Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Unbekannter überfällt 80-Jährige

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Freitag, 9. August.

In Charlottenburg-Nord ist am Freitagmorgen eine 80-Jährige überfallen worden (Archivbild).

In Charlottenburg-Nord ist am Freitagmorgen eine 80-Jährige überfallen worden (Archivbild).

Foto: 54° / Felix Koenig / imago/Agentur 54 Grad

+++ Unbekannter überfällt 80-Jährige +++

Eine 80-Jährige ist am Freitagvormittag in Charlottenburg-Nord überfallen worden. Wie die Polizei mitteilte, befand sich die Frau gegen 10 Uhr auf einem Verbindungsweg zwischen der Straße Heckerdamm und einer Kleingartenanlage. Dort unterhielt sie sich mit einer Bekannten, als plötzlich ein Unbekannter auf die Seniorin zukam, sie zu Boden stieß und gleichzeitig an ihrer goldfarbenen Halskette zog. Durch das Festhalten der Halskette riss diese auseinander, der Unbekannte flüchtete mit einem Teil der Kette. Die Seniorin wurde von Rettungskräften mit Schürfwunden an Hals und Händen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen führt ein Raubkommissariat.

+++ 13-Jährige bei Unfall in Heiligensee verletzt +++

Bei einem Verkehrsunfall in Heiligensee ist am Freitagvormittag ein 13 Jahre altes Mädchen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, lief die 13-Jährige gegen 10.55 Uhr, offenbar ohne auf den Verkehr zu achten, auf die Fahrbahn der Ruppiner Chaussee. Dabei wurde sie von einem Auto erfasst. Der 82-jährige Fahrer des Mercedes war in Fahrtrichtung Schulzendorfer Straße unterwegs. Rettungskräfte brachten das Mädchen mit einer Kopfverletzung zur stationären Behandlung in eine Klinik. Der Autofahrer sowie die Beifahrerin blieben unverletzt.

+++ Feuer in drei Wohnungen ausgebrochen - ein Toter +++

Bei einem Wohnhausbrand in Oberschöneweide ist am Freitagmorgen ein 55 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Er sei noch vor Ort gestorben, teilte ein Sprecher der Feuerwehr mit. Er soll starke Verbrennungen erlitten haben. Ein weiterer Mensch sei wegen des Verdachts auf eine Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Einsatzkräfte waren zunächst wegen Brandgeruchs in dem Mehrfamilienhaus an der Triniusstraße gerufen worden. Bei Löscharbeiten fanden sie in der dritten Etage einen nicht ansprechbaren Menschen. Trotz Wiederbelebungsversuchen starb er. Bei dem Einsatz waren rund 40 Einsatzkräfte vor Ort. Die Feuerwehr kontrollierte auch die Zwischendecken, da vermutet wurde, dass der Brand sich bis in den Dachstuhl ausgebreitet haben könnte. Gegen 6 Uhr waren noch 25 Kräfte am Aufräumen. Die Brandursache war zunächst unklar. Die Kriminalpolizei war ebenfalls vor Ort und ermittelt.

In einer Wohnung eines Hauses an der Alten Jakobstraße in Kreuzberg brach am späten Donnerstagabend ein Feuer aus. Die Mieterin der Wohnung konnte sich selber in Sicherheit bringen. Auch die anderen Bewohner des Hauses hatten ihre Wohnungen verlassen. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen, verletzt wurde niemand. Die Brandursache wird ermittelt, es heißt, dass eine Waschmaschine in Brand geraten sein soll.

An der Spandauer Straße in Mitte brannte es am Abend in der 17. Etage eines Hochhauses. Die Feuerwehr konnte zügig löschen. Zwei Personen wurden von Rettungssanitätern vor Ort betreut.

+++ Stadtvilla in Hohenschönhausen in Vollbrand +++

Einsatz für die Berliner Feuerwehr in Hohenschönhausen: An der Helga-Haase-Straße stand am Freitagnachmittag eine Stadtvilla in Vollbrand. Zunächst hatte das Dach in Flammen gestanden, dann kam es zu einer Durchzündung und der Brand griff auf das gesamte Haus über. Die Feuerwehr rückte mit zwei Staffeln an. Ob es Verletzte gibt, war am Nachmittag zunächst unklar.

+++ Zoll beschlagnahmt 90.000 Zigaretten +++

Bei einer Routinekontrolle in Hohenschönhausen hat das Berliner Zollamt 90,000 unversteuerte Zigaretten und die originalen Kennzeichen des Wagens sowie gefälschte polnische entdeckt. Wie der Zoll am Freitag mitteilte, ergriff der Fahrer des Wagens am Donnerstagabend zunächst die Flucht, als Beamte in der Marzahner Straße an sein Fahrzeug herantraten. Das Auto wurde wenig später auf einem nahen Bahngelände verlassen und verschlossen gefunden. Der hinterzogene Steuerbetrag liegt bei etwa 17.000 Euro.

+++ Mann nach Lokaleinbruch festgenommen +++

In der Nacht zu Freitag haben Einsatzkräfte einen 23 Jahre alten Mann festgenommen, der zuvor mit zwei Komplizen in ein Lokal in Grünau eingebrochen war. Gegen 3.20 Uhr beobachtete ein Anwohner das Trio dabei, wie sie sich gewaltsam Zugang in ein Lokal in der Regattastraße verschafften. Als herbeigerufene Einsatzkräfte eintrafen, flüchteten zwei Männer. Den dritten konnten Beamten nach kurzer Flucht in einem nahegelegenen Park festnehmen. Der 23-Jährige kam zur erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Polizeigewahrsam und wurde anschließend der Kriminalpolizei der Direktion 6 übergeben.

