Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Taxi in Kreuzungscrash verwickelt

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Freitag, 19. Juli.

In Staaken krachten ein Taxi und ein weiteres Fahrzeug ineinander.

In Staaken krachten ein Taxi und ein weiteres Fahrzeug ineinander.

Foto: Thomas Peise

+++ Erneut Unfall mit E-Roller +++

Auf der Friedrichstraße direkt vor dem Checkpoint Charlie in Kreuzberg ist am Abend ein E-Roller-Fahrer gestürzt und hat sich dabei eine schwere Kopfverletzung zugezogen. Der 26-jährige Schwede fuhr auf der Fahrbahn und geriet gegen den Bordstein, stürzte und prallte mit dem Kopf auf die Fahrbahn, wodurch er eine stark blutende Kopfplatzwunde erlitt. Als die Polizei eintraf, flüchtete der Mann zunächst, konnte aber in der Zimmerstraße von den Beamten gestellt werden. Er wurde dann in den Rettungswagen geschoben. Im Wagen fing der Mann an, renitent zu werden und trat um sich, wobei er einen Kühlschrank beschädigte. Polizisten legten ihm Handschellen an und er kam ins Krankenhaus. Der Mann war stark alkoholisiert, eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 2,23 Promille.

Update: In einer früheren Version hatten wir nach ersten Informationen von vor Ort berichtet, es habe sich um einen Engländer gehandelt. Die Polizei teilte am Freitag mit, dass der Mann aus Schweden stamme.

+++ Mehrere Verletzte bei Unfall mit Taxi in Staaken +++

Am Freitagabend sind bei einem Unfall zwischen einem Taxi und einem weiteren Fahrzeug in Staaken mehrere Personen verletzt worden, zwei nach ersten Informationen schwer. Die Autos kollidierten im Kreuzungsbereich Nennhauser Damm und Am Zeppelinpark. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

+++ Mann verletzt Kontrahenten mit Flaschenwurf +++

Bei einem Streit hat ein Mann einen anderen mit einem Flaschenwurf verletzt. Wie die Bundespolizei am Freitag mitteilte, ereignete sich die Tat bereits am Mittwoch. Dabei war ein Streit in der Ringbahn eskaliert. Beim Aussteigen am S-Bahnhof Schönhauser Allee in Pankow habe ein 40-Jähriger einen 38-Jährigen mit einer Glasflasche beworfen, ihn jedoch verfehlt. Sein Kontrahent warf daraufhin eine Flasche zurück und traf den 40-Jährigen am Kopf. Beide Männer flüchteten zunächst, konnten jedoch in Bahnhofsnähe von der Polizei gestellt werden. Der 40-Jährige musste ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Streitenden waren deutlich betrunken, sie pusteten 1,6 und 2,4 Promille.

+++ Schwerer Verkehrsunfall: Ein Toter +++

Bei einem schweren Verkehrsunfall am Freitagmorgen in Schmöckwitz ist eine Person ums Leben gekommen. Das teilt die Berliner Feuerwehr auf Twitter mit. Ein Pkw war gegen 9 Uhr auf der Wernsdorfer Straße gegen einen Baum geprallt. Trotz sofortiger Reanimation von Rettungsdienst und Notarzt verstarb die Person. 26 Kräfte der Berliner Feuerwehr waren im Einsatz.

+++ Polizeiautos in Rigaer Straße mit Steinen beworfen +++

Unbekannte haben in der Nacht auf Freitag in der Rigaer Straße in Friedrichshain mit Steinen auf Polizeiautos geworfen. Wie die Polizei mitteilte, wurde am sogenannten Dorfplatz, der Kreuzung Rigaer Straße und Liebigstraße zunächst ein Streifenwagen beworfen sowie anschließend mehrere eintreffende Einsatzfahrzeuge. Dabei seien leichte Sachschäden entstanden, Verletzte habe es keine gegeben. Auf der Fahrbahn entdeckte die Polizei den Angaben zufolge mit Farbe aufgepinselte Schriftzüge wie „ACAB“ (All Cops Are Bastards) und „Keimzelle bleibt“. Die Keimzelle ist ein von der Räumung bedrohter Jugendclub.

