Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Radfahrer bei Unfall mit Lkw schwer verletzt

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Mittwoch, 14. August.

Am Salzufer in Charlottenburg ereignete sich am Mittwochabend ein schwerer Unfall, bei dem ein Radfahrer schwer verletzt wurde.

Am Salzufer in Charlottenburg ereignete sich am Mittwochabend ein schwerer Unfall, bei dem ein Radfahrer schwer verletzt wurde.

Foto: Thomas Peise

+++ Radfahrer bei Unfall mit Betonmischer schwer verletzt +++

Ein Radfahrer ist bei einem Unfall mit einem Betonmischer schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich am Mittwochabend am Salzufer in Charlottenburg. Vor Ort hieß es, vermutlich handele es sich um einen Abbiegeunfall. Die Polizei ermittelt nun zum Unfallhergang.

+++ Mann bei Festnahme in Kreuzberg verletzt +++

Polizeibeamte haben am Mittwochabend an der Wrangel- Ecke Falckensteinstraße in Kreuzberg einen Mann festgenommen. Der Festgenommene leistete heftigen Widerstand, so dass weitere Beamte hinzugerufen werden mussten. Der Mann wurde bei der Festnahme verletzt und kam in ein Krankenhaus. Die Ursache der Festnahme war zunächst nicht bekannt.

+++ Fußgängerinnen von Taxi erfasst und schwer verletzt +++

Zwei Fußgängerinnen, die sich auf dem Gehweg vor einem Hotel in Moabit befanden, sind am Mittwochvormittag von einem Taxi erfasst und schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, kam die 55 Jahre alte Taxifahrerin gegen 10.15 Uhr auf der Ilse-Schaeffer-Straße von der Fahrbahn ab. Die 55-Jährige fuhr in Höhe einer Hotellieferantenzufahrt auf den Gehweg und erfasste die beiden Fußgängerinnen im Alter von 56 und 65 Jahren. Beide schleuderten auf die Motorhaube des Toyota und stürzten auf den Gehweg. Die 56-Jährige wurde bei dem Unfall zwischen der Hauswand des Gebäudes und gestapelten Holzpaletten eingeklemmt. Die Frauen mussten schwer verletzt in Krankenhäuser aufgenommen werden. Auch die Taxifahrerin erlitt Verletzungen und kam zur Beobachtung in ein Krankenhaus. Bei ihr wurde eine Blutentnahme angeordnet und das Auto zur Erstellung eines Gutachtens sichergestellt. Die Polizei ermittelt zum genauen Unfallhergang.

+++ Kassiererin beraubt – Jugendlicher festgenommen +++

In Haselhorst ist am Mittwochmorgen ein 17-Jähriger festgenommen worden. Der Jugendliche soll, eine Kassiererin in einem Supermarkt in der Straße Am Juliusturm überfallen haben. Die 51 Jahre alte Angestellte sagte aus, dass ein maskierter junger Mann gegen 7.35 Uhr sie mit einem Messer bedrohte. Der Maskierte soll die Herausgabe von Geld, verpackt in einer Einkauftüte, verlangt haben. Mit der Beute floh der Angreifer in Richtung Zitadellenweg. Ein 39 Jahre alter Kollege verfolgte ihn und sah, wie der junge Mann sich nahe einer Grünanlage seine Oberbekleidung wechselte und zum Teil die Maskierung entfernte. Einsatzkräfte nahmen den 17-Jährigen später im Zitadellenweg fest und stellten bei ihm das Tatmesser und die Beute sicher. Der Festgenommene wurde dem Fachkommissariat der Direktion 2 übergeben. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Diebe flüchten vor Polizei - ein Toter +++

Zwei Männer, die auf einer Baustelle am Flughafen Schönefeld Baumaschinen gestohlen haben, sind in der Nacht zu Mittwoch auf der Flucht vor der Polizei verunglückt. Eine Zivilstreife der Brandenburger Polizei war zunächst auf den Diebstahl auf der Baustelle aufmerksam geworden. Als die Täter mit einem Kleintransporter flüchten wollten, verfolgten die Beamten den Wagen und versuchten, ihn zu stoppen. Der Fahrer raste allerdings zunächst davon. Auf der L400 verlor er allerdings nahe Waltersdorf die Kontrolle über das Fahrzeug und raste gegen einen Straßenbaum.

