Feuerwehreinsatz

Sieben Autos brennen - Brandstiftung vermutet

In Reinickendorf und Lichtenberg standen in der Nacht zu Sonntag sieben Autos in Flammen. Einige Pkw brannten aus.

Brennende Fahrzeuge Rodeliusplatz Berlin Lichtenberg

Brennende Fahrzeuge Rodeliusplatz Berlin Lichtenberg

Foto: Thomas Peise

Die Feuerwehr ist in der Nacht zu Sonntag zu mehreren Einsätzen ausgerückt, um sieben brennende Autos zu löschen. In Hohenschönhausen (Lichtenberg) stand auf einem Parkplatz in der Prendener Straße am späten Sonnabendabend ein VW Golf in Flammen. Ein Zeuge alarmierte gegen 21.45 Uhr die Feuerwehr. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Ausbrennen des Fahrzeuges verhindert werden.

In der Brusebergstraße in Reinickendorf brannten zwei PKW aus. Am Rodeliusplatz in Lichtenberg fand die Feuerwehr vier brennende Pkw vor. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurden Zeugen gegen 1.25 Uhr nach dem Klirren einer Scheibe auf zwei Personen aufmerksam, die sich an einem abgestellten BMW zu schaffen machten. Der Wagen fing an zu brennen. Die Personen flüchteten in Richtung Frankfurter Allee. Kurz darauf fing auch der daneben abgestellte Smart an zu brennen. Beide Fahrzeuge brannten nahezu vollständig aus. Zwei daneben geparkte Autos, ein Mini und ein Mitsubishi, wurden durch die Flammen beschädigt.

+++ So reagiert Berlins Polizei auf die zahlreichen Autobrände

E-Roller brennt in Kreuzberg

Neben den Autobränden stand auch ein E-Roller in Kreuzberg gegen 1.15 Uhr in Flammen. Das Fahrzeug war am Kottbusser Tor neben dem Eingang zum gleichnamigen U-Bahnhof in der Adalbertstraße abgestellt. Zwei Fahrräder, die neben dem E-Roller standen, wurden durch die Flammen beschädigt.

Die Polizei ermittelt zu den Brandursachen. Die Feuerwehr geht von Brandstiftung aus. Bereits in der Nacht zum Sonnabend waren zwei Autos in Marzahn und Neukölln ausgebrannt. Drei weitere wurden durch die Brände stark beschädigt.

Berliner Polizei in Alarmbereitschaft

In Berlin kommt es immer häufiger zu Autobränden. Deswegen wurde kürzlich die Ermittlungsgruppe Nachtwache ins Leben gerufen. Fortan sollen sich fünf Beamte des Landeskriminalamtes ausschließlich um die Autobrände kümmern. Es soll untersucht werden, ob die Taten einer Person oder eine Gruppe zuzurechnen sei. Es ist unklar, ob es sich um politische Brandstifter, Autohasser oder Täter aus dem linksextremen Spektrum handle.