Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Mit Waffe gedroht - SEK nimmt Mann fest

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Freitag, 16. August.

Mitglieder eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) stürmten am Freitagnachmittag in Berlin-Biesdorf eine Wohnung, nachdem ein Mann mit einer Langwaffe einen Autofahrer bedroht hatte.

Mitglieder eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) stürmten am Freitagnachmittag in Berlin-Biesdorf eine Wohnung, nachdem ein Mann mit einer Langwaffe einen Autofahrer bedroht hatte.

Foto: Morris Pudwell

+++ Mann droht mit Langwaffe - SEK stürmt Wohnung +++

Ein Mann hat am Freitagnachmittag an der Oberfeldstraße in Berlin-Biesdorf von einem Balkon aus einen Autofahrer mit einer Langwaffe bedroht. Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) stürmte die Wohnung des Mannes und überwältigte ihn, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Mann sei legal im Besitz der Waffe gewesen. Nun ermittelt die Polizei zu den Hintergründen.

+++ 14 000 Euro in Socken versteckt - Verdacht auf Trickbetrug +++

Am Berliner Flughafen Tegel ist eine Frau festgenommen worden, die 14.000 Euro in ihren Socken im Koffer versteckt hatte. Die 45 Jahre alte Frau, die auf dem Weg in die Türkei war, wurde am Donnerstag nach dem Einchecken von Beamten des Zolls und der Bundespolizei kontrolliert. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, gab sie an, 8500 Euro bei sich zu haben. Tatsächlich waren aber neben dem Geld in den Socken auch noch 15.000 Euro in ihrer Handtasche. Bei der Ausreise aus der EU muss man Bargeld ab 10.000 Euro anmelden. Am Flughafen war die Aktion aber nicht vorbei. Die Ermittler durchsuchten die Wohnung der 22-jährigen Tochter der Frau in der Köpenicker Straße in Kreuzberg. Die Tochter soll laut Polizei spontan gesagt haben, dass das Geld aus Trickbetrügereien mit Anrufen von falschen Polizisten stamme. In der Wohnung sei weiteres Geld und Schmuck sichergestellt worden. Mutter und Tochter seien der zuständigen Ermittlungsgruppe „Hermelin“ beim Landeskriminalamt übergeben worden, hieß es weiter.

+++ Brand in Kleingartenanlage +++

Gegen 21.45 Uhr kam es in einer Kleingartenanlage an der Ullsteinstraße in Tempelhof zu einem Brand. Die Feuerwehr rückte mit mehreren Einsatzfahrzeugen aus. Sie konnte das Feuer rasch löschen. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung.

+++ Beifahrer schwer verletzt zurückgelassen +++

Bei der Kollision mit einem Ampelmast wurde der Beifahrer in einem Renault in der Nacht zu Freitag in Marienfelde schwer verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen befuhr kurz vor 2.45 Uhr ein Renault-Fahrer die Hildburghauser Straße und wurde von einem Streifenwagen des Abschnitts 47 durch Lichtzeichen aufgefordert, anzuhalten. Der Fahrer des Twingo missachtete die Haltezeichen und flüchtete. An der Kreuzung Nahmitzer Damm und Marienfelder Allee verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte gegen einen Ampelmast.

Ein 19-jähriger Radfahrer, der neben dem Mast stand, erlitt einen Schock, wurde körperlich aber nicht verletzt. Der Autofahrer flüchtete nun zu Fuß und ließ einen schwer verletzten 22-Jährigen im Wagen zurück, der mit Verletzungen an Kopf, Hals und Rumpf zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Während der Anzeigenaufnahme durch die Polizisten kehrte der mutmaßliche Fahrer, ein 23-Jähriger, alkoholisiert zum Unfallort zurück und gab an, der Fahrer gewesen zu sein, ohne jedoch eine gültige Fahrerlaubnis zu haben. Er wurde zwecks Blutentnahme einer Gefangenensammelstelle zugeführt und anschließend von dort entlassen. Der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 4 übernahm die weitere Bearbeitung des Unfalls.

+++ E-Scooter in Brand +++

In der Nacht zu Freitag brannte ein E-Scooter in Lichtenberg. Ein Passant bemerkte gegen Mitternacht den brennenden Elektrotretroller an der Landsberger Allee und rief die Feuerwehr. Personen wurden nicht verletzt. Die Brandursache ist derzeit noch unbekannt. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt übernimmt die Ermittlungen.

+++ Männer überfallen Tankstelle +++

Zwei Männer haben in der Nacht zu Freitag eine Tankstelle in Britz mit einer Schusswaffe überfallen. Ersten Erkenntnissen zufolge betraten zwei Männer gegen 0.30 Uhr den Verkaufsraum der Tankstelle im Britzer Damm und forderten den 30 Jahre alten Angestellten unter Vorhalten einer Schusswaffe zur Herausgabe von Geld auf. Nachdem der Angestellte der Forderung nachkam, flüchteten die Täter unerkannt mit der Beute. Der 30-Jährige wurde nicht verletzt. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 übernimmt die Ermittlungen.

+++ Fahrkartenkontrolleur hält Frau fest, wird beleidigt und gebissen +++

Am Donnerstagnachmittag wurde ein Fahrkartenkontrolleur in Wedding beim Kontrollieren eines Fahrgastes der U-Bahn Linie 9 beleidigt und gebissen. Der 36-Jährige soll die 41-jährige Frau am U-Bahnhof Amrumer Straße mehrfach aufgefordert haben, ihren Fahrschein vorzuzeigen. Die 41-Jährige soll dieser Aufforderung nicht nachgekommen sein und die Bahn verlassen haben. Daraufhin soll der Kontrolleur der Frau hinterhergegangen und sie am Arm ergriffen haben, um sie an der Flucht zu hindern. Die 41-Jährige soll den Mann sodann rassistisch beleidigt und ihm in den Finger gebissen haben. Durch den Biss wurde der 36-Jährige leicht verletzt.

+++ Kleintransporter angezündet +++

Am frühen Freitagmorgen brannte ein Transporter in Fennpfuhl. Ein Passant bemerkte gegen 4 Uhr Flammen unter dem an der Vulkanstraße geparkten Transporter einer Immobilienfirma. Die eintreffenden Beamten löschten die Flammen, die bereits auf den VW übergriffen, mit einem Feuerlöscher. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt prüft nun, ob eine politische Tatmotivation vorliegt.