+++ Motorradfahrer rast über A100 - Drastische Strafen drohen +++

Am Donnerstagabend haben Zivilkräfte des Verkehrsdienstes einen Motorradfahrer gestoppt, der zuvor über die Stadtautobahn A100 gerast war. Gegen 21.30 Uhr überholte der Mann die Streife in Höhe des Hohenzollerndamms mit augenscheinlich überhöhter Geschwindigkeit. Anschließend wechselte er die Spuren, um trotz der hohen Verkehrsdichte sein Tempo halten zu können. Zeitweise fuhr er mit Tempo 100 bis zu 15 Meter dicht an Vorausfahrende heran. Im weiteren Verlauf führte die Fahrt in Richtung Süden. An der Anschlussstelle Johannisthaler Chaussee überholte er rechts einen Kleintransporter und wechselte anschließend wieder den Fahrstreifen, so dass es fast zu einem Zusammenstoß kam. Als er die Autobahn in Richtung Adlershof verließ, gelang es den Polizisten, den Motorradfahrer am Ernst-Ruska-Ufer Ecke Hermann-Dorner-Allee zu stoppen. Die zuvor durchgeführte Messung ergab einen Höchstwert von 180 Stundenkilometern bei erlaubten 80 Km/h. Auf den 40-Jährigen kommen nun ein Strafverfahren wegen eines verbotenen Rennens sowie ein Bußgeld in Höhe von mindestens 680 Euro, zwei Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot zu. Auf seinen Führerschein und sein Motorrad muss der Fahrer nun erstmal verzichten.

+++ Brandstifter zünden erneut Autos an +++

An der Eisenacher Straße in Marzahn hat in der Nacht zu Freitag ein Kleintransporter gebrannt. Die Plane stand in Flammen. Nur durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte verhindert werden, dass auch die Fahrerkabine in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

In Neukölln haben Anwohner gegen 19 Uhr Feuerwehr und Polizei gerufen, weil ein Auto an der Dieselstraße brannte. Die Feuerwehr konnte den Wagen schnell löschen und das Übergreifen der Flammen auf andere Fahrzeuge und einem Baum verhindern. Die Kriminalpolizei ermittelt nun die genauen Umstände. Derzeit wird von Brandstiftung ausgegangen.

+++ Radfahrerin prallt bei Unfall gegen Windschutzscheibe +++

Am Donnerstagnachmittag hat sich eine Radfahrerin bei einem Unfall in Oberschöneweide schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen soll die 20-Jährige gegen 16.15 Uhr mit ihrem Fahrrad auf der Wilhelminenhofstraße gefahren sein. Als ein 61 Jahre alter Autofahrer die Radfahrerin überholen wollte, sei diese plötzlich nach links gefahren, um in die Mathildenstraße abzubiegen. Die 20-Jährige prallte mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe des Nissan und stürzte. Sie zog sich Verletzungen am Kopf, an den Beinen, an den Armen und am Rumpf zu und kam in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt.

+++ Bahnstrecke Hamburg-Berlin wieder frei +++

Die Bahnstrecken von Hamburg nach Berlin und Schwerin nach Rostock sind nach einer Sperrung am späten Donnerstagabend wieder freigegeben worden. Das teilte die Deutsche Bahn mit. Grund für die Sperrung war ein Notarzteinsatz in Hamburg-Bergedorf. Züge des Fernverkehrs wurden umgeleitet. Während der Komplettsperrung waren die Halte in Büchen, Ludwigslust und Wittenberge entfallen - die umgeleiteten Züge verspäteten sich nach Angaben der Deutschen Bahn um etwa 45 bis 60 Minuten.

+++ Zwei Verletzte bei Messerstecherei +++

In der vergangenen Nacht sind zwei Männer bei einer Auseinandersetzung in Friedrichshain mit einem Messer verletzt worden. Zeugenaussagen zufolge sollen die beiden 20 und 22 Jahre alten Männer gegen 3.45 Uhr an der Warschauer Straße mit drei bisher Unbekannten in Streit geraten sein. Ein Zeuge rief daraufhin die Polizei. Die drei Unbekannten flüchteten, der 20-Jährige wurde mit mehreren Stichen im Rücken in ein Krankenhaus gebracht. Die Stichverletzung am Arm seines Begleiters wurde ambulant behandelt. Die Ermittlungen zum Tathergang und zu den weiteren Beteiligten dauern an.

+++ Wettbüro ausgeraubt - Täter entkommen mit Bargeld +++

Bei einem Raubüberfall auf ein Wettbüro in Zehlendorf ist ein 37 Jahre alter Angestellter mit einem Messer bedroht worden. Er blieb unverletzt, wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte. Zwei Männer hätten am späten Donnerstagabend das Wettbüro an der Berliner Straße betreten. Dann bedrohten sie den Angestellten und forderten Geld. Zur Höhe der Beute machte die Polizei keine Angaben. Die Verdächtigen seien geflüchtet.