Drohbrief

Teenager droht BVG mit Waffengewalt - SEK-Einsatz

Ein 18-Jähriger ärgert sich über die BVG und schickt einen Drohbrief. Dann stürmt das SEK in seine Wohnung.

Beamte eines Spezialeinsatzkommandos der Berliner Polizei (Archivbild).

Beamte eines Spezialeinsatzkommandos der Berliner Polizei (Archivbild).

Foto: Thomas Peise

Ein Drohbrief eines 18-Jährigen an die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) hat einen SEK-Einsatz ausgelöst. Wie eine Polizeisprecherin am Dienstag sagte, soll der Jugendliche zuvor eine Zahlungsaufforderung der BVG erhalten haben. Daraufhin soll er ein handschriftliches Drohschreiben per Post an die BVG geschickt haben. Er habe darin den Gebrauch von Waffen angekündigt. Wie die Polizei mitteilte, habe ein Mitarbeiter der Poststelle der BVG die Drohung auf der zurückgesandten Zahlungsaufforderung entdeckt.

Nach Erhalt des Briefes am Montag informierten die Verkehrsbetriebe die Polizei. Die wiederum hatte leichtes Spiel, da der Brief mit der Zahlungsaufforderung ja die Daten des Absenders enthielt.

SEK-Beamte stürmen die Wohnung nehmen den Teenager fest

Kräfte eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) verschafften sich gegen 18.40 Uhr gewaltsam Zutritt zur Wohnung des jungen Mannes in der Puttkamerstraße in Kreuzberg. Dort wurden jedoch nicht die im Brief angekündigten Waffen gefunden. Die Beamten nahmen den 18-Jährigen vorläufig fest, ließen ihn nach der Vernehmung später aber wieder auf freien Fuß. Gegen ihn wird wegen Bedrohung mit Waffen ermittelt.