kopf geschlagen. Anschließend flüchteten die vier Personen. Der Ladendetektiv wurde leicht verletzt. Alarmierte Polizisten suchten den Nahbereich ab und konnten die 32-Jährige sowie einen ihrer Begleiter (28) festnehmen und in ein Polizeigewahrsam bringen. Die Ermittlungen zu den weiteren beiden Angreifern dauern an.

+++ Unfall mit E-Scooter: Touristin verletzt sich schwer +++

Am Sonnabendnachmittag hat sich eine 28 Jahre alte Touristin schwere Verletzungen zugezogen, als sie in Mitte stürzte. Gegen 15.30 Uhr war die Frau mit einem E-Tretroller auf der Straße des 17. Juni, die wegen des Philharmoniker-Konzertes für den Fahrzeugverkehr gesperrt war, unterwegs. Als sie über eine Kabelbrücke fuhr, sei es dann zu dem Sturz gekommen, bei dem sie sich schwere innere Verletzungen zuzog. Rettungskräfte brachten sie in eine Klinik.

+++ Mann im Park von Gruppe überfallen und geschlagen +++

Eine Gruppe Männer hat in der Nacht zu Sonntag in Mitte versucht, einen 23-Jährigen auszurauben. Demnach sollen ihn die vier bis fünf jungen Männer kurz vor Mitternacht im Volkspark am Weinbergsweg mit einer Schusswaffe bedroht und Geld gefordert haben. Als er sich weigerte, sei es zu einer Schlägerei gekommen. Der Angegriffene konnte sich schließlich aus der Situation befreien und die Polizei rufen. Die Gruppe flüchtete in unbekannte Richtung. Der 23-Jährige klagte über Schmerzen im Gesicht, wollte sich jedoch zunächst nicht in medizinische Behandlung begeben

+++ Brandstifter zünden Auto in Lichtenberg an +++

Am Samstagabend hat in Fennpfuhl ein Auto gebrannt. Die Feuerwehr wurde gegen 21.50 Uhr zur Storkower Straße gerufen und konnte den in Flammen stehenden VW Touareg löschen. Menschen wurden nicht verletzt. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen wegen Brandstiftung übernommen.

+++ Mann pöbelt fremdenfeindlich und zeigt Hitlergruß +++

Am Samstagabend ist in Altglienicke ein Streit eskaliert. Gegen 18.30 Uhr fand eine Geburtstagsfeier im Innenhof eines Mehrfamilienhauses an der Ortolfstraße statt. Ein 31 Jahre alter Nachbar habe dann vom Balkon seiner Wohnung Beleidigungen in Richtung eines 38 Jahre alten Mannes gerufen, der die Feier organisierte. Im weiteren Verlauf soll er auch in dessen Richtung gespuckt haben. Anschließend habe er einen Schlagring über seine Hand gezogen und den Arm zum Hitlergruß erhoben. Der Aufforderung, sich mit ihm zu prügeln, kam der der 38-Jährige nicht nach und alarmierte die Polizei. Eine auf Beschluss der Staatsanwaltschaft durchgeführte Wohnungsdurchsuchung bei dem 31-Jährigen blieb erfolglos. Der Mieter kam zur erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Polizeigewahrsam, das er anschließend wieder verlassen konnte. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie Beleidigung ermittelt.