Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Lkw mit Bauschutt umgestürzt

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Montag, 22. Juli.

Ein Notarztwagen der Feuerwehr (Symbolbild).

Ein Notarztwagen der Feuerwehr (Symbolbild).

Foto: Wolfram Steinberg/dpa / picture alliance/Wolfram Steinberg

+++ Lkw mit Bauschutt umgestürzt +++

Ein Lkw ist am frühen Nachmittag bei einem Unfall in Friedrichsfelde umgestürzt. Wie die Feuerwehr beim Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte, wurde dabei eine Person leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der Lkw hatte Bauschutt geladen. Der Unfall ereignete sich auf der Rhin- Ecke Seddiner Straße. "Die Bergung wird einige Zeit in Anspruch haben, es kommt zu Verkehrsbehinderungen", hieß es weiter.

+++ Feuer in Pankow: Familie erleidet Rauchvergiftungen +++

Bei einem Wohnungsbrand in Pankow haben fünf Menschen Rauchvergiftungen erlitten. Das Feuer brach am Sonntagabend aus, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Feuerwehrleute löschten die Flammen in der Küche eines Neubaus in der Westerlandstraße. Zuvor hatten sich die zwei Erwachsenen mit ihren drei Kinder selbst ins Freie retten können. Der Rettungsdienst brachte die Familie ins Krankenhaus. Gefahr für die anderen Bewohner bestand laut Feuerwehr nicht. Diese konnten in ihren Wohnungen bleiben. Nach etwa zwei Stunden war das Feuer gelöscht.

+++ Rigaer Straße: Holzpaletten, Fahrräder und Müll in Brand +++

An der Rigaer Straße in Friedrichshain und in angrenzenden Straßenzügen sind am Sonntagabend und in der Nacht zu Montag mehrere Europaletten, Fahrräder sowie Müllreste in Brand gesetzt worden, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte. Am Sonntagabend gab es zunächst eine spontane Kundgebung mit rund 150 Teilnehmern, die nach etwa einer halben Stunde beendet wurde. Später ertappten Polizisten drei Menschen beim Versuch, mehrere Europaletten anzuzünden. Die Beamten nahmen die Personalien auf. Am frühen Montagmorgen gelang es Unbekannten, Holzpaletten, auf denen Mietfahrräder lagen, anzuzünden. Später steckten Unbekannte einen Kühlschrank sowie einen Einkaufswagen mit Abfällen in Brand. Die Feuerwehr konnte die Brände löschen. Verletzt wurde niemand.

+++ Zwei maskierte Männer überfallen Kiosk +++

Kurz nach Öffnung des Geschäfts wurde am frühen Montagmorgen eine Verkäuferin in einem Kiosk in Mariendorf überfallen. Wie die Polizei mitteilte, betraten gegen 4.30 Uhr zwei maskierte Männer den Kiosk im U-Bahnhof Alt-Mariendorf, bedrohten die 60-Jährige mit einer Schusswaffe und forderten das Öffnen der Kasse. Als ein 60-jähriger Kunde das Geschäft betrat, bedrohten die Räuber auch diesen. Nachdem die Täter sich das Geld genommen hatten, flüchteten beide und stießen im Eingangsbereich mit einem weiteren 55-jährigen Kunden zusammen, der dadurch stürzte und sich leicht verletzte. Die Mitarbeiterin und der andere Kunde blieben unverletzt. Ein Raubkommissariat ermittelt.

+++ Motorradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt +++

Ein Motorradfahrer hat am Sonntagnachmittag bei einem Unfall in Schmöckwitz schwere Verletzungen erlitten. Wie die Polizei mitteilte, war gegen 17 Uhr ein 76-jähriger Autofahrer mit einem VW aus der Einmündung zu einem Campingplatz nach links auf die Wernsdorfer Straße abgebogen. Hierbei übersah er vermutlich den 29 Jahre alten Motorradfahrer, der die Wernsdorfer Straße in Richtung Wernsdorf befuhr. Der Motorradfahrer leitete zwar eine Notbremsung ein, konnte einen Zusammenstoß mit dem Auto jedoch nicht verhindern und stürzte. Dabei fiel das Motorrad auf ihn. Rettungskräfte brachten den Mann, der an Rumpf und Arm verletzt war, zur stationären Behandlung in eine Klinik.

+++ Festnahmen nach Hitlergruß +++

Polizisten haben in der Nacht zu Montag zwei Männer im Alter von 24 und 45 Jahren in Karlshorst festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, bemerkte ein Zeuge gegen 23.30 Uhr zwei Männer und eine Frau an einer Bushaltestelle an der Zwieseler Straße, wo die beiden Männer wiederholt nationalsozialistische Parolen gerufen und der jüngere der beiden Männer den Hitlergruß gezeigt haben soll. Polizisten konnten die kleine Gruppe, die inzwischen weitergezogen war, noch in der Nähe feststellen und anhalten. Alle drei waren alkoholisiert, doch stimmte nur der 24-Jährige einer Atemalkoholmessung zu, die einen Wert von ungefähr 1,9 Promille ergab. Der 45-Jährige lehnte eine Messung ab. Nach Feststellung der Personalien wurden die Tatverdächtigen und deren 37-jährige Begleiterin wieder entlassen. Die beiden Männer müssen sich nun wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen verantworten.

+++ Unbekannte zünden Auto an +++

Zwei Unbekannte haben in der Nacht zu Montag ein Auto in Wilmersdorf angezündet. Wie die Polizei mitteilte, bemerkten Zeugen kurz vor Mitternacht zwei Männer an einem offenstehenden Mercedes an der Durlacher Straße. Die beiden hantierten am und im Fahrzeug mit einem Benzinkanister. Kurz darauf stand das Fahrzeug in Flammen. Anschließend flüchteten sie unerkannt mit einem Auto in Richtung Prinzregentenstraße. Feuerwehrleute löschten den Brand. Der Mercedes wurde durch die Flammen erheblich beschädigt. Durch die Hitzewirkung wurden davor und dahinter parkende Autos an den Stoßfängern beschädigt. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes ermittelt.

+++ Auto vollständig ausgebrannt +++

In Britz ist in der Nacht zu Montag ein Auto vollständig ausgebrannt. Wie die Polizei mitteilte, bemerkte eine Anwohnerin gegen 23.40 Uhr an der Parchimer Allee eine ausgelöste Autoalarmanlage, sah darauf den betreffenden Wagen in Flammen stehen und alarmierte die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte löschten die Flammen. Der Wagen brannte vollständig aus. Die Ermittlungen zur Brandursache führt ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes.

+++ Ein Toter, 94 Verletzte: Mehrere Unfälle am Wochenende +++

Am Wochenende sind auf Brandenburgs Straßen 94 Menschen bei Unfällen verletzt worden. Ein Motorradfahrer kam laut Polizei ums Leben. Insgesamt rückten die Beamten zwischen Freitag und Sonntag zu 523 Unfällen aus, wie ein Polizeisprecher am Montagmorgen sagte. Bei dem tödlich verunglückten Motorradfahrer handelt es sich den Angaben nach um einen 32 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Märkisch-Oderland. Er war am Sonntag mit seinem Bruder, der hinter ihm fuhr, auf einer Kreisstraße zwischen den Oberbarnimer Ortsteilen Klosterdorf und Grunow unterwegs. Aus zunächst ungeklärter Ursache kam er in einer Kurve von der Straße ab und prallte gegen einen Baum.