Dann überschlug sich der Wagen und blieb auf der Seite liegen. Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen und kam mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus. Er war zunächst im Wrack eingeklemmt. Der Beifahrer wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und starb noch an der Unfallstelle.

+++ Mercedes stößt mit Feuerwehr-Fahrzeug zusammen +++

An der Kreuzung Barnetstraße Ecke Lichtenrader Damm in Lichtenrade, ist ein Mercedes mit einem Feuerwehr-Löschfahrzeug zusammengestoßen, das auf Einsatzfahrt war. Der Fahrer wurde vor Ort vom Rettungsdienst betreut und musste nicht ins Krankenhaus. Es entstand erheblicher Sachschaden an dem Auto. Der Wagen der Feuerwehr wurde kaum beschädigt, auch von der Besatzung wurde niemand verletzt.

+++ Männer stehlen Mann Handy an Imbiss und greifen ihn an +++

Am S-Bahnhof Neukölln wurde ein Mann Opfer eines Übergriffs. Als er gerade an einem Imbiss eine Bestellung aufgab, merkte er, wie ihm jemand sein Handy aus seiner Gürteltasche entwendete. Der Mann versuchte, die Täter zu stellen, die ihn daraufhin angriffen. Es kam zu einer heftigen Rangelei. Die Männer griffen ihn nach ersten Informationen von vor Ort mit einem Stein und einer abgebrochenen Glasflasche an. Auch ein Messer soll gezückt worden sein. Als der Mann seinen Hund auf die Männer losließ, flüchteten mindestens zwei der Angreifer. Ein dritter, deutlich aggressiver, blieb und ging weiter auf den Mann los. Als herbeigerufene Polizisten eintrafen, leistete er massive Gegenwehr. Die Beamten mussten Pfefferspray einsetzen. Dabei wurde ein Polizist im Gesicht verletzt. Der Festgenommene wurde anschließend mit einem Streifenwagen zu einem Gefangenentransporter gebracht. Dann wurde er zur Gefangenensammelstelle nach Tempelhof gefahren.

Das Smartphone des bestohlenen Mannes fand ein Radfahrer in der Nähe auf der Fahrbahn der Saalestraße. Es war vollkommen zerstört. Das Opfer erlitt Verletzungen an den Armen und Händen sowie Schürfwunden an Knien und Beinen. Den genauen Tathergang ermittelt die Kriminalpolizei. Wo der Hund des Mannes blieb, war zunächst unklar.

+++ Prügelei nach Spuck-Attacke auf Kinder +++

Weil er drei Kinder angepöbelt und bespuckt haben soll, geriet ein 40-Jähriger in Hellersdorf in eine Prügelei mit zwei anderen Männern. Zudem soll er nach Zeugenaussagen versucht haben, ein Fahrrad nach den drei und sieben Jahre alten Kindern zu werfen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Alle drei Männer erlitten leichte Verletzungen, ein 20-Jähriger kam mit Verletzungen an Arm, Bein und Kopf ins Krankenhaus, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der 40-Jährige bestritt, die Kinder am Dienstag am Feldberger Ring angegangen zu haben.

+++ Jüdischer Mann in Berlin attackiert +++

Ein jüdischer Mann soll in Charlottenburg von zwei Unbekannten attackiert worden sein. Die Polizei geht von einem antisemitischen Hintergrund aus, wie ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch sagte. Der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz ermittele wegen Hasskriminalität. Der 55-Jährige sagte aus, er sei wegen seiner Kleidung als Jude erkennbar gewesen und am Dienstag von hinten zu Boden gestoßen worden. Anschließend seien die Angreifer geflüchtet. Wegen Schmerzen am Kopf und in den Beinen alarmierte der 55-Jährige schließlich von zu Hause aus den Rettungsdienst.

Ende Juli war in Berlin der Rabbiner der Jüdischen Gemeinde, Yehuda Teichtal, Opfer einer antisemitischen Attacke geworden. Zwei Männer beschimpften und bespuckten Teichtal, der in Begleitung eines seiner Kinder war und zuvor einen Gottesdienst im Bezirk Wilmersdorf geleitet hatte. Hunderte nahmen später an einem Solidaritätsgebet teil, darunter auch Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) und dessen Lebensgefährtin Natalia Wörner.