Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Verdächtiger Rucksack - Einsatz am Zoo

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Sonnabend, 17. August.

Ein Blaulicht auf dem Dach eines Polizeiwagens (Archivbild).

Ein Blaulicht auf dem Dach eines Polizeiwagens (Archivbild).

Foto: Friso Gentsch / dpa

+++ Verdächtiger Rucksack am Waldorf Astoria - Polizei im Einsatz +++

Wegen eines verdächtigen Rucksacks in der Nähe des Hotels Waldorf Astoria an der Hardenbergstraße in Charlottenburg ist es am Sonnabendnachmittag zu Sperrungen gekommen. Kriminaltechniker seien gegen 16 Uhr angefordert worden, wie eine Polizeisprecherin sagte. Bei der Überprüfung erwies sich das Gepäckstück als harmlos. Wegen des Polizeieinsatzes kam es am Bahnhof Zoo bis nach 18 Uhr zu Straßensperrungen und Störungen bei Linienbussen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).

+++ Jugendlicher rammt mit Leihwagen vier Autos +++

Ein Jugendlicher ist am Sonnabendfrüh mit einem Leihwagen in Friedrichshain gegen mehrere geparkte Pkw gefahren. Dabei verletzte er sich am Kopf. Aufgefallen war der Jugendliche, weil er gegen 4.20 Uhr an der Revaler Ecke Warschauer Straße mit einem VW Polo eine rote Ampel überfuhr. Als die Einsatzkräfte die Verfolgung aufnahmen, flüchtete der Jugendliche mit überhöhter Geschwindigkeit über die Marchlewskistraße in Richtung Hildegard-Jadamowitz-Straße. Dort prallte er mit dem Wagen in der Sackgasse Marchlewskistraße Ecke Karl-Marx-Allee in vier parkende Autos. Der Jugendliche flüchtete zu Fuß weiter. Der 15-Jährige wurde auf einem Hinterhof eines Hauses in der Straße der Pariser Kommune festgenommen. Er leistete Widerstand. Da der Verdacht bestand, dass der 15-Jährige berauschende Mittel zu sich genommen haben könnte, wurde eine Blutentnahme im Krankenhaus veranlasst. Seine Erziehungsberechtigten wurden informiert.

+++ Raser ohne Führerschein, versucht Identität zu verschleiern +++

Eine Zivilstreife der Autobahnpolizei hat in der Nacht zu Sonnabend einen Raser gestoppt. Bei einer Geschwindigkeitsmessung gegen 3.15 Uhr wurde ein 32 Jahre alter Mercedes-Fahrer auf der BAB 100 in südlicher Fahrtrichtung auf Höhe der Rudolf-Wissell-Brücke mit einer Geschwindigkeit von 166 km/h, bei erlaubten 80 km/h, gemessen. Bei einer Überprüfung ergab eine freiwillig durchgeführte Atemalkoholkontrolle einen Wert von 0,98 Promille. Die Ermittlungen ergaben, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Unter Angabe eines falschen Namens, versuchte er, seine Identität zu verschleiern. Neben dem Geschwindigkeitsverstoß erwarten den Fahrzeugführer Anzeigen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis und falscher Namensangabe.

+++ Schwerverletzte nach Vollbremsung eines BVG-Busses – Zeugen gesucht +++

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Am Freitagvormittag fuhr ein BVG-Bus der Linie M27 auf der Pankstraße in Richtung Badstraße. Ein schwarzes Auto kam gegen elf Uhr an der Kreuzung Böttgerstraße plötzlich rückwärts auf die Pankstraße gefahren. Nur durch eine Gefahrenbremsung konnte der Busfahrer einen Zusammenstoß mit dem Autofahrer verhindern. Durch die Vollbremsung stürzte eine 67-jährige Frau, die als Fahrgast in dem Bus war, und zog sich lebensgefährliche Kopfverletzungen zu. Sie wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des schwarzen Autos entfernte sich vom Unfallort, bevor seine Personalien aufgenommen werden konnten.