+++ Radfahrerin bei Unfall schwer verletzt +++

Eine Radfahrerin ist in der Nacht zum Freitag in Lichtenberg von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, fuhr ein 18-Jähriger gegen Mitternacht auf der Landsberger Allee in Richtung Petersburger Straße und übersah die 25-Jährige beim Fahrstreifenwechsel. Die Radfahrerin prallte gegen die Windschutzscheibe des Autos und fiel zu Boden. Der Autofahrer musste ausweichen, um die Frau nicht zu überrollen, und fuhr dabei gegen ein anderes Auto. Die Radfahrerin wurde in ein Krankenhaus gebracht.

+++ Mann stirbt nach Brand in Wohnhaus +++

Nach einem Wohnungsbrand in Potsdam ist in der Nacht zum Freitag ein Mann offenbar an einer Rauchvergiftung gestorben. Wie die Polizei mitteilte, war der Brand in der Küche der Wohnung in der Berliner Vorstadt ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte den Mann zwar aus seiner Wohnung retten, er starb jedoch wenig später im Krankenhaus. Die genaue Brandursache ist noch unklar.

+++ Mann schwulenfeindlich beleidigt und geschlagen +++

Ein 27-Jähriger soll am Donnerstagbabend in Friedrichshain einen 48-Jährigen beleidigt und geschlagen haben. Laut Polizei habe der Jüngere den Älteren am Boxhagener Platz wegen dessen enger Jeans-Hose zunächst schwulenfeindlich beleidigt und dann zweimal mit der Hand ins Gesicht geschlagen. Die Polizei überprüfte den Schläger noch vor Ort und stellte dabei fest, dass der 27-Jährige wegen Raubes mit Haftbefehl gesucht wurde. Die Beamten fanden bei ihm zusätzlich ein Tütchen mit Cannabis. Der Schläger wurde festgenommen, das Opfer blieb unverletzt.

+++ Brennende Autos in Charlottenburg-Wilmersdorf +++

In Berlin haben in der Nacht wieder Autos gebrannt. Wie die Feuerwehr mitteilte, wurden gegen 3.30 Uhr in der Bundesallee in Wilmersdorf zwei Pkw und ein Minivan in Brand gesetzt. Die Feuerwehr geht von Brandstiftung aus. Bereits kurz nach Mitternacht brannte ein Auto in der Lise-Meitner-Straße in Charlottenburg. Der Chrysler brannte vollständig aus. Bei Brandanschlägen in Berlin sind in diesem Jahr bislang 279 Fahrzeuge angezündet oder beschädigt worden (Stand 16. Juli).

+++ Mann überfallen und durch Messerstich schwer verletzt +++

Ein 22-Jähriger ist in der Nacht zu Freitag in Kreuzberg überfallen und niedergestochen worden. Zeugen hatten laut Polizei gegen 3.10 Uhr in der Oppelner Straße einen lauten Streit zwischen drei Personen bemerkt und die Polizei verständigt. Die Beamten fanden den 22-Jährigen, an dessen Kleidung viel Blut war. Rettungskräfte stellten eine Stichwunde im Oberköprer und Schnittverletzungen an einem Arm und im Gesicht fest. Der Mann wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, Lebensgefahr besteht nicht. Der 22-Jährige gab an, die Räuber hätten ihm sein Fahrrad und sein Portemonnaie gestohlen.

+++ Fünfjähriger fährt mit Papas Wagen kleine Schwester an +++

Mit Papas Auto hat ein Fünfjähriger in einem Ortsteil von Märkisch Linden (Ostprignitz-Ruppin) seine kleine Schwester angefahren. Das Mädchen erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht, wie ein Neuruppiner Polizeisprecher am Donnerstag mitteilte. Der Junge habe am Dienstagabend unbeaufsichtigt das Auto des Vaters gestartet. Der Wagen fuhr demnach ruckartig nach vorn, weil ein Gang eingelegt war, und erfasste die vier Jahre alte Schwester. Die Polizei ermittelt nun wegen Verdachts der Verletzung der Aufsichts- und Fürsorgepflicht.