Fragen der Polizei:

  • • Wer hat den Unfall beobachtet und kann Angaben zu dem schwarzen Fahrzeug bzw. Fahrzeugführer machen?
  • • Wer kann weitere sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise nimmt der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 3 unter der Rufnummer (030) 4664-372800 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

+++ Auf Lok geklettert: Mann erleidet Stromschlag +++

Ein Mann ist in der Nacht zu Sonnabend am Bahnhof Ludwigsfelde im Landkreis Teltow-Fläming auf eine Lok eines Regionalexpresses geklettert. Dabei kam es zu einem Stromüberschlag. Der Mann stürzte brennend von der Lok auf die Gleise. Anwohner hörten den Knall und kamen dem Mann zu Hilfe. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Unfallkrankenhaus nach Marzahn geflogen. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen übernommen.

+++ Mann will einparken und wird mit Schusswaffe bedroht +++

Zu einem großen Polizeieinsatz ist es am Freitagmittag in Biesdorf in Marzahn-Hellersdorf gekommen. Als ein 56-Jähriger kurz vor 12.30 Uhr mit dem Auto vor einem Wohnhaus parken wollte, brüllte ein Mann aus einem geöffneten Fensters eines Wohnhauses, dass er dort nicht halten soll. Der Mann soll eine Langwaffe in der Hand gehalten haben. Die Polizisten ermittelten, dass der Mann ein Sportschütze sein soll und Inhaber von Waffenbesitzkarten sei. In der Nähe der Wohnung soll er eine Zweitwohnung haben. Nach dem Einholen von richterlichen Durchsuchungsbeschlüssen wurden beide Wohnungen mit Unterstützung durch Einsatzkräfte eines Spezialeinsatzkommandos durchsucht. Die Einsatzkräfte nahmen den 65-Jährigen in seiner Wohnung fest und brachten ihn in ein Polizeigewahrsam. Außerdem beschlagnahmten sie eine Langwaffe, eine Handfeuerwaffe und diverse Munition. Bei einer freiwilligen Atemalkoholmessung wurde ein Wert von etwa 1,8 Promille festgestellt. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung und einer Blutentnahme wurde der Tatverdächtige entlassen.

+++ Mann fremdenfeindlich beleidigt und von Hund gebissen +++

Ein Mann ist am Freitagabend in Alt-Hohenschönhausen in Lichtenberg von einem Bullterrier angefallen worden. Ein 35-Jähriger war mit seiner 30 Jahre alten Frau und seinem Kind unterwegs. Gegen 20.20 Uhr kam der Familien in der Anna-Ebermann-Straße ein 33-Jähriger mit seinem Hund entgegen. Als sich das Kind dem Hund näherte, soll der 33-Jährige die Familie erst fremdenfeindlich beleidigt und den Vater aufgefordert haben, sein Kind von dem Hund wegzunehmen. Der Vater zog das Kind weg und soll sich vor den Hundebesitzer gestellt haben. Dieser forderte den Hund auf, den Vater anzugreifen. Der Bullterrier soll den Mann in den Bauch gebissen haben. Im weiteren Verlauf soll der Hundehalter den 35-Jährigen gegen den Oberkörper getreten und ihm einen Faustschlag gegen die Stirn versetzt haben. Der 35-Jährige wurde leicht verletzt. Der Hundebesitzer wurde zum Zwecke polizeilicher Maßnahmen in ein Polizeigewahrsam gebracht und im Anschluss wieder entlassen.

+++ Auto mit Druckgaswaffe beschossen +++

Ein Fahrer eines VW-Campingwagens ist am Freitagabend gegen 18.30 Uhr auf dem Saatwinkler Damm in Charlottenburg-Nord gefahren, als eine Stahlkugel die hintere Fensterscheibe durchschlug. Ein elfjähriges Kind, das neben der Fensterscheibe saß, blieb unverletzt. Der 50 Jahre alte Autofahrer fuhr zum Tatort zurück und alarmierte die Polizei. Der Autofahrer sah in einer Unterböschung zwischen Hohenzollernkanal und Saatwinkler Damm drei Personen. Als die Polizisten eintrafen, konnten sie beobachten, wie eine 27-Jährige ungezielt mit einer Waffe zwei Schüsse in Richtung Saatwinkler Damm abgab. Die Druckgaswaffe, welche mit Stahlkugeln geladen war, sowie eine Packung mit ca. 1000 weiteren Stahlkugeln, wurden beschlagnahmt. Die 27-Jährige, sowie ein 33 Jahre alter und 17 Jahre alter Mann wurden zur erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Polizeigewahrsam gebracht und im Anschluss an die Maßnahmen entlassen. Es wird nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Verstoß gegen das Waffengesetz ermittelt.

+++ Mann in Neukölln von hinten niedergestochen +++

Einem Mann ist in Neukölln mit einem Messer in den Rücken gestochen worden. Der Vorfall habe sich am Freitagabend gegen 22.45 Uhr in der Fuldastraße Höhe Karl-Marx-Straße in der Nähe des Rathauses ereignet. In einer Lokalität kam es zu Streitigkeiten zwischen mehreren Personengruppen. Die Personen sollen mit Fäusten geschlagen haben. Es sollen auch Steine und Flaschen geflogen sein.

Wie ein Polizeisprecher mitteilte, soll ein Mann einem zweiten von hinten ein Messer in den Rücken gerammt haben. Warum, war dem Sprecher zufolge zunächst nicht bekannt. Der Verletzte sei in ein Krankenhaus gebracht worden. Ob der Mann in Lebensgefahr schwebt, war ebenfalls zunächst unklar.

Polizei mit Großaufgebot im Einsatz

Nach dem Eintreffen der Polizei soll die Lage am Einsatzort immer unübersichtlicher geworden sein. Es bildeten sich weitere Gruppen. Der Streit verlagerte sich vor das Lokal. Polizisten sollen Personen hinterhergerannt sein, die offenbar mit Pistolen bewaffnet gewesen sein sollen.

Ein Großaufgebot der Polizei verstärkte die Kollegen vor Ort. Mitglieder eines bekannten Clans sollen überprüft worden sein - sowieso ein Autofahrer. Eine Person soll festgenommen worden sein.

Außerdem soll die Polizei einen Kleintransporter sichergestellt haben. Mehrere Clan-Mitglieder sollen mit dem Kleintransporter zur Karl-Marx-Straße gekommen sein. Als Polizisten nach dem Fahrer suchten, fanden sie keinen. Die Personen sollen behauptet haben, dass sie keinen Schlüssel für den Kleintransporter haben. Als Beamte in den Wagen schauten, sollen sie u.a. Schlaghölzer gesehen haben.

+++ Betrunkener läuft gegen Bus +++

An der Kreuzung Alexanderstraße Ecke Holzmarktstraße in Mitte ist am Freitagabend ein betrunkener Mann gegen einen abbiegenden Bus gelaufen. Daraufhin stürzte er zu Boden. Dabei erlitt er schwere Verletzungen und kam in ein Krankenhaus.

+++ Pkw in Neukölln in Flammen +++

In der Framstrasse in Neukölln hat in der Nacht zu Sonnabend gegen drei Uhr ein Pkw gebrannt. Die Flammen griffen auf ein davor geparktes Fahrzeug über. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Nach Morgenpost-Informationen wurden keine Personen verletzt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Auch in Marzahn-Hellersdorf in der Boxberger Straße hat ein Auto gebrannt. Gegen 1.45 Uhr bemerkte ein Zeuge auf einem Firmenparkplatz Feuer an einem Audi und einem BMW und alarmierte die Feuerwehr. Der Audi brannte vollständig aus und der BMW wurde im Innenraum stark beschädigt. Ein weiteres in der Nähe abgestelltes Fahrzeug, ein Nissan, wurde durch die Hitzeentwicklung ebenfalls beschädigt.

+++ Brand in Neukölln: Zwei Verletzte +++

Gegen 3.20 Uhr ist in einer Wohnung in der Bürgerstraße in Neukölln ein Geschirrspüler in Brand geraten. Zwei Personen wurden dabei verletzt. